Onkel Dagobert 8 (Comic)

Carl Barks
Onkel Dagobert 8
Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
Ehapa, 2011, Hardcover, 152 Seiten, 24,95 EUR, ISBN978-3-7704-3398-8

Rezension von Irene Salzmann

Die 21 Geschichten im 8. Band von Carls Barks’ „Onkel Dagobert“ stammen aus den Jahren 1956 bis 1961 und wurden bereits in verschiedenen Disney-Editionen veröffentlicht. Alle stammen, wie der Titel vorwegnimmt, von Carls Barks und wurden von Erika Fuchs ins Deutsche übersetzt. Die Erzählungen haben einen Umfang von einer bis neunzehn Seiten und decken praktisch sämtliche spannende Unterhaltungsgenres ab - Abenteuer, Krimi und Fantastik -, wobei die humorige, mitunter moralische Note stets im Vordergrund bleibt.

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Heike Korfhage: Flammen über Drachenstaad (Buch)

Heike Korfhage
Flammen über Drachenstaad
Xin Literaturverein, Taschenbuch, 340 Seiten, 12,49 EUR, ISBN 978-3-942357-25-8

Rezension von Christel Scheja

Heike Korfhage hat schon einige Geschichten und Romane in Isrogant angesiedelt, die aber alle mehr oder weniger voneinander unabhängig zu lesen sind und nur durch den Hintergrund miteinander verbunden. Diesmal führt sie den Leser in das entlegene Reich Drachenstaad, in dem die Menschen gelernt haben, sich die magischen Wesen zunutze zu machen. Vor allem die Grafen von Draepon haben einen Weg gefunden, mit den mächtigen Kreaturen ein Bündnis zu schließen. Das mag wohl auch an Nermaal liegen, dem sprechenden und hochintelligenten Drachen, der die Familie schon seit einigen Generationen begleitet und auch dem jungen, aufrechten und klugen Grafen Helme zur Seite steht.

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Doctor Foster - Season 1 Box (DVD)

Doctor Foster - Season 1 Box
GB 2015

Rezension von Christel Scheja

Britische Serien sind dafür bekannt, dass sie nicht nur brandheiße Themen aufgreifen, sondern durchaus auch nicht immer zu einem Happy End führen, sondern manchmal auch die Protagonisten inmitten der Trümmer ihres bisherigen Lebens zurücklassen. Das ist auch bei der Mini-Serie der BBC „Doctor Foster“ der Fall, die zwar zunächst nur auf eine Staffel konzipiert war, aber durchaus eine Fortsetzung finden könnte.

 

Gemma Foster ist eine angesehene Ärztin, die von ihren Patienten, den Kollegen und in der Gemeinde gleichermaßen geschätzt wird. Es scheint, als würde auch ihre Ehe harmonisch verlaufen und ihrem Sohn ist sie eine liebende Mutter. Dann allerdings bricht der scheinbar perfekte Alltag in sich zusammen, denn Gemma entdeckt an einem Schal ihres Mannes, den sie sich ausgeliehen hat, plötzlich ein langes blondes Haar, das nicht von ihr zu sein scheint.

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Die gesammelten Abenteuer des Großwesirs Isnogud 8 (Comic)

Die gesammelten Abenteuer des Großwesirs Isnogud 8
Text: Jean Tabary & René Goscinny
Übersetzung: Roswith Krege-Mayer, Gudrun Penndorf M.A., Horst Berner
Ehapa, 2009, Hardcover, 160 Seiten, 29,00 EUR, ISBN 978-3-7704-3188-5

Rezension von Irene Salzmann

Die vielen Fehlversuche haben Isnogud derart entmutigt, dass er nicht länger Kalif anstelle des Kalifen werden will. Bedauerlicherweise posaunt er seinen Entschluss laut hinaus, und das wird dokumentiert. Dadurch wiederum zieht Isnogud den Unmut des Kalifen auf sich, der seine Brüder ins Exil geschickt hat, um den Wesir als seinen Nachfolger einzusetzen. Und wer den Kalif verärgert, der kann sehr schnell seinen Kopf verlieren.

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Der Schwarze Mann (Comic)

Der Schwarze Mann
Szenario: Antoine Maurel
Zeichnungen: Pierre-Yves Berhin
Übersetzung: Rossi Schreiber-Leser
Titelbild: Hamo, Benoît Bekaert
(Noirhomme: Ouverture, Sacrifices, Eches, 2007-2010)
Ehapa, 2011, Hardcover, 146 Seiten, 34,95 EUR, ISBN 978-3-7704-3525-1

Rezension von Irene Salzmann

Das Cover von „Der Schwarze Mann“, dessen Geschichte zu Beginn des 19. Jahrhunderts spielt, erinnert gewiss nicht zufällig an „Das Phantom der Oper“. Dieser mehrfach inszenierte Roman („Le Fantôme de l’Opéra“) des französischen Journalisten und Schriftstellers Gaston Leroux, der in Fortsetzungen in der Zeitung „Le Gaulois“ 1909/1910 erschien und 2004 von der Musicalverfilmung profitierte, sieht ganz nach der Vorlage für den dreiteiligen Comic „Der Schwarze Mann“ aus, der hier als „All in One“-Album vorliegt, geschrieben und gezeichnet in den Jahren 2007 bis 2010. Die Ähnlichkeit der jeweiligen Titelfiguren liegt auf der Hand, auch wenn die Details stark variieren.

