Das Panini Lesejournal (Buch)

Das Panini Lesejournal
Elegant, umfangreich, persönlich - Ein Reading Journal voller Möglichkeiten
Panini, 2026, Hardcover, 384 Seiten, 29,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Schon in alter Zeit gab es Listen, die Gelehrte führten, um festzuhalten, welche Werke sie bereits studiert hatten und welche Erkenntnisse sie daraus gewannen. Moderne Zeiten, in denen bereits eine Generation mit kreativ gestalteten Bullet-Journals aufgewachsen ist, haben beides in den Reading Journals zusammengeführt. Und zu einer interessanten Marktentwicklung geführt. Selbst Verlage, von denen man es am wenigsten erwartet, präsentieren neuerdings schön gestaltete Werke, in denen Leseratten ihren Fortschritt festhalten können.

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James A. Sullivan: Das Lied der letzten Reise (Buch)

James A. Sullivan
Das Lied der letzten Reise
Piper, 2026, Paperback, 416 Seiten, 18,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

James A. Sullivan gehört, seit er zusammen mit Bernhard Hennen „Die Elfen“ verfasste und später auch eigene Romane in anderen Welten verfasste, zu den großen Autoren der deutschen Fantasy. Nun legt er mit „Das Lied der letzten Reise“ einen Roman vor, der einmal nicht episch und dramatisch ist, sondern eher ruhig daherkommt.


Der Schwertmagier Garelun ist es müde geworden, auf Abenteuer auszuziehen und die Welt zu retten, zumal auch viele seiner früheren Gefährten nicht mehr da sind. Nach dem letzten Kampf entscheidet er sich dafür, sich in einer netten Stadt am Meer zur Ruhe zu setzen.

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Matt Dinniman: Carl‘s Doomsday Scenario (Buch)

Matt Dinniman
Carl‘s Doomsday Scenario
Dungeon Crawler Carl 2
(Carl‘s Doomsday Scenario, 2024)
Übersetzung: Ruggero Leò
Tor, 2026, Paperback, 448 Seiten, 18,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Eigentlich erzählt Carl Dinniman eine Geschichte, die mehr oder weniger nur den Wahnsinn widerspiegelt, den Leser und Fans in Computer- und Rollenspielen miterleben dürfen, inklusive des Jonglierens mit Fähigkeiten und Werten. Aber vielleicht hat gerade diese Vertrautheit dafür gesorgt, dass der erste Band zu einem Erfolg wurde und noch sieben Fortsetzungen erleben durfte. Auf Deutsch erschienen ist nun der zweite Band, „Carl‘s Doomsday Scenario“.

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Freya Dawn: Nightfallen - Academy of Death (Buch)

Freya Dawn
Nightfallen - Academy of Death
Three Monsters and their Queen 2
Piper, 2026, Paperback, 304 Seiten, 18,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Es braucht heute offenbar nicht viel, um dunkle Romantik in ein Gewand zu packen, das vor allem jüngere Leserinnen anspricht. Denn letztendlich braucht es nur ein abgeschiedenes College mit düsteren Geheimnissen und gefährlichen Bewohnern. Das hat Freya Dawn bereits im ersten Band ihrer Dilogie „Three Monsters and their Queen“ bewiesen. Nun geht es in „Nightfallen - Academy of Death“ weiter.


Liora hat sich inzwischen daran gewöhnt, die Academy of Death zu besuchen, und sie hat einige Geheimnisse des Colleges herausfinden können. Und so erfahren, dass die attraktivsten Jungen sprichwörtliche Monster sind - und diese es auf sie abgesehen haben.

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Hendrik Lambertus: Das Rad der Welt (Buch)

Hendrik Lambertus
Das Rad der Welt
Rowohlt Taschenbuch, 2026, Taschenbuch, 624 Seiten, 15,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Hendrik Lambertus liegt das Schreiben von Historischen Romanen am Herzen, gerade weil er durch seinen Beruf, er ist promovierter Skandinavist/Mediävist, immer wieder in mittelalterliche Welten eintauchen konnte und so faszinierende Details in der Geschichte entdeckte, die andere Autoren eher links liegen gelassen haben. So dreht es sich in „Das Rad der Welt“ um die größte historische Weltkarte des Mittelalters.


