Tanja Meurer: Die Seelenlosen - Die Stadt der Maschinenmagie 1 (Buch)

Tanja Meurer
Die Seelenlosen
Die Stadt der Maschinenmagie 1
Titelillustration von Timo Kümmel
Dead Soft, 2017, Taschenbuch, 700 Seiten, 16,00 EUR, ISBN 978-3-96089-072-0 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

„Die Seelenlosen“ gehört zu den Romanen, die das Glück hatten nach einer Verlagspleite ganz schnell bei einem anderen unterkommen zu können. So konnte der erste Teil von „Die Stadt der Maschinenmagie“ ein Jahr nach dem Erscheinen im Incubus Verlag noch einmal beim Dead Soft Verlag heraus kommen und ist so weiterhin verfügbar.

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James Abbott: Höllenkönig (Buch)

James Abbott
Höllenkönig
(The Never King, 2017)
Übersetzung: Ole Johann Christiansen
Titelbild: Max Meinzold
Penhaligon, 2018, Paperback mit Klappenbroschur, 604 Seiten, 16,00 EUR, ISBN 978-3-7645-3199-7 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Hinter dem Namen James Abbott steckt eigentlich der britische Autor Mark Charan Newton, der 1981 geboren wurde und heute in Nottingham lebt. Neben dem Schreiben verdient er sein Geld unter anderen auch noch als Whiskey-Tester und Journalist. „Höllenkönig“ ist von seiner eigentliche Serie und Welt unabhängig und könnte durchaus ein Einzelband sein, auch wenn am Ende ein paar Fäden offen bleiben.

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Douglas E. Richards: Split Second - Zurück in der Zeit (Buch)

Douglas E. Richards
Split Second - Zurück in der Zeit
(Split Second, 2015)
Übersetzung: Maike Hallmann
Heyne, 2018, Paperback, 448 Seiten, 14,99 EUR, ISBN 978-3-453-31926-4 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Gunther Barnewald

Zwei Dinge vorweg: Wer Zeitreise-Geschichten liebt, dürfte hier eher enttäuscht sein; wer jedoch spannende, gut erklärte actionreiche Erzählungen mag, der sollte unbedingt zugreifen! Auch wenn die Logik gegen Ende etwas hinkt und der Leser das Gefühl hat, der Bär, den der Autor ihm aufbindet, sei so gewaltig, dass man mit dieser Last locker auch in jeder kleinsten Schneewehe für immer versinken kann: in punkto Spannungsbogen und Aufbau einer packenden Geschichte macht Douglas E. Richards so schnell keiner was vor.

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Cheeky Vampire 3, Tohru Kai (Buch)

Cheeky Vampire 3
Tohru Kai
(Karin Zouketsuki Vol. 3, 2004)
Zeichnungen: Yuna Kagesaki
Übersetzung: Jens Ossa
Carlsen, 2011, Taschenbuch, 184 Seiten, 7,95 EUR, ISBN 978-3-551-78034-8 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Irene Salzmann

Karin, Kenta und zwei junge Frauen werden von der kleinen Kira und ihrem Beschützer Tachikake angeheuert, damit sie dem Mädchen an einem Ferienwochenende Gesellschaft leisten. Zunächst zögert Karin, denn für sie als Vampirin birgt das Ganze eine Menge Risiken, denn ihre Familie wird nicht in der Nähe sein, um ihr in einem Notfall zu helfen, und auch Kentas Möglichkeiten - er kennt das Geheimnis - sind begrenzt. Wegen des vielen Geldes sagt sie dann doch zu.

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Seven to Eternity 2: Ballade des Verrats (Comic)

Rick Remender
Seven to Eternity 2
Ballade des Verrats
(Seven to Eternity, Vol. 2: Ballad of Betrayal, 2017)
Titelbild und Zeichnungen: Jerome Opena, James Harren
Übersetzung: Annika Klapper
Cross Cult, 2018, Hardcover, 128 Seiten, 25,00 EUR, ISBN 978-3-95981-800-1

Rezension von Christel Scheja

„Seven to Eternity“ ist eine der modernen Fantasy-Reihen, die keine Scheu mehr davor hat, die Genre-Grenzen zu durchbrechen. Denn neben Schwertern und Magie ist in der postapokalyptischen Welt auch Technik vorhanden und das nicht zu wenig. Nach „Der Gott des Flüsterns“ geht die Serie nun mit „Ballade des Verrats“ in eine zweite Runde.

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Lone Wolf & Cub 13 (Comic)

Kazuo Koike
Lone Wolf & Cub 13
(Lone Wolf and Cub, 1995 (2001))
Übersetzung: John S.
Titelbild: Bill Sienkiewicz
Zeichnungen: Goseki Kojima
Panini, 2005, Taschenbuch, 302 Seiten, 9,99 EUR, ISBN 978-3-89921-887-9

Rezension von Irene Salzmann

Ogami Itto, der einst im Dienst des Shoguns stand und als Sekundant fungierte wenn ein Würdenträger Seppuku begehen musste, verlor durch die Intrigen des machthungrigen Yagyu-Clans nicht nur seine Anstellung, sondern auch seine Frau und Gefolgsmänner. Unter dem Namen Kozure Okami zieht er seither mit seinem dreijährigen Sohn Daigoro durchs Land, um als Auftragsmörder das Geld zu verdienen, mit dem er die Machenschaften der Yagyu juristisch ahnden lassen kann.

