George R. R. Martin: Feuer und Blut - Erstes Buch: Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros (Buch)

George R. R. Martin
Feuer und Blut - Erstes Buch: Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros
(Fire & Blood: 300 Years Before a Game of Thrones (A Tagaryen History), 2018)
Übersetzung: Andreas Helweg
Innenillustrationen: Doug Wheatley
Karte: Franz Vohwinkel
Penhaligon, 2018, Hardcover, 892 Seiten, 26,00 EUR, ISBN 978-3-7645-3223-9 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

„Game of Thrones“ oder „Das Lied von Eis und Feuer“ macht ja momentan mehr Furore auf dem Fernsehschirm als auf dem Buchmarkt. Während sich George R. R. Martin bedeckt hält, wann nun endlich der nächste Roman seiner Reihe erscheint, tröstet er die Fans mit anderen Werken über die Lücke hinweg, bietet die Vergangenheit ja auch viele Möglichkeiten, die Leser nach Westeros zu entführen. In groben Zügen mag die Geschichte vom „Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen“ ja schon durch einen Sachbildband bekannt sein, in „Feuer und Blut“ wird sie nun doch einmal ausführlicher geschildert.

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Maria Theresia (DVD)

Maria Theresia
AT/CZ 2017, Regie: Robert Dornhelm, mit Marie-Luise Stockinger, Vojtech Kotek, Karl Markovics u.a.

Rezension von Christel Scheja

Zu den schillernden Persönlichkeiten der europäischen Geschichte und einer der wenigen Frauen, die den Thron bestiegen und aus eigenem Recht regierten, gehört Maria Theresia, die sich in einer von Männern geprägten Welt immer wieder neu durchsetzen musste. Ein TV-Zweiteiler widmet sich nun ihren Jugendjahren, der Zeit zwischen 1723 und 1741, in der die Prinzessin lernt in eine Rolle hinein zu wachsen, für die sie eigentlich nicht bestimmt war.


Eigentlich weiß Maria Theresia schon mit sechs Jahren, was sie will. Sie will ihren Freund, den etwa gleichaltrigen Franz Stephan von Lothringen, heiraten und die Mutter vieler Kinder werden, denn Chancen auf den Thron rechnet sie sich nicht aus. Immerhin können Vater und Mutter noch mehr Kinder bekommen, auch den heißersehnten Sohn.

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Lake of Fire (Comic)

Nathan Fairbairn
Lake of Fire
(Lake of Fire, 2016)
Titelbild und Zeichnungen: Matt Smith
Übersetzung: Sarah Weissbeck
Cross Cult, 2018, Hardcover, 168 Seiten, 25,00 EUR, ISBN 978-3-95981-783-7 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Es ist schon interessant, dass sich amerikanische Künstler in den letzten Jahren nicht nur an den eigenen großen Vorbildern oder den Asiaten orientieren, sondern auch einen Blick zu den Franzosen werfen, deren historische Geschichten schon immer einen guten Schuss an Fantasy oder Horror besaßen. „Lake of Fire“ beweist dies auf interessante Art und Weise.

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Die Flüsse von London 1: Autowahn (Comic)

Die Flüsse von London 1
Autowahn
Autoren: Ben Aaronovitch, Andrew Cartmel
Zeichnungen: Lee Sullivan
Übersetzung: Kerstin Fricke
Panini, 2018, Paperback mit Klappenbroschur, 128 Seiten, 17,00 EUR, ISBN 978-3-7416-0915-2

Rezension von Elmar Huber

Police Constable Peter Grant von ‚Falcon‘, der Sondereinheit der Metropolitan Police für übernatürliche Fälle, bekommt einen Tipp von Beverly Brook, der Tochter der Göttin der Themse. Mit einem Wagen, der mit seinem Fahrer durch ein Geländer in die Themse gestürzt ist, soll es eine besondere Bewandtnis haben.

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Bernhard Hennen & Robert Corvus: Totenmeer - Die Phileasson-Saga 6 (Buch)

Bernhard Hennen & Robert Corvus
Totenmeer
Die Phileasson-Saga 6
Titelbild: Kerem Beyit
Heyne, 2018, Paperback, 672 Seiten, 14,99 EUR, ISBN 978-3-453-31850-2 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Ein Gottesurteil soll es bestimmen, wer denn den Ehrentitel „König der Meere“ verdient tragen darf. Wird es der Foggwulf Asleif Phileasson sein, oder der inzwischen einäugige Beorn Asgrimmson genannt Beorn der Blender, der die Umrundung des Aventurischen Kontinents und die Bewältigung von zwölf Questen für sich entscheiden kann?

Die Zeit und die Abenteuer werden es weisen, das wohl!

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Régis Goddyn: Das Blut der sieben Könige (Buch)

Régis Goddyn
Das Blut der sieben Könige
(Le Sang des 7 Rois, 2013)
Übersetzung: Carina Obstner
Cross Cult, 2018, Taschenbuch, 492 Seiten, 16,00 EUR, ISBN 978-3-95981-810-0 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Der 1967 geborene Régis Goddyn arbeitet als Professor für bildende Künste an mehreren französischen Universitäten. Während langer Zugfahrten las er viel epische Fantasy und kam deshalb auf die Idee, sich selbst an solchen Geschichten zu versuchen. Deshalb reichte er sein erstes Manuskript 2012 bei einem Verlag ein. „Das Blut der sieben Könige“ wurde 2013 veröffentlicht, fünf weitere Romane sollten folgen. Cross Cult veröffentlicht die Reihe nun auf deutsch.

