Wonder Girl: Heimkehr (Comic)

Wonder Girl: Heimkehr
(Wonder Girl # 1-7, 2021/2022)
Text: Joelle Jones
Zeichnungen: Joelle Jones, Adriana Melo, Leila Del Duca
Übersetzung: Frank Rehfeld
Panini, 2022, Paperback, 188 Seiten, 22,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Yara Flor ist aktuell die Heldin, die die Stelle von Wonder Woman einnimmt und vorher als Wonder Girl aufgetreten ist. Die junge Frau wusste lange Jahre nichts von ihrer besonderen Herkunft und Bestimmung, das ändert sich aber nun in ihrer eigenen Reihe: „Wonder Girl: Heimkehr“.


Als ganz normales Mädchen wuchs Yara bei Pflegeeltern auf, genauer bei ihrer Tante, in Idaho. Allerdings weiß sie, dass sie in Brasilien geboren wurde, ein Land, in das es sie immer mehr zurückzieht. So bricht sie eines Tages auf, um ihre Wurzeln wiederzufinden. Was sie nicht ahnt ist, dass auch die Götter des Olymp auf ihre Absichten aufmerksam geworden sind und sich darüber beraten, was sie tun soll. Denn eine düstere Prophezeiung deutet an, dass sie diejenige sein könnte, die einem der existierenden Amazonenstämme den Untergang bringen könnte.

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phantastisch! Ausgabe 86 (Magazin)

phantastisch! Ausgabe 86

Titelbild: Michael Vogt

Atlantis, 2022, Zeitschrift, 80 Seiten, 6,50 EUR

Rezension von Christel Scheja

Die „phantastisch!“ bietet in der 86. Ausgabe wieder die gewohnte Mischung aus Artikeln, Besprechungen und Interviews zu phantastischen Themen, mit einem deutlichen Hang zur Science Fiction, auch wenn diesmal eine der Kurzgeschichten durchaus zur Fantasy gerechnet werden kann.


„Die Totenfrau“ ist eine der drei Erzählungen, die dieser Band bietet. Sie stehen relativ am Anfang des Magazins, noch vor den Interviews mit Peter Nuyten und Herbert Genzmer. Bei den Artikeln beschäftigt sich man unter anderem mit dem Autor Charles Platt, der sich im Bereich des Horrors auslebt, aber auch Cory Doctorow, der in der Tradition anderer großer Dystopisten steht.

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Die sensationelle Wonder Woman (Comic)

Die sensationelle Wonder Woman
(Sensational Wonder Woman 1-7, 2021)
Text: Stephanie Phillips, Andrea Shea u.a.
Zeichnungen: Meghan Hetrick, Bruno Redondo u.a.
Übersetzung: Andreas Kasprzak
Panini, 2022, Paperback, 156 Seiten, 18,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Wonder Woman feiert in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag; nicht die Figur selbst, sondern ihr Erscheinen im Comic. Im Jahr 1942 erschienen erstmals die Abenteuer der Amazonenprinzessin, die sich so zu den anderen amerikanischen Superhelden gesellte. Über die Jahrzehnte hat sie viele Veränderungen durchgemacht. Diesen Facetten ihrer fiktiven Geschichte tragen die Künstler in „Die sensationelle Wonder Woman“ nun mit ganz unterschiedlichen Kurzgeschichten Rechnung.

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Nur ein kleiner Gefallen (BD)

Nur ein kleiner Gefallen
USA 2018, Regie: Paul Feig, mit Anna Kendrick, Blake Lively, Henry Golding u.a.

Rezension von Elmar Huber

Die verwitwete Hausfrau Stephanie Smothers (Anna Kendrick) ist die Eltern-Streberin schlechthin, nebenbei Bloggerin, stets adrett aufgeräumt und immer an vorderster Front, wenn freiwillige und ehrenamtliche Ämter zu übernehmen sind. Eines Nachmittags lernt sie in der Schule ihrer Kinder die extravagante Emily (Blake Lively) kennen, ein zynischer Luxus-Vamp, der vorwiegend von Martinis lebt, irgendwo ist schließlich immer Abend. Wider Erwarten freunden sich die ungleichen Frauen an, und Stephanie bietet sich als Nanny für Emilys Sohn Nicky an. Schon bald darauf nimmt Emily Stephanie beim Wort und bittet sie, Nicky von der Schule mit nach Hause zu nehmen (der titelgebende „kleine Gefallen“), sie selbst wäre wegen eines beruflichen Notfalls nicht abkömmlich.

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Britta Habekost: Stadt der Mörder (Buch)

Britta Habekost
Stadt der Mörder
Kommissar Julien Vioric ermittelt 1
Penguin, 2021, Hardcover, 464 Seiten, 20,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Die 1982 in Heilbronn geborene Britta Habekost studierte Literatur und Kunstgeschichte, bevor sie lange Jahre als Museumsführerin arbeitete und dabei auch ihre Liebe zu bestimmten Autoren entdeckte und einer Epoche, die es auch Paris in sich hat: die 1920er Jahre. Hier siedelt sie „Stadt der Mörder“ an, den ersten Band ihrer Reihe „Kommissar Julien Vioric ermittelt“.


