Gruselkabinett 160: Denn das Blut ist das Leben, Francis Marion Crawford (Hörspiel)

Gruselkabinett 160
Denn das Blut ist das Leben
Francis Marion Crawford & Marc Gruppe (Script)
Sprecher: Peter Weis, Jonas Minthe, Regina Lemnitz u.a.
Titelbild: Ertugrul Edirne
Titania Medien, 2020, 1 CD, ca. 50 Minuten, ca. 8,99 EUR, ISBN 978-3-7857-8160-9

Rezension von Christel Scheja

Francis Marion Crawford (1854-1909) war ein amerikanischer Schriftsteller, der seine Wahlheimat Italien so sehr liebte, dass er viele seiner phantastischen Geschichten dort spielen ließ. Wie auch schon in den zuvor bei „Gruselkabinet“t erschienenen Geschichten „Die obere Koje“ und „Der schreiende Schädel“ setzt er auch in „Das Blut ist das Leben“ auf eine ungewöhnliche und sehr eigenwillige Handlung.

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William Peter Blatty: Die neunte Konfiguration (Buch)

William Peter Blatty
Die neunte Konfiguration
(The Ninth Coniguration, 1978)
Übersetzung: Patrick Baumann
Titelbild: Arndt Drechsler
Festa, 2020, Hardcover, 192 Seiten, 19,99 EUR, ISBN 978-3-86552-824-7 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Es ist eine Tatsache, vor der auch die größten Kommiss-Köpfe ihre Augen nicht verschließen können: auch hartgesottene Kämpfer, ausgezeichnete Soldaten, Helden der Nation gar sind vor psychischen Erkrankungen leider nicht gefeit. Ob sie nun, salopp ausgedrückt, durchdrehen und in Unterhose oder gar ohne öffentlich auftreten, ob sie kleine grüne Männchen, wilde Tiere oder Aliens sehen oder einen bemannten Mondflug platzen lassen - peinlich ist es für die Waffengattung, der sie angehören, allemal.

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Alex Marshall: Blut aus Silber (Buch)

Alex Marshall
Blut aus Silber
Das Scharlachrote Imperium 1
(A Crown for Cold Silver, 2015)
Übersetzung: Andreas Decker
Piper, 2015, Paperback, 864 Seiten, 19,99 EUR, ISBN 978-3-492-70361-1

Rezension von Christel Scheja

Alex Marshall ist das Pseudonym von Jesse Bullington, der zuvor wohl nur übernatürliche Historische Romane veröffentlichte und für seine Low-Fantasy-Trilogie bewusst einen neuen Namen annahm. In Deutschland ist allerdings nur der erste Band der Saga um die hartgesottene Kriegerin Zosia erschienen, „Blut aus Silber“.


Vor zwanzig Jahren war ihr Name weithin bekannt und gefürchtet. Zosia galt als legendäre Kriegerin und Heerführerin, die ohne viel zu bluten erfolgreiche Eroberungsfeldzüge führte und letztendlich sehr viel Ruhm sammelte - sie hätte sich sogar eine Krone aufsetzen können. Aber dann verschwand sie einfach von der Bildfläche und ward nicht mehr gesehen.

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Abigail Gibbs: Dark Heroine (Buch)

Abigail Gibbs
Dark Heroine
(The Dark Heroine, 2012)
Übersetzung: Diana Bürgel
Piper, 2016, Taschenbuch, 608 Seiten, 9,99 EUR, ISBN 978-3-492-28075-4

Rezension von Christel Scheja

Manchmal gibt es diese Erfolgsgeschichten, in denen es eine Geschichte die aus Spaß geschrieben wurde, auch in einen Verlag schafft. Abigail Gibbs veröffentlichte ihre Geschichte, die wohl im Gefolge des „Twilight“-Hypes entstand, zunächst auf der Internet-Plattform Wattpad. Auch Piper veröffentlichte den Roman „Dark Heroine“ zunächst unter dem Ivi-Label und später noch einmal als Taschenbuch.

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G. A. Aiken: Dragon Flame (Buch)

G. A. Aiken
Dragon Flame
(Light My Fire, 2014)
Übersetzung: Michaela Link
Piper, 2015, Taschenbuch, 500 Seiten, 9,99 EUR, ISBN 978-3-492-26996-4 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Für eine lange Zeit beherrschten Romane die Fantasy-Szene, die in erster Linie Liebesgeschichten waren und das Genre nur als exotisches Setting verwendeten, um den heißen Typen die Aura des Besonderen zu verleihen. Eine Autorin, die besonders vom Piper Verlag bevorzugt wurde; war und ist G. A. Aiken, die ganze Reihen mit ihren Gestaltwandler-Wesen schuf, unter anderem auch Drachen, wie „Dragon Flame“ beweist.

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phantastisch! Ausgabe 78 (Magazin)

phantastisch! Ausgabe 78
Titelbild: Arndt Drechsler
Atlantis, 2020, Zeitschrift, 72 Seiten, 5,95 EUR (auch als PDF-Ausgabe erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Die 78. Ausgabe der  „phantastisch!“ kommt etwas dünner daher, vielleicht auch weil die letzten Monate nicht ganz so viel an neuem Stoff hergaben. Die Mischung ist so eigenwillig wie üblich und Herausgeber Klaus Bollhöfener kündigt zwei neue Rubriken an.