Agnes weiß als Tochter des Fürsten Otto, welches Schicksal sie erwartet. Denn dieser ist nicht gewillt, seiner eigenwilligen und wissbegierigen Tochter einen anderen Weg als die Ehe mit einem Adligen zu erlauben, der der Familie ein passendes Bündnis einbringt. Doch das Mädchen hat eigene Ideen, gerade nach dem Zusammentreffen mit Liudger.

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Amie Kaufmann: Red Star Rebels (Buch)

Amie Kaufmann
Red Star Rebels
(Red Star Rebels, 2026)
Übersetzung: Roswitha Giesen
Knaur, 2026, Paperback, 320 Seiten, 17,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Nachdem die Fantasy schon ordentlich abgegrast wurde, um in dem Setting romantische Geschichten zu erzählen, weichen einige Autorinnen bewusst auf das Genre aus, das bei den großen Verlagen schon seit Jahren eher stiefmütterlich behandelt wird - der Science Fiction. Ob das dem Genre guttut, sei dahingestellt. Das merkt man auch „Red Star Rebels“ an.

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Sandman: Death (Comic)

Sandman: Death
(Death: The High Cost of Living 1-3 (1993), Death: The Time of Your Life 1-3 (1996))
Text: Neil Gaiman
Zeichnungen: Chris Bachalo, Mark Buckingham, Mark Pennington
Übersetzung: Gerlinde Althoff
Panini, 2026, Paperback, 176 Seiten, 24,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

„The Sandman“ von Neil Gaiman entwickelte sich in den 90er Jahren zu einem Kult-Comic und Klassiker, der auch heute immer noch gerne neu aufgelegt wird. Neben Dream entwickelte sich auch noch eine andere Figur zu einem Liebling der Fans, nämlich Death, der nun ein Band gewidmet ist.

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Elise Kova: Dragon Cursed - Zeig keine Gnade (Buch)

Elise Kova
Dragon Cursed - Zeig keine Gnade
(Dragon Cursed, 2026)
Übersetzung: Maike Claußnitzer
Piper, 2026, Hardcover, 480 Seiten, 28,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Mit „Dragon Cursed - Zeig keine Gnade“ beginnt Elise Kova eine neue Fantasy-Dilogie, die sich unverkennbar an die derzeit populären Muster des Genres anlehnt: Drachen, eine von außen bedrohte Gesellschaft, ein tödliches Auswahlverfahren und eine junge Heldin, die dazu bestimmt scheint, die Welt zu verändern. Die Zutaten sind vertraut - und darin liegt dann auch zugleich die Stärke wie auch die Schwäche des Romans.

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Christine Weißendorn: Juli Gold - Wächterin der Zeit (Buch)

Christine Weißendorn
Juli Gold - Wächterin der Zeit
Knesebeck, 2026, Hardcover, 320 Seiten, 18,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

In erster Linie ist „Juli Gold - Wächterin der Zeit“ ein spannendes Abenteuer für junge Leserinnen und Leser ab zehn Jahren. Dennoch lässt es sich Christine Weißendorn nicht nehmen, auch ein paar wichtige kleine Botschaften in ihrer Fantasy-Geschichte zu verstecken, die zum Nachdenken anregen sollen.


Juli Gold fühlt sich verloren. Sie lebt in New York, einer Stadt, die nicht nur niemals schläft, sondern in der auch kaum einer Zeit für den anderen hat, auch nicht ihr Vater für sie. Deshalb fühlt sie sich an ihrem dreizehnten Geburtstag völlig alleingelassen. Nur im Garten ihrer Oma ist das anders.

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Sebastian Schwarz: Das Ende des Leviathans (Buch)

Sebastian Schwarz
Das Ende des Leviathans
2026, Paperback, 502 Seiten, 19,99 EUR

Rezension von Christel Scheja

Sebastian Schwarz gehört zu den vielen Autoren, die sich durch die Werke Tolkiens dazu haben inspirieren lassen, eigene Welten zu erfinden und Geschichten in diesen zu erzählen. Er stellt nun in seinem Roman „Das Ende des Leviathans“ eine davon vor.


Nach über zweihundert Jahren auf Wanderschaft kehrt er nach Hause zurück, mit dem Ergebnis der Mission, auf die ihn sein König geschickt hat. Doch was er vorfindet, ist ein sterbendes Land mit entvölkerten Städten. Macht es da noch Sinn, weiter zu reisen und seine Aufgabe abzuschließen?

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