Julien Vicoric hat als Ermittler der Pariser Polizei schon jede Menge an Mordopfern gesehen, aber diesmal kommt selbst in ihm das Grauen hoch. Denn der sechzehjährige Clement Faucogney ist auf grausamste Weise ermordet worden, und er bleibt nicht der Einzige. Ein Serienmörder mit perversen Absichten scheint umzugehen. Gleichzeitig macht er die Bekanntschaft einer jungen Frau aus der Provinz, die nach Paris gekommen ist, um ihre Schwester zu suchen. Schon bald gerät sie an undurchsichtige Leute, die behaupten Künstler zu sein, aber tatsächlich ein Buch hüten, das die Taten des Serienkillers sehr genau beschreibt.

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David Falk: Die letzte Bastion - Athanor 3 (Buch)

David Falk

Die letzte Bastion

Athanor 3

Titelbild: Timo Kümmel

Atlantis, 2020, Hardcover, 370 Seiten, 24,90 EUR

Rezension von Irene Salzmann

Nachdem „Der letzte Krieger“ auf dem Kontinent Theroia verhindern konnte, dass die anderen Völker, wie zuvor die Menschen, ausgelöscht wurden (Band 1), segelt er nach Dion, wo er zu seiner großen Überraschung auf Menschen trifft, die offenbar von dem besiegt geglaubten Übel bedroht werden. Als „Der letzte König“ organisiert er die Verteidigung und schafft es tatsächlich, viele Dionier zu retten und Elanyas Tod zu rächen (Band 2).

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Blade Runner 2029: Echos (Comic)

Blade Runner 2029: Echos
(Blade Runner 2029 5-8)
Text: Mike Johnson
Zeichnungen: Andrés Guinaldo
Übersetzung: Bernd Kronsbein
Panini, 2022, Paperback, 112 Seiten, 15,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

„Blade Runner“ schließt die Lücke zwischen den beiden Filmen weiter. Die zweite der Mini-Serien beginnt im Jahr 2029, die Heldin allerdings bleibt dieselbe, denn Aana „Ash“ Ashina ist zur Erde zurückgekehrt und hat ihre Arbeit wieder aufgenommen.


Doch es hat sich in den Jahren ihrer Abwesenheit viel verändert. Und auch Aana ist nicht mehr die, die sie einmal war. Die Replikanten, die insgeheim einen Aufstand vorbereiten, bleiben nicht mehr im Dunkel, sie treten unter der Führung von Yotun offen hervor, und das hat auch Konsequenzen für sie.

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The Good Neighbor - Jeder hat ein dunkles Geheimnis (DVD)

The Good Neighbor - Jeder hat ein dunkles Geheimnis
USA 2016, Regie: Kasra Farahani, mit James Caan, Logan Miller, Keir Gilchrist u.a.

Rezension von Elmar Huber

Um ihrem griesgrämigem Nachbar Harold Grainey (James Caan) eins auszuwischen, starten die beiden Teenager Ethan (Logan Miller) und Sean (Keir Gilchrist) von Ethans gegenüberliegendem Elternhaus aus das Projekt „Heimsuchung“. Mit allerlei technischem Schnickschnack möchten sie dem Witwer vorgaukeln, dass es in seinem Haus spukt. Gleichzeitig dokumentieren sie das Experiment und Harolds Reaktionen mit zahlreichen Kameras, die sie in und um das Haus platziert haben.


Das prominent platzierte Zitat auf dem Frontcover sowie das Motiv sollen natürlich an Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“ erinnern oder wenigstens an die Teenie-Version „Disturbia“ mit Shia LaBeouf. Doch weder hat die Szene im Film eine Entsprechung noch ist mit dem Vergleich das Thema getroffen.

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Jennifer Estep: Sense of Danger (Buch)

Jennifer Estep
Sense of Danger
(A Sense of Danger, 2020)
Übersetzung: Vanessa Lamatsch
Piper, 2022, Paperback, 414 Seiten, 17,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Washington, D.C. ist voll von Regierungsbehörden. In den Bürogebäuden der US-Hauptstadt arbeiten sie, die Angestellten, Beamten und Agenten. Die Herren in fast schon uniformen dreiteiligen, zumeist dunkelgrauen oder schwarzen Anzügen, die Damen in Kostümen und Pumps. Charlotte Locke arbeitet als Analystin in einer dieser Behörden. Na gut, einer etwas anderen, besonderen Behörde. Einer nämlich, die sich mit der Verfolgung und Ausschaltung von übersinnlich begabten Verbrechern beschäftigt. In aller Regel sind die Agenten, ob im Einsatz an der Front oder wie Charlotte im Büro, selbst begabt, zumeist sind schon ganze Familien-Generationen für die Section 47 tätig gewesen.

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Death Parade Vol. 1 (DVD)

Death Parade Vol. 1
J 2015

Rezension von Elmar Huber

Wenn zwei Menschen zur selben Zeit sterben, landen sie im Quindecim, einer Zwischenwelt zwischen Leben und Tod, die aussieht wie eine edle Bar. Der Barkeeper Decim begrüßt die Neuankömmlinge, die keine Erinnerungen an die jüngste Vergangenheit mehr haben, und eröffnet ihnen, dass sie nun in einem Spiel um ihr Leben gegeneinander antreten müssen. Heißt im Klartext: Eine der Personen wird wiedergeboren, die andere landet in der Hölle. Eine bewusst herbei geführte Extremsituation, in der nicht wenige von Decims Gästen ihr wahres Gesicht zeigen, um das Spiel um jeden Preis für sich zu entscheiden.

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