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Veronica Roth: Die Bestimmung - Die Gesamtausgabe (Hörbuch)

Veronica Roth
Die Bestimmung - Die Gesamtausgabe
(Divergent + Insurgent + Allegiant, 2012/2013)
Übersetzung: Petra Koob-Pawis
Sprecherin: Janin Stenzel
der Hörverlag, 2017, 3 mp3-CDs, ca. 36 1/2 Stunden, ca. 13,99 EUR, ISBN 978-3-8445-2559-5

Rezension von Irene Salzmann

Die Bewohner der Stadt (die später als Chicago identifiziert wird) leben seit dem letzten Krieg abgeschottet vom Rest der Welt, spekulieren, ob sie die einzigen Menschen sind und was sich außerhalb ihres Refugiums befinden mag, das sie nicht zu verlassen wagen. Ihre „Bestimmung“ ist es, sich mit 16 Jahren nach einem Eignungstest einer der fünf Fraktionen anzuschließen, welche bestimmte Eigenarten kultiviert haben, und alle diese Gruppen sind, so verschieden sie auch auftreten, notwendig, um die Bevölkerung am Leben zu erhalten: die Altruan (die Selbstlosen), die Amite (die Freundlichen), die Ferox (die Furchtlosen), die Kandor (die Freimütigen), die Ken (die Gelehrten).

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Marvel Cinematic Universe - Das Film-Kompendium 2 (Buch)

Mike O'Sullivan (Hrsg.)
Marvel Cinematic Universe - Das Film-Kompendium 2
(Marvel Cinematic Guidebook: The Good, The Bad, The Guardians, 2017)
Übersetzung: Stefan Pannor
Panini, 2018, Hardcover, 184 Seiten, 29,99 EUR, ISBN 978-3-8332-3667-9

Rezension von Irene Salzmann

Da man mit Comic-Verfilmungen ein gutes Geschäft machen kann, holt sich Marvel nun selbst einen Anteil vom ‚Kino-Kuchen‘, nachdem die ersten Blockbuster von der 20th Century Fox inszeniert wurden. Unter „Marvel Cinematic Universe“ kreierte man ein neues Universum, das sich als eine Mischung aus der bekannten, normalen Welt, den Ereignissen aus den Superhelden-Comics und frischen, auf die Film-Handlung zugeschnittene Ideen präsentiert.

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Andreas C. Knigge: Der Griff nach den Sternen - Nick der Weltraumfahrer von Hansrudi Wäscher (Buch)

Andreas C. Knigge
Der Griff nach den Sternen  - Nick der Weltraumfahrer von Hansrudi Wäscher
Titelbild: Hansrudi Wäscher
comics-etc., 2018, Hardcover, 264 Seiten, 48,95 EUR, ISBN 978-3-941694-34-7

Rezension von Carsten Kuhr

Man schrieb das Jahr 1958; die Russen hatten gerade ihre ersten Sputniks ins All gesandt, der Kalte Krieg drohte ein heißer zu werden und Deutschland entschloss sich zu militarisieren und der NATO beizutreten.

Diesen weltbewegenden Ereignissen zum Trotz, hatte es die Jugend nicht einfach. Zwar waren die Trümmerstädte, die der Zweite Weltkrieg in Deutschland hinterlassen hatte geräumt, begann sich im Wirtschafts-Wunderland erster Wohlstand zu verbreiten, doch man hatte sich als junger Mensch unterzuordnen, sich zu benehmen und den Konventionen zu entsprechen. Für Träume, für Abenteuer und Phantasie blieb da, zumindest wenn man auf die meisten Pädagogen hörte, wenig bis kein Raum. Doch wie zu allen Zeiten wussten sich die Heranwachsenden zu wehren. Sie suchten und fanden ihre Freiräume, sie rebellierten, wollten wie immer alles anders machen, als ihre Eltern.

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Texhnolyze - Gesamtausgabe (DVD)

Texhnolyze - Gesamtausgabe
J 2003

Rezension von Christel Scheja

Die aus dem Jahr 2003 stammende 22teilige Anime-Serie „Texhnolyze“ wurde schon im Heimatland Japan geschnitten und nicht komplett im Fernsehen ausgestrahlt. Hierzulande kam sie 2007 in zwei Blöcken in den Anime-Nächten von VOX, auf DVD erschien sie tatsächlich bereits ein Jahr früher in sieben Teilen mit jeweils 3 bis 4 Episoden auf einer Silberscheibe.


In einer fernen Zukunft kennen viele Menschen nur noch das Unterstadtghetto Lukuss, in dem das Recht des Stärkeren zählt und nicht unbedingt Reichtum entscheidend ist, sondern der Zugang zu der Texhnolyze-Technik, durch die Menschen ihr Leben verlängern können und leistungsfähiger werden. Doch die hat ihren Preis und nicht jeder kybernetische Körperteil der zu bekommen ist, hält, was er verspricht.

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