M. L. Wang: The Sword of Kaigen - Eine theonitische Kriegsgeschichte (Buch)

M. L. Wang
The Sword of Kaigen - Eine theonitische Kriegsgeschichte
(The Sword of Kaigen, 2018)
Übersetzung: Henriette Ahrent
Titelbild: Enrico Frehse
Adrian, 2025, Hardcover, 616 Seiten, 24,95 EUR

Rezension von Christel Scheja

Schon in „Blood over Bright Haven“ bewies M. L. Wang den deutschen Lesern, dass ihr ungewöhnliche Settings und Geschichten liegen, die nicht unbedingt den gängigen Klischees folgen. Deshalb erscheint nun auch ihr Frühwerk „The Sword of Kaigen“ auf Deutsch, das sie einst selbst herausgegeben hat.


Sie sind die mächtigsten Krieger der Welt, Übermenschen, die in der Lage sind, das Meer anzuheben und mit Eisklingen zu kämpfen. Doch sind sie auch unbesiegbar? In diese Familie wird Mamoru hineingeboren und schon bald zum Nachfolger seines Vaters ausgebildet. Aber ein Fremder taucht auf und lüftet ein düsteres Geheimnis.

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Anthony Ryan: Flut aus schwarzem Stahl (Buch)

Anthony Ryan
Flut aus schwarzem Stahl
Zeit des Zorns 1
(A Tide of Black Steel, 2024)
Übersetzung: Sara Riffel
Hobbit Presse, 2026, Hardcover, 640 Seiten, 26,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Nach den „Rabenschatten“-Romanen wendet sich Anthony Ryan nun anderen Geschichten zu, die aber in einer ähnlich archaischen und mittelalterlichen Welt spielen. Mit „Flut aus schwarzem Stahl“ startet die Saga um „Zeit des Zorns“.


Seit vielen Jahrhunderten wird das Reich Ascarlia von den Schwesterköniginnen regiert und weise geführt, auch wenn alles seine feste Ordnung hat und Rebellion durchaus bestraft wird. Allerdings gerät das Alles nun ins Wanken, denn Gerüchte erzählen von Langschiffen, die in der Nähe der Küste gesichtet werden.

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Malou Bichon: Nymphentraum (Buch)

Malou Bichon
Nymphentraum
Nektar und Ambrosia 2
Loewe Intense, 2026, Paperback, 400 Seiten, 16,95 EUR

Rezension von Christel Scheja

Bereits im ersten Band entführte Malou Bichon in die Welt der griechischen Mythologie, wenngleich auch die Götter keine Rolle spielen, sondern eher Nymphen, Sirenen und Musen. Allerdings wechselt diesmal der Fokus von Wanda und Neo hin zu Galateia, die im ersten Band nur eine Nebenrolle hatte und nun ihren „Nymphentraum“ erlebt.


Wanda und Neo sind mit der „Wolkenschwinge“ unterwegs in einer Welt zwischen Traum und Magie. In der letzten Sekunde hat es auch noch Galateia geschafft, an Bord zu kommen, aber dort erlebt sie eine Überraschung, die sie nicht mehr loslässt.

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Allison King: Die Manufaktur der magischen Worte (Buch)

Allison King
Die Manufaktur der magischen Worte
(The Phoenix Pencil Company, 2025)
Übersetzung: Barbara Ostrop
Heyne, 2026. Hardcover, 510 Seiten, 24,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Allison Kings Debüt-Roman „Die Manufaktur der magischen Worte“ lässt sich als vielschichtige, ambitionierte Verbindung von Historischem Roman, magischem Realismus und Familien-Epos verstehen, dessen Kern sich um die Weitergabe von Erinnerungen, der Verarbeitung von Trauma und Vererbung der kulturellen Identität über Generationen hinweg dreht.


Im Zentrum stehen zwei Handlungsstränge. Einerseits begleiten wir die Informatik-Studentin Monica Tsai im Jahr 2018, die mit digitaler Hilfe versucht, ihre Großmutter Yun mit deren ihr entfremdeten Cousine Meng wieder in Kontakt zu bringen.

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Jessica Iser: Blade of Night - Silberkuss (Buch)

Jessica Iser
Blade of Night - Silberkuss
Make Me Your Villain 1
Innenillustrationen: Jessica Iser
Karte: Markus Weber
Knaur, 2026, Paperback, 368 Seiten, 18,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Mit „Blade of Night - Silberkuss“ legt Jessica Iser den ersten Band ihrer Dilogie „Make Me Your Villain“ vor und steuert neben der Geschichte sogar ein paar Innenillustrationen bei, die ihre Hauptfiguren zeigen, was man auch nicht alle Tage sieht.


Vor langer Zeit waren Nachtelfen und Menschen einmal Freunde, was aber sein Ende fand, als ein Meteorit die „Sternenkluft“ schuf und den Menschen auch etwas gab, was sonst nur den Elfen eigen war: Magie. In der Folge wurden die Sterblichen zu machtgierig und zahlten den Preis.