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Der Heckenritter 3: Der geheimnisvolle Ritter (Comic)

Der Heckenritter 3
Der geheimnisvolle Ritter
(The Mystery Knight, 2017)
Autor der Originalgeschichte: George R. R. Martin
Bearbeitung: Ben Avery
Zeichnungen: Mike S. Miller
Übersetzung: Kerstin Fricke
Panini, 2018, Paperback mit Klappenbroschur, 160 Seiten, 20,00 EUR, ISBN 978-3-7416-0678-6

Rezension von Irene Salzmann

Dunk, einst Knappe eines Heckenritters und nach dessen Tod durch dessen Pferd, Rüstung und Schwert selbst zu einem aufgestiegen, zieht zusammen mit dem Jungen Ei durch Westeros. Obwohl Dunk kein berühmter Ritter ist, wurde ihm Ei, bei dem es sich in Wirklichkeit um einen einflussreichen Prinzen handelt, als Knappe anvertraut. Beide sind bemüht, dem Ärger aus dem Weg zu gehen und keine unerwünschte Aufmerksamkeit zu erregen, aber das ist nicht immer leicht.

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Marshall Ryan Maresca: Der Zirkel der blauen Hand - Die Chroniken von Maradaine 1 (Buch)

Marshall Ryan Maresca
Der Zirkel der blauen Hand
Die Chroniken von Maradaine 1
(The Thorn of Dentonhill, 2015)
Übersetzung: Alexander Lohmann
Titelbild: Christof Grobelski
Bastei Lübbe, 2018, Taschenbuch, 428 Seiten, 10,00 EUR, ISBN 978-3-404-20916-3 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Das Studentenleben ist, so zumindest die landläufige Meinung, eine Zeit des Nichtstuns, des Ausschlafens und der Gelage. Dass es gilt Vorlesungen zu besuchen und den Vorträgen zu lauschen ohne einzuschlafen, dass Lehrbücher durchgearbeitet werden müssen und nicht zuletzt auch Prüfungen abgelegt werden sollten trägt dazu bei, dass die Studenten nicht zu sehr vom Pfad der rechten Tugend abkommen. Dies gilt auch für die Universität von Maradaine. Hier wird neben Philosophie und Medizin auch Magie gelehrt.

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Robert Heymann: Wunder der Zukunft - Der rote Komet und drei weitere Erzählungen (Buch)

Robert Heymann
Wunder der Zukunft - Der rote Komet und drei weitere Erzählungen
Verlag Dieter von Reeken, 2018, Paperback mit Klappenbroschur, 316 Seiten, 20,00 EUR, ISBN 978-3-945807-21-7

Rezension von Carsten Kuhr

Robert Heymann ist heute selbst dem an der Unterhaltungsliteratur des Jahrhundertwechsels um 1900 interessierten Leser kein Begriff mehr. Der Autor, über dessen Leben wie über dessen Werk kaum mehr etwas bekannt ist, zählte damals zu den produktivsten Schriftstellern seiner Zeit. Dabei schrieb er Kriminal-Romane wie Arzt-Titel und wagte auch einige Ausflüge in die damals noch junge Phantastik. Heute bekommt man, mangels entsprechender Neuauflage, seine wenigen diesbezüglichen Versuche auch antiquarisch kaum mehr angeboten.

Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Verlag die Texte zwar auf hochwertiges und damit teures Büttenpapier drucken ließ, den broschierten Umschlag jedoch auf billiges, dünnes Papier. Wenn dieser, was nur allzu oft beim ersten lesen unweigerlich passierte, kaputtging, wanderte gleich die Broschüre insgesamt in den Müll. Selbst die Verfolgungen der Schund- und Schmutzliteratur durch die oftmals selbsternannten Sittenwächter überstanden die Titel unbemerkt, einfach deshalb, da sie kaum mehr aufzufinden waren.

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T. S. Orgel, A. S. Bottlinger & S. A. Cernohuby (Hrsg.): Die Hilfskräfte - Die wahren Herren des Dungeons (Buch)

T. S. Orgel, A. S. Bottlinger & S. A. Cernohuby (Hrsg.)
Die Hilfskräfte - Die wahren Herren des Dungeons
Titelbild: Christian Günther
Amrûn, 2018, Taschenbuch, 298 Seiten, 13,00 EUR, ISBN 978-3-95869-354-8 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Welcher Fantasy-Freund kennt sie nicht, die üblicherweise eher dunklen, verschmutzten Verliese, die in Romanen ebenso wie in Rollenspielen, in PC-Games und zunehmend auch in filmischen Umsetzungen gerne und reichlich eingesetzt werden. Generationen von Rollenspielern gingen in den Dungeons auf Schatzsuche, oder waren mit ihrer Queste um die Befreiung eines zu Unrecht dort Inhaftierten beschäftigt. Dass sie dabei unzählige Fallen und Gefahren zu überwinden hatten, dass blutrünstige Monster auf sie warteten, dass es einen zum Teil herben, ja desaströsen Blutzoll zu entrichten galt, hat die Stollengänge und Zellen legendär gemacht.

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