Andreas C. Knigge: Der Griff nach den Sternen - Nick der Weltraumfahrer von Hansrudi Wäscher (Buch)

Andreas C. Knigge
Der Griff nach den Sternen  - Nick der Weltraumfahrer von Hansrudi Wäscher
Titelbild: Hansrudi Wäscher
comics-etc., 2018, Hardcover, 264 Seiten, 48,95 EUR, ISBN 978-3-941694-34-7

Rezension von Carsten Kuhr

Man schrieb das Jahr 1958; die Russen hatten gerade ihre ersten Sputniks ins All gesandt, der Kalte Krieg drohte ein heißer zu werden und Deutschland entschloss sich zu militarisieren und der NATO beizutreten.

Diesen weltbewegenden Ereignissen zum Trotz, hatte es die Jugend nicht einfach. Zwar waren die Trümmerstädte, die der Zweite Weltkrieg in Deutschland hinterlassen hatte geräumt, begann sich im Wirtschafts-Wunderland erster Wohlstand zu verbreiten, doch man hatte sich als junger Mensch unterzuordnen, sich zu benehmen und den Konventionen zu entsprechen. Für Träume, für Abenteuer und Phantasie blieb da, zumindest wenn man auf die meisten Pädagogen hörte, wenig bis kein Raum. Doch wie zu allen Zeiten wussten sich die Heranwachsenden zu wehren. Sie suchten und fanden ihre Freiräume, sie rebellierten, wollten wie immer alles anders machen, als ihre Eltern.

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Texhnolyze - Gesamtausgabe (DVD)

Texhnolyze - Gesamtausgabe
J 2003

Rezension von Christel Scheja

Die aus dem Jahr 2003 stammende 22teilige Anime-Serie „Texhnolyze“ wurde schon im Heimatland Japan geschnitten und nicht komplett im Fernsehen ausgestrahlt. Hierzulande kam sie 2007 in zwei Blöcken in den Anime-Nächten von VOX, auf DVD erschien sie tatsächlich bereits ein Jahr früher in sieben Teilen mit jeweils 3 bis 4 Episoden auf einer Silberscheibe.


In einer fernen Zukunft kennen viele Menschen nur noch das Unterstadtghetto Lukuss, in dem das Recht des Stärkeren zählt und nicht unbedingt Reichtum entscheidend ist, sondern der Zugang zu der Texhnolyze-Technik, durch die Menschen ihr Leben verlängern können und leistungsfähiger werden. Doch die hat ihren Preis und nicht jeder kybernetische Körperteil der zu bekommen ist, hält, was er verspricht.

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Jessica Jones Megaband: Das letzte Kapitel (Comic)

Jessica Jones Megaband: Das letzte Kapitel
(Jessica Jones 1-18, 2017/2018)
Autor: Brian Michael Bendis
Titelbild: David Mack
Zeichnungen: Michael Gaydos, Javier Pulido
Übersetzung: Bernd Kronsbein
Panini, 2018, Paperback, 412 Seiten, 38,00 EUR, ISBN 978-3-7416-0816-2

Rezension von Elmar Huber

Kaum wurde Jessica Jones aus dem Knast entlassen, steht schon eine neue Klientin vor der Tür von ‚Alias Investigations‘. Mrs. Brownlee hat den Verdacht, dass ihr Mann aus einer anderen Dimension kommt. Einige Wochen zuvor wäre er neben ihr aufgewacht und hat sich an ein anderes Leben erinnert. Und während Jessica nebenbei als Doppelagentin für Caroline „Captain America“ Denvers im Einsatz ist, wird ihre neue Klientin getötet (US-Heft 1-6).

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Bram Connolly: Voller Wut (Buch)

Bram Connolly
Voller Wut
(The Fighting Season, 2016)
Übersetzung: Johanna Ellsworth
Titelbild: Arndt Drechsler
Festa, 2018, Paperback, 384 Seiten, 13,99 EUR, ISBN 978-3-86552-673-1 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Jan Niklas Meier

Der australische Autor Bram Connolly hat offenkundig eine Vergangenheit als Soldat - das wird an so ziemlich jeder möglichen Stelle von „Voller Wut“ deutlich gemacht. Connolly möchte, so heißt es im Vorwort, einen realistischen Roman schreiben, das Schicksal von Soldaten verdeutlichen, zeigen, was es heißt, im Kampfeinsatz zu sein. Nun bringt der Autor dieser Zeilen keine entsprechenden Erfahrungen mit - es mag also vermessen sein, zu schreiben, dass mir die Handlung des Romans an beinahe jeder Stelle unglaubwürdig erscheint. Ein kleines Beispiel: Welcher Offizier der australischen Streitkräfte würde denn bitte bereitwillig den Tod von Kameraden einer anderen Einheit in Kauf nehmen, nur damit er und seine Leute bei der Rettung besagter Soldaten gut dastehen?

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Kuhime 3: Das Geheimnis der Reaper (Comic)

Hideo Takenaka
Kuhime 3
Das Geheimnis der Reaper
Übersetzung: Janine Wetherell
Cross Cult, 2018, Paperback mit Klappenbroschur, 176 Seiten, 10,00 EUR, ISBN 978-3-964330-92-5

Rezension von Christel Scheja

„Kuhime“ ist eine der Serien, die sich durch den dunklen Tonfall, die Action und die Gewalt eher an männliche Leser richten und damit eine Lücke ausfüllt, die durch die anderen Verlage schon seit Jahren besteht. Der dritte Band, „Das Geheimnis der Reaper“, ist nun erschienen und bringt die Geschichte ein ordentliches Stück weiter.