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Horst Moser: Weil wir nichts wussten (Buch)

Horst Moser
Weil wir nichts wussten
Edition Raetia, 2026, Hardcover, 192 Seiten, 24,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Der 1975 geborene Horst Moser lebt und arbeitet in Bruneck in Südtirol. Zudem schreibt er auch noch leidenschaftlich über Themen, die selten in der Realität angesprochen werden, aber dennoch in Romanen sehr beliebt sind - wie auch in seinem neuesten Werk: „Weil wir nichts wussten“.


Lukas ist in ganz Europa unterwegs, um von den Protestwellen gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren, nimmt sich aber die Zeit, dennoch in den kleinen Ort zurückzukehren, in dem seine Mutter lebt, denn ihr geht es nicht wirklich gut.

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Emma Noyes: Soul of Shadow (Buch)

Emma Noyes
Soul of Shadow
Soul of Shadow 1
(Soul of Shadow, 2025)
Übersetzung: Diana Bürgel
Piper, 2026, Paperback, 400 Seiten, 18,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Es müssen nicht immer Vampire sein, die wie in „The Vampire Diaries“ oder „Twilight“ für ein wenig übernatürliches Chaos an Highschools in verschlafenen amerikanischen Kleinstädten sorgen und dort ihre Kleinkriege ausfechten, manchmal bietet auch eine andere Mythologie interessante Anknüpfungspunkte.


Nach dem Tod ihrer Zwillingsschwester will Charlie Hudson eigentlich nur noch eines: Die letzten Jahre an der Schule hinter sich bringen, um dann aus dem Ort zu verschwinden, der nur noch Trauer für sie bedeutet. Aber bevor es so weit ist geschehen seltsame Dinge in Silver Shores, unter anderem verschwinden auch Mitschüler.

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Jessi Cole Jackson: Ruinous Creatures - Der Kuss des Phönix (Buch)

Jessi Cole Jackson
Ruinous Creatures - Der Kuss des Phönix
(Ruinous Creatures, 2026)
Übersetzung: Regina Joos
Penhaligon, 2026, Hardcover, 464 Seiten, 25,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Jessi Cole Jackson hat ursprünglich als Kostümdesignerin an der Westküste der USA gearbeitet, ist aber ins ländliche Michigan zu ihrer Familie zurückgekehrt. Dort hat sie vermutlich auch ihren Debütroman „Ruinous Creatures - Der Kuss des Phönix“ verfasst, der nun auch in Deutschland erscheint.


In einem Tal kann Magie gewirkt werden, indem Menschen sich mit den Schädeln mächtiger magischer Fabelwesen wie Einhörnern, Drachen und Greifen verbinden. Verschiedene Orden kontrollieren diese Kräfte, ohne Rücksicht auf Verluste und Rechte der Kreaturen.

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Lynette Noni: Die Schattenheilerin - Prison Healer 1 (Buch)

Lynette Noni
Die Schattenheilerin
Prison Healer 1
(The Prison Healer, 2021)
Übersetzung: Sandra Knuffinke & Jessika Komina
Loewe, 2026, Paperback, 528 Seiten, 16,95 EUR

Rezension von Christel Scheja

Manche Reihen sind zu gut, um in Vergessenheit zu geraten. Und da „Prison Healer“ von Lynette Noni zu einem Geheimtipp geworden ist, legt Loewe die Reihe, die ab 2022 als Hardcover erschienen ist, noch einmal als Paperback mit Farbschnitt auf, wie man nun am ersten Band „Die Schattenheilerin“ sehen kann.


Mit noch nicht einmal zehn Jahren brachte man Kiva nach Zalindov, dem brutalsten Gefängnis von Wenderall. Sie ist nicht zugrunde gegangen wie so viele andere, sondern hat überlebt und sich als Heilerin eine gewisse Stellung verschafft. Und auch wenn sie nüchtern bleibt, so verliert sie die Hoffnung auf Rettung nicht.

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Stefan Wollschläger: Friesenengel (Buch)

Stefan Wollschläger
Friesenengel
Diederike Dirks ermittelt 15
2026, Paperback, 264 Seiten, 10,99 EUR

Rezension von Christel Scheja

Man sollte meinen, dass es schwierig sein könnte, sich in eine bereits so lange laufende Reihe einzulesen, aber das Gegenteil ist der Fall. Denn auch wenn „Friesenengel“ bereits der fünfzehnte Fall in der Reihe „Diederike Dirks ermittelt“ ist, so hat man als Neueinsteiger doch keinerlei Probleme, das Buch zu verstehen.


Die Kommissarin und ihr Kollege ermitteln im Fall von Jan Zimmermann. Der Goldschmied wurde erschlagen in seiner Werkstatt aufgefunden. Da er ein normales Leben geführt hat, fehlt jeder Hinweis auf mögliche Verdächtige. Gerade einmal ein Detail könnte interessant werden, denn er hat sich für eine amerikanische Sängerin aus den 1960ern interessiert.

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