Stefanie Lasthaus: Wo die Welten sterben - Der Onyxpalast 3 (Buch)

Stefanie Lasthaus
Wo die Welten sterben
Der Onyxpalast 3
Penhaligon, 2026, Paperback, 494 Seiten, 17,00 EUR

Rezension von Petra Weddehage

Gwen Clarke und Aran, der Herrscher der walisischen Unterwelt, lieben sich. Doch eine Lebende in der Welt der Toten erweckt Misstrauen. Der Gott Orcus, der Alles daran setzt Arans Platz einzunehmen, begeht einen schweren Fehler. Mit einem Artefakt, das er magisch verstärkt hat, gelingt es ihm Aran und seinem Reich zu schaden.

Doch dadurch geht nicht nur ein Riss durch die Welt von Arans Reich. Zudem wird der Totengott von der dunklen Urmacht gequält. Diese nahm er in sich auf, um die Zerstörung seiner Totenwelt zu verlangsamen. Gwen gelingt es mit Hilfe von Hades, Hel, Veles und weiteren Verbündeten, Aran davon zu befreien.

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Herbert Pelzer: Der rote Berg (Buch)

Herbert Pelzer
Der rote Berg
Eifeler Literaturverlag, 2026, Paperback, 15,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Gut neunzig Jahre sind vergangen, seit die Nazis die Macht in Deutschland übernahmen und mit ihrem „Dritten Reich“ ein Regime schufen, das noch heute wie ein schwarzer Schatten über dem Land liegt. Doch wie hat der Alltag bei den Menschen ausgesehen, die fernab der großen Bühne lebten und damals vielleicht gerade erst groß wurden? Von einem solchen Schicksal erzählt „Der rote Berg“ von Herbert Pelzer.


Berthold Zündorf, auch Bertho genannt, lebt mit seinen Eltern auf einem kleinen Hof am Nordrand der Eifel. Das Leben ist hart und entbehrungsreich, aber Bertho hat Zeit zu träumen und sich vor dem mythischen Mossel zu fürchten. Aber schon bald holt ihn die harte Wirklichkeit auf den Boden der Tatsachen zurück.

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Sherlock & Daughter - Season 1 Box (DVD)

Sherlock & Daughter - Season 1 Box
USA 2025

Rezension von Christel Scheja

Sherlock Holmes gehört zu den literarischen Figuren, die immer wieder neu aufgegriffen und interpretiert werden. Nachdem frühere Adaptionen ihn zum Beispiel in die Moderne versetzten oder die viktorianische Zeit mit Steampunk-Elementen aufpeppten, gibt es jetzt entweder Einblicke in seine Jugendjahre, oder aber die Geschichten sie spielen mit dem Gedanken, dass er doch Nachkommen hatte, wie etwa in der amerikanischen Serie „Sherlock & Daughter“.


Sherlock Holmes steckt in einem Dilemma. Es mag ja sein, dass James Moriarty keine Gefahr ist, aber nun haben Unbekannte seine besten Freunde Dr. Watson und Mrs. Hudson entführt und an einen unbekannten Ort verschleppt. Während er versucht, das Rätsel um den „Roten Faden“ zu lösen, taucht überraschend die junge Amerikanerin Amelia Rojas bei ihm auf.

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Uli Aechtner: Poyais - Ein Land, das es nie gab (Buch)

Uli Aechtner
Poyais - Ein Land, das es nie gab
Emons, 2026, Paperback, 448 Seiten, 20,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Uli Aechtner war als Journalistin tätig und arbeitete für den französischen Fernsehsender TF 1, beim SWF und gestaltete auch Filmbeiträge für ARD und ZDF. Dann aber beschloss sie zu schreiben und veröffentlichte einige Krimis. Nun legt sie mit „Poyais - Ein Land, das es nie gab“ einen Historischen Roman vor.


Gregor MacGregor verspricht ihnen den Himmel auf Erden, einen Neubeginn in Südamerika, der ihnen Land, Freiheit und Reichtum bringen kann, wenn sie es nur richtig anstellen. Deshalb folgen auch viele auswanderungswillige Menschen seinem Angebot, zumal er sich auch schon als Held bewiesen hat.

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Anja Tatlisu: Wild Roses & Fireflies (Buch)

Anja Tatlisu
Wild Roses & Fireflies
Moon Notes, 2026, Paperback, 320 Seiten, 16,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Anja Tatlisu gehört mittlerweile zu den fleißigen Autorinnen in der deutschen Romantik-Szene, die immer wieder mit neuen und unterhaltsamen Liebesgeschichten auffallen. Aktuell erschienen ist „Wild Roses & Fireflies“, in der zwei Freunde von früher erkennen, was sie wirklich füreinander fühlen.


Sie waren eigentlich immer nur beste Freunde ohne irgendwelchen romantischen oder gar leidenschaftlichen Hintergedanken, deshalb trennten sich die Wege von Emma und Channing erst einmal nach der Highschool. Doch ein unerwartetes Treffen bringt Emma durcheinander. Nachdem dann auch noch ihr Leben in Trümmern liegt, verlässt sie die heimatliche Kleinstadt und hofft, erst einmal eine Weile bei Channing bleiben zu können. Und damit stellt sie auch sein Leben vollends auf den Kopf, denn sie bringt irgendwie Ordnung in sein heißgeliebtes Chaos und weckt deutliche Gefühle in ihm.