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Die Pest - Season 1 Box (DVD)

Die Pest - Season 1 Box
F 2017

Rezension von Christel Scheja

Da der Bedarf an Serien durch die Streamingdienste und das Bezahlfernsehen größer geworden ist und diese nicht nur selbst produzieren lassen sondern auch einkaufen lassen, strömen in den letzten Jahren immer mehr Titel auf den Markt, die aus dem nicht-englischsprachigen Raum stammen, so wie auch die spanische Serie „Die Pest“, die dort erfolgreicher als „Game of Thrones“ war. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass die Geschichte sich auf die echte Vergangenheit einer vertrauten Stadt beruft. In deutschsprachigen Raum lief die Serie auf Sky.


Sevilla zum Ende des 16. Jahrhunderts. Die Stadt ist zum Dreh- und Angelpunkt des Handels mit der Neuen Welt geworden. Von hier aus starten die Konquistadoren zu ihren Reisen, hier landen auch später die mit Schätzen reich beladenen Schiffe. Der Handel floriert und selbst in den Elendsvierteln bekommt man etwas davon zu spüren.

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R. A. Salvatore: Das Lied von Usgar (Buch)

R. A. Salvatore
Das Lied von Usgar
(Child of a mad God, 2018)
Übersetzung: Claudia Kern
Titelbild: Larry Rostant
Cross Cult, 2018, Taschenbuch, 700 Seiten, 16,00 EUR, ISBN 978-3-95981-812-4 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Über R. A. Salvatore muss man nicht mehr viel schreiben, gehört er doch seit fast dreißig Jahren zu den beliebtesten Autoren der Welt und hat unvergessliche Figuren wie Drizzt du‘Urden, den Dunkelelfen geschaffen, der sich von seinem mörderischen Volk abwandte. Inzwischen hat er unzählige Romane veröffentlicht - zum größten Teil Lizenzprodukte, aber auch eigene Reihen. „Das Lied von Usgar“ scheint der Auftakt zu einer neuen Serie zu sein.

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Gabe Hudson: Gork der Schreckliche (Buch)

Gabe Hudson
Gork der Schreckliche
(Gork. The Teenage Dragon, 2017)
Übersetzung: Wieland Freund und Andrea Wandel
Titelbild: Rudi Skukalek
Hobbit Presse, 2018, Hardcover, 432 Seiten, 20,00 EUR, ISBN 978-3-608-96268-0 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Irene Salzmann

Gork der Schreckliche ist ein junger Drache mit einem, nein, vielen Mankos: Sein Herz ist zu groß und weich, seine Hörner hingegen sind winzig, und in jedem der Rankings, welche die Stärke und Grausamkeit eines Drachens erfassen, steht er an letzter Stelle und hat den Kuschelbär-Status inne. Somit ist er an der WarWings-Akademie auf dem Planeten Blegwesia das absolute Mobbing-Opfer und wird von allen „Weichei“ genannt.

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Bernd Jooß: Verfall - eine Odyssee (Buch)

Bern Jooß
Verfall - eine Odyssee
Knaur, 2018, Paperback, 326 Seiten, 12,99 EUR, ISBN 978-3-42621-684-2 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Jan Niklas Meier

Der mir bislang besonders für seine Beiträge im „phantastisch!“-Magazin bekannte Bernd Jooß legt nun mit „Verfall - eine Odyssee“ seinen ersten Roman vor - und zwar einen Krimi. Beworben wird das Buch im Klappentext als besonders für Freunde von „Sieben“ und True Detective“ geeignet. Bereits recht schnell stellt der Leser allerdings fest, dass besagter Vergleich wohl eher Marketing-Zwecken dient als wirklich gerechtfertigt zu sein: Der Handlung fehlt sowohl das Rituelle aus „Sieben“ als auch das Mystische, in der kruden Phantasie Chambers Verhaftete, das die erste Staffel von „True Detective“ so genial macht. Das soll nun allerdings nicht heißen, dass Jooß ein schlechtes Buch geschrieben hat - ganz im Gegenteil!

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Jack Campbell: Ära des Aufruhrs - Ethan Stark 1 (Buch)

Jack Campbell
Ära des Aufruhrs
Ethan Stark 1
(Stark’s War, 2000)
Übersetzung: Ralph Sander
Titelbild: Arndt Drechsler
Bastei Lübbe, 2018, Taschenbuch, 382 Seiten, 10,00 EUR, ISBN 978-3-404-20915-6 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Die Menschheit hat die Ressourcen der Erde aufgebraucht. Die Menschheit? Nein, eigentlich ist es mehr die einzig verbliebene Supermacht, die USA, deren scheinbar allmächtige Firmen bestimmen, wo es lang geht. Wenn irgendwo auf der Erde noch rare Ressourcen aufgefunden werden, setzt die Lobby das US-Militär in Marsch, schwupps, wird die Insel oder Staat eingenommen, besetzt und ausgebeutet. Die Marines und die Army dürfen danach in ihre Kasernen zurückkehren und den kargen Lohn einstreichen. Die Vermögen, die aus den von ihnen gesicherten Bodenschätzen gewonnen werden, kassieren die CEOs.

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