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Der Rattenfänger von Hameln (Comic)

André Houot
Der Rattenfänger von Hameln
(Hamelin, 2011)
Übersetzung: Rossi Schreiber
Ehapa, 2012, Hardcover, 48 Seiten, 13,99 EUR, ISBN 978-3-7704-3573-9

Rezension von Irene Salzmann

Hameln, 1284: Eine extreme Rattenplage bedroht die Bevölkerung. Die Tiere fressen die Vorräte und die nächste Ernte, sie sind Überträger von Krankheiten, greifen sogar schon Menschen an und töten schließlich einen verkrüppelten Bettler. Die herbeigerufenen Rattenjäger haben den intelligenten Ratten nichts entgegenzusetzen, und die Hamelner werden immer unzufriedener.

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Jamie Sawyer: Das Lazarus-Spiel (Buch)

Jamie Sawyer
Das Lazarus-Spiel

(Origin)
Übersetzung: Julian Heafs
Titelbild: Ioan Dumitrescu
Heyne, 2017, Taschenbuch, 606 Seiten, 9,99 EUR, ISBN 978-3-453-31861-8 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Willkommen im dritten und letzten Teil einer großen intergalaktischen Liebesgeschichte. Moment, da reiben Sie sich überrascht die Augen: Sollte die „Lazarus“-Trilogie nicht eigentlich lupenreine Military SF mit jeder Menge Gefahr, Exotik, Kampf und nicht zuletzt Tod sein? Die Antwort lautet wie immer so treffend, ja, aber…

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Alexey Pehov: Goldenes Feuer - Chroniken der Seelenfänger 3 (Buch)

Alexey Pehov
Goldenes Feuer
Chroniken der Seelenfänger 3
(AL´FA-KNIGA)
Übersetzung: Christiane Pöhlmann
Titelbild: Stephanie Gauger
Piper, 2017, Paperback mit Klappenbroschur, 544 Seiten, 16,99 EUR, ISBN 978-3-492-70399-4 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Ludwig von Normayenn hatte es wahrlich nicht leicht im Leben. Als Kind musste er mitansehen, wie seine Eltern umgebracht wurden, dann kam er ins Waisenhaus bevor ihn die Bruderschaft der Seelenfänger aufnahm, ausbildete und in die Welt entsandte, um ruhelose Seelen zu erlösen und in die nächste Welt weiterzuschicken. Dass die Erlösung der bösen Seelen den Seelenfängern zusätzliche Lebenszeit bringt ist der Bonus; die Gefahr, die von den Seelen (aber auch anderen Anderswesen, die sich unseren Kämpen in den Weg stellen) ausgehen, die schlechte Seite des Berufs.

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Agatha Raisin - Season 1 Box (DVD)

Agatha Raisin - Season 1 Box
GB 2016

Rezension von Christel Scheja

Im Krimi-Land Nummer 1 muss man sich mittlerweile schon etwas einfallen lassen, wenn man die Zuschauer vor den Bildschirm locken will, denn das ist gar nicht mehr so einfach. Klassiker wie „Miss Marple“ und „Sherlock Holmes“ mögen immer gehen, aber gerade moderne und eigenständige Ideen haben es schwer, in der Masse aufzufallen. Gelungen ist das auf jeden Fall „Agatha Raisin“, das eine scharfsinnige Ermittlerin ganz anderer Art zeigt.

 

Agatha Raisin mag zwar den Gipfel ihres Erfolgs erreicht haben und ist eine gefragte PR-Beraterin, aber sie merkt auch, dass sie kurz vor einem Burn-out steht, denn die Arbeit macht ihr nicht mehr wirklich Spaß. Außerdem hat sie die Nase voll von dem Leben in der Hektik der Großstadt und will sich endlich einen lange gehegten Traum erfüllen, den sie schon seit ihrer Kindheit hat.

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Onkel Dagobert 7 (Comic)

Carl Barks
Onkel Dagobert 7
Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
Ehapa, 2010, Hardcover, 160 Seiten, 24,95 EUR, ISBN 978-3-7704-3397-1

Rezension von Irene Salzmann

Im 7. Hardcover-Album aus der Reihe „Onkel Dagobert“ erwartet den Leser eine Auswahl von 21 Geschichten aus den Jahren 1956 bis 1960. Treue Leser dürften auf vieles davon wenigstens schon einmal in anderen deutschen Disney-Ausgaben gestoßen sein. Man sollte daher abwägen, ob es notwendig ist, sich auch diese Edition komplett zuzulegen, oder ob man besser selektiv vorgeht und ergänzt, wo sich Lücken in der Sammlung befinden, denn knapp 25 EUR sind nicht gerade wenig Geld, auch wenn man dafür 160 Seiten und einen großformatigen Band bekommt.

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