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Tate James: Dear Reader - Devil’s Backbone Society 1 (Buch)

Tate James
Dear Reader
Devil’s Backbone Society 1
(Dear Reader. Devils Backbone Society - Chapter 1, 2025)
Übersetzung: Larissa Bendl
Cove, 2026, Paperback, 448 Seiten, 17,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Zu den beliebtesten Schauplätzen im Romance-Bereich scheinen im Moment Universitäten und Colleges zu gehören, vor allem die, die einen gewissen elitären Ruf haben und damit gewissen Themen Tür und Tor öffnen. Auch „Dear Reader“ der Auftakt von „Devil’s Backbone Society“, schlägt in diese Kerbe.


Ashley hat bisher kein konkretes Ziel in ihrem Leben gehabt, vielleicht auch, weil ihrer Mutter die Mittel fehlten. Das ändert sich aber mit einer neuen Heirat und der Tatsache, dass Ashely nur kurze Zeit später eine Einladung für die elitäre Neveah University erhält, auf die auch schon ihr Stiefbruder geht.

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M. L. Wang: The Sword of Kaigen - Eine theonitische Kriegsgeschichte (Buch)

M. L. Wang
The Sword of Kaigen - Eine theonitische Kriegsgeschichte
(The Sword of Kaigen, 2018)
Übersetzung: Henriette Ahrent
Titelbild: Enrico Frehse
Adrian, 2025, Hardcover, 616 Seiten, 24,95 EUR

Rezension von Christel Scheja

Schon in „Blood over Bright Haven“ bewies M. L. Wang den deutschen Lesern, dass ihr ungewöhnliche Settings und Geschichten liegen, die nicht unbedingt den gängigen Klischees folgen. Deshalb erscheint nun auch ihr Frühwerk „The Sword of Kaigen“ auf Deutsch, das sie einst selbst herausgegeben hat.


Sie sind die mächtigsten Krieger der Welt, Übermenschen, die in der Lage sind, das Meer anzuheben und mit Eisklingen zu kämpfen. Doch sind sie auch unbesiegbar? In diese Familie wird Mamoru hineingeboren und schon bald zum Nachfolger seines Vaters ausgebildet. Aber ein Fremder taucht auf und lüftet ein düsteres Geheimnis.

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Anthony Ryan: Flut aus schwarzem Stahl (Buch)

Anthony Ryan
Flut aus schwarzem Stahl
Zeit des Zorns 1
(A Tide of Black Steel, 2024)
Übersetzung: Sara Riffel
Hobbit Presse, 2026, Hardcover, 640 Seiten, 26,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Nach den „Rabenschatten“-Romanen wendet sich Anthony Ryan nun anderen Geschichten zu, die aber in einer ähnlich archaischen und mittelalterlichen Welt spielen. Mit „Flut aus schwarzem Stahl“ startet die Saga um „Zeit des Zorns“.


Seit vielen Jahrhunderten wird das Reich Ascarlia von den Schwesterköniginnen regiert und weise geführt, auch wenn alles seine feste Ordnung hat und Rebellion durchaus bestraft wird. Allerdings gerät das Alles nun ins Wanken, denn Gerüchte erzählen von Langschiffen, die in der Nähe der Küste gesichtet werden.

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Malou Bichon: Nymphentraum (Buch)

Malou Bichon
Nymphentraum
Nektar und Ambrosia 2
Loewe Intense, 2026, Paperback, 400 Seiten, 16,95 EUR

Rezension von Christel Scheja

Bereits im ersten Band entführte Malou Bichon in die Welt der griechischen Mythologie, wenngleich auch die Götter keine Rolle spielen, sondern eher Nymphen, Sirenen und Musen. Allerdings wechselt diesmal der Fokus von Wanda und Neo hin zu Galateia, die im ersten Band nur eine Nebenrolle hatte und nun ihren „Nymphentraum“ erlebt.


Wanda und Neo sind mit der „Wolkenschwinge“ unterwegs in einer Welt zwischen Traum und Magie. In der letzten Sekunde hat es auch noch Galateia geschafft, an Bord zu kommen, aber dort erlebt sie eine Überraschung, die sie nicht mehr loslässt.

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Allison King: Die Manufaktur der magischen Worte (Buch)

Allison King
Die Manufaktur der magischen Worte
(The Phoenix Pencil Company, 2025)
Übersetzung: Barbara Ostrop
Heyne, 2026. Hardcover, 510 Seiten, 24,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Allison Kings Debüt-Roman „Die Manufaktur der magischen Worte“ lässt sich als vielschichtige, ambitionierte Verbindung von Historischem Roman, magischem Realismus und Familien-Epos verstehen, dessen Kern sich um die Weitergabe von Erinnerungen, der Verarbeitung von Trauma und Vererbung der kulturellen Identität über Generationen hinweg dreht.


Im Zentrum stehen zwei Handlungsstränge. Einerseits begleiten wir die Informatik-Studentin Monica Tsai im Jahr 2018, die mit digitaler Hilfe versucht, ihre Großmutter Yun mit deren ihr entfremdeten Cousine Meng wieder in Kontakt zu bringen.

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