Doris Kurella und Inés de Castro (Hrsg.): Inka – Könige der Anden (Buch)
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- Veröffentlicht: Samstag, 08. Februar 2014 10:09
Doris Kurella und Inés de Castro (Hrsg.)
Inka – Könige der Anden
Zabern, 2013, Hardcover, 348 Seiten, 29,90 EUR, ISBN 978-3-8053-4657-3
Von Irene Salzmann
Obwohl die Inkas in Südamerika für gut drei Jahrhunderte über ein blühendes Großreich herrschten, bis es von Pizarro im 16. Jahrhundert zerstört wurde, ist wenig über ihre Herkunft und Kultur bekannt. Man vermutet, dass das indigene Volk vom Titicacasee einwanderte und sich im Laufe der Generationen entlang der Westküste über weite Teile des heutigen Chile und Argentinien, sowie Bolivien, Peru und Ecuador ausbreitete. Um 1200 gründeten die Inkas die Hauptstadt ihres Reiches: Cusco. Kulturell erreichten sie einen der eurasischen Bronzezeit entsprechenden Stand.
Da es von den Inkas selber keine – schriftlichen – Aufzeichnungen gibt, von den Kotenschnüren (Quipu) einmal abgesehen, basiert das meiste Wissen über sie auf archäologischen Funden, Abbildungen (auf Monumenten, Stoffen etc.) und vor allem Sekundärquellen (Aufzeichnungen der Soldaten und Priester).
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