From Hell (Comic)

From Hell
Autor: Alan Moore
Zeichner: Eddie Campbell
Mitwirkender Zeichner: Pete Mullins
Übersetzung: Gerlinde Althoff
Lettering: Matthias Rottler, Torsten Tag, Amigo Grafik
Cross Cult, 2008 Hardcover, 604 Seiten, 49,80 EUR, ISBN 978-3-936480-53-5

Von Christel Scheja

Jack the Ripper ist auch heute noch einer der populärsten Serienkiller der Geschichte, auch wenn es sicherlich andere und teilweise grausamere Mörder gegeben hat. Im Gegensatz zu den meisten von diesen ist er allerdings niemals wirklich gefasst worden, seine Identität blieb bis heute ungeklärt.

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The Walking Dead 1 bis 8 (Comic)

The Walking Dead 1 bis 8
Autor: Robert Kirkman
Zeichner: Tony Moore (#1–# 6); Charlie Adlard (#7 ff.)
Grautöne: Cliff Rathburn
Übersetzung: Marc-Oliver Frisch
Lettering: Amigo Grafik
Cross Cult, ab 2006, Hardcover, je 144-160 Seiten, je 16,00 EUR, ISBN s.u.

Von Frank Drehmel

1. Eine kurze Einführung

Das Motiv des Wiedergängers, des lebenden Toten, der als böses Wesen oder Geist in die Welt der Menschen zurückkehrt, um ihnen Schaden zuzufügen, zieht sich durch die Mythen zahlreicher Kulturen.
Während die Spuren der Dodelecker, Neuntöter, Ghoule und anderer untoter Wesen bis in das Mittelalter und sogar die Antike zurückreichen, ist das Bild des fleischfressenden Zombies – so wie es Kirkman zeichnet – deutlich moderneren Ursprungs. Seine Entstehung lässt sich auf das Jahr 1968 datieren, als George A. Romeros Film »Die Nacht der lebenden Toten« die eigentliche Geburt eines völlig neuen Horror-Genres einleitete, auch wenn in Literatur und Film – z.B. in dem legendären Streifen »White Zombie«, der im Gegensatz zu Romeros Werken allerdings noch fest im haitianischen Zombie-Mythos verwurzelt war – schon vorher vereinzelt tote Nicht-Vampire wandelten.
Bis zum erfolgreichen Sprung des neuzeitlichen Topos des Zombies von der Kinoleinwand in das Medium »Comic« sollte es weitere fast vier Dekaden dauern. Erst mit Kirkmans 2003 aus der Taufe gehobenen »The Walking Dead« liegt nach einigen substanzlosen, qualitativ eher fragwürdigen Adaptionsversuchen anderer Autoren und Zeichner eine Reihe vor, die es sowohl hinsichtlich Atmosphäre als auch psychologischer Tiefe mit den großen Filmen des Genres aufnehmen kann.

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Bionda, Alisha (Hrsg.): Unter dunklen Schwingen (Buch)

Alisha Bionda (Hrsg.)
Unter dunklen Schwingen
Titel- und Innenillustrationen von Mark Freier
Otherworld, 2009, Paperback, 336 Seiten, 15,95 EUR, ISBN 978-3-902607-16-4

Von Carsten Kuhr

Otherworld – der Name wie der Verlag stehen für ein Programm, das sich der Fantasy und der Weird Fiction verpflichtet zeigt. Nach einigen Jahren, in denen zum Teil herausragende Romane im österreichischen Verlag erschienen sind, legt Michael Krug mit diesem Buch die erste Anthologie in seinem Programm auf.
Eine Sammlung phantastischer Geschichten deutscher Zunge soll es sein, und Verlag wie Herausgeberin haben sich Mühe gegeben, das Buch adäquat zu präsentieren.
Mark Freier, einer der versiertesten und talentiertesten Maler des Genres hat zu jeder Geschichte eine passende Illustration beigesteuert – seine erste eigene Kurzgeschichte ist ebenfalls enthalten – dazu gesellen sich eine Reihe von Autoren, die man sonst eher selten in Phantastik-Anthologien findet. Dies alles in einem sorgfältig redigierten, großformatigen Paperback verpackt, weckt das Interesse des Lesers.

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Carter, Timothy: Dämonenhunger (Buch)

Timothy Carter
Dämonenhunger
(Epoch)
Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Sabine Reinhardus
Titelillustration von Ken Wong
Knaur, 2009, Taschenbuch mit Klappenbroschur, 298 Seiten, 8,95 EUR, ISBN 978-3-426-50332-4

Von Carsten Kuhr

Drei Tage sind es noch, dann ist die Herrschaft des Homo Sapiens auf dem Planeten, den wir als Erde kennen, vorbei. Wer auch immer das Sagen hat, hat dafür gesorgt, dass das Großreinemachen reibungslos vonstatten gehen wird. Die Dämonen stehen Gewehr, na sagen wir mal lieber: mit ihren dreireihigen Gebiss bereit, den Menschen, die sich nicht durch die überall auf dem Planeten geöffneten Portale in Sicherheit gebracht haben, den Garaus zu machen. Portale – nie gehört. Stimmt, denn es gibt einen wahrhaft perfiden Plan, die Menschheit, die unseren blauen Planeten missbraucht, mit Treibgasen vollgepumpt und ausgeschlachtet, hat mit Stumpf und Stil auszurotten.

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