Wie immer kommen auch Künstler zu Wort. Der Türke Mahmud Asrar plaudert darüber, wie er zu der Ehre kam, den neuen Conan illustrieren zu dürfen, was ihn beeinflusst und geprägt hat und wie er den Cimmerier auch weiter gestalten möchte. Und auch Rob Hart, Arkady Martine und Leslie S. Klinger kommen auf gewohnte Weise zu Wort - mit Fragen, die nicht 08/15 sind und sie aus der Reserve locken.

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Meredith McCardle: Die achte Wächterin - Die Zeitenspringer-Saga 1 (Buch)

Meredith McCardle
Die achte Wächterin
Die Zeitenspringer-Saga 1
(The Eighth Guardian, 2014)
Übersetzung: Diana Bürgel
Ivi, 2015, Paperback, 416 Seiten, ISBN 978-3-492-70352-9, 16,99 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Die amerikanische Autorin Meredith McCardle studierte Journalismus und Theater, wechselte ins naturwissenschaftliche Fach und stellte dann fest, dass sie sich als Autorin wohler fühlt. Heute lebt sie mit Mann, Kind und einem Terrier in Florida und verfasst Bücher - so wie „Die achte Wächterin“, den ersten Teil der Duologie „Die Zeitenspringer-Saga“.


Amanda wird an der Peel-Academy ausgebildet, doch das ist keine normale Highschool mit angeschlossenem College, sondern eine Kaderschmiede der Regierung, die dort aus den Schülern ihre späteren Agenten für CIA, FBI und andere rekrutiert. Amanda besucht die Schule trotz des Widerstands ihrer Mutter und macht gerade ihren Abschluss. Sie will eigentlich, wie viele ihrer Freunde, zur CIA - aber es kommt anders als gedacht.

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Robert Corvus: Drachenmahr (Buch)

Robert Corvus
Drachenmahr
Piper, 2015, Paperback, 396 Seiten, 12,99 EUR, ISBN 978-3-492-28015-0

Rezension von Christel Scheja

Robert Corvus ist wie einige andere Autoren mittlerweile eine Konstante in der Fantasy-Szene. Auch wenn er oftmals in Gemeinschaftsprojekte involviert ist oder Zyklen schreibt, so erscheinen doch auch ab und an Einzelromane, die man gut zwischendurch lesen kann - so wie „Drachenmahr“, der leider nur noch antiquarisch erhältlich ist.


Vor Jahrzehnten zähmte Josefa, eine Glasbläserin und Mitglied eines der Patrizierhäuser, einen Drachen und legte ihn Ketten, sperrte ihn unter die große Kathedrale ein, wo er auch heute immer noch gefangen ist, und ihr hilft, ihren Griff um die Stadt aufrecht zu erhalten. Denn die einfachen Menschen haben nicht viel von dieser Tat, sie leiden weiter unter den Machtkämpfen der Patrizierhäuser und der Terrorherrschaft.

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Selin Visne: Die Überlieferung der Welt (Buch)

Selin Visne
Die Überlieferung der Welt
Titelbild: Katharina Netolitzky
dtv, 2020, Taschenbuch, 442 Seiten, 10,95 EUR, ISBN 978-3-423-71852-3 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Schon mit 13 Jahren begann die 2001 in Wien geborene und heutige Studentin Selin Visne zu schreiben, „Die Überlieferung der Welt“ ist ihr Debüt-Roman und entstand durch einen Wettbewerb von dtv mit der Online-Plattform Sweek.


Um die Menschen zu beschützen schenkten die jungen Götter den Menschen einst die Magie und hinterließen ihnen wichtige Überlieferungen. Doch nun, viele Jahrhunderte später, scheint Vieles davon vergessen zu sein und die Sterblichen beginnen ihre Künste zu missbrauchen.

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Tobias Bachmann: Despina Jones und die Fälle der okkulten Bibliothek (Buch)

Tobias Bachmann
Despina Jones und die Fälle der okkulten Bibliothek
Titelbild: Annelie Lamers
Acabus, 2020, Paperback, 292 Seiten, 14,00 EUR, ISBN 978-3-86282-779-4 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Unweit des weltberühmten Britischen Museum gibt es ein kleines Antiquariat, das sich auf okkulte Bücher spezialisiert hat. In Zeiten, da die Sammler ein altehrwürdiges Alter erreicht haben, kommen jede Menge seltener Titel, ja gar ganze, ein Leben lang zusammengetragene Sammlungen auf den Markt. Über Mangel an Angeboten kann sich Barbarossa North vom bezeichnenderweise „Bibliothek für okkulte Fälle“ genannten Antiquariat demzufolge nicht beklagen. Zumal der Antiquar, der die sechzig schon weit überschritten hat, in seinen drei Nichten tatkräftige Hilfe im Haus hat.

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