Benedict Jack: Der Meister von London (Buch)

Benedict Jack

Der Meister von London

Alex Verus 5

(Hidden, 2014)

Übersetzung: Michelle Gyo

Titelbild: Max Meinzold

Blanvalet, 2020, Taschenbuch, 416 Seiten, 9,99 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Gestatten, Alex Verus der Name - von Beruf Wahrsager. Ja, jetzt meinen Sie, dass Sie mich kennen würden - Horoskope, billige Vorhersagen, bestenfalls Raten auf hohem Niveau, meinen Sie. Falsch, ganz falsch von Ihnen geraten - ich sehe Zukünfte. Je nachdem, welche wahr wird, verzweigen diese wieder. Zukünfte, die mich als Magier in einer Gesellschaft, die mich ausschließt, gerade ziemlich beunruhigen.

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Kai Bischof: Hannos Reise (Buch)

Kai Bischof
Hannos Reise

2020, Taschenbuch, 432 Seiten, 1177 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Kai Bischof wurde 1970 in Minden geboren und übernahm nach Ausbildung, Wehrdienst und Abendstudium die kaufmännische Leitung eines mittelständischen Handwerksbetriebs. Zu Schreiben begann er nach der Geburt seines ersten Sohnes. Sein Hauptinteresse gilt Geschichten für ältere Jugendliche, in denen er die Geschlechterrollen durchbricht und gerade auch denen eine Stimme gibt, die eher von ihren Altersgenossen verlacht werden. Wie etwa Hanno in „Hannos Reise“.


Der siebzehnjährige Hanno hat es in seiner Klasse nicht leicht. Er wird verspottet und gemobbt, vor allem als jemand das Foto einer Klassenkameradin auf seinen Handy entdeckt und sich darüber lustig macht, was er denn als pickliger Nerd wolle.

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Roland Hebesberger: The Backdoor Link: Cyberella (Buch)

Roland Hebesberger
The Backdoor Link: Cyberella
2020, Paperback, 340 Seiten, 14,99 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Roland Hebesberger wurde 1986 in Tamsweg in Österreich geboren und versucht, sich einen Kindheitstraum zu erfüllen: das Schreiben von Romanen und Drehbüchern. Dass er das Talent dazu hat, beweist sein Roman „The Backdoor Link: Cyberella“, sein dritten Thriller.


Seit fünfzehn Jahren arbeitet Sarah Beck für die IT-Abteilung von Europol. Sie steht unter genauer Beobachtung, denn als verurteilte Hackerin einer aufgeflogenen Anarchistengruppe ist ihr nicht zu trauen. Die junge Frau hält sich bisher auch an die Regelungen, denn sie weiß, dass sie ansonsten irgendwo in einem Hochsicherheitsgefängnis verrottet - und das will sie noch weniger. Dann aber stellt sich heraus, dass jemand nach ihr sucht und sie gerät schon bald unter einen schwerwiegenden Verdacht. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als Farbe zu bekennen um zu überleben, wenngleich sie auch ein Geheimnis weiterhin mit aller Kraft hütet.

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J. R. Ward: Winternacht - Black Dagger 34 (Buch)

J. R. Ward
Winternacht
Black Dagger 34
(Where Winter Finds You)
Übersetzung: Dorothee Witzemann
Heyne, 2020, Taschenbuch, 400 Seiten, 10,99 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Verborgen vor den Menschen leben sie mitten unter diesen. Die Sprache ist von Vampiren - Vampiren aber, die sich nicht am Blut der Menschen laben, sondern sich einzig von ihren Artgenossinnen nähren.

Trez ist einer, der bei den Vampiren nicht ganz unumstritten ist. Drogenhändler, Eigentümer eines angesagten Clubs der Stadt und zutiefst traumatisiert seitdem seine geliebte Shellan Selena, eine ehemalige Auserwählte der Jungfrau der Schrift, durch die Starre von seiner Seite gerissen wurde. Seitdem fehlt ihm ein Teil seiner Seele. Suizidgedanken, die Hilflosigkeit angesichts des Verlusts suchen ihn heim - bis er auf Therese, eine verarmte Vampirin aus Michigan trifft, die im Restaurant iAms als Kellnerin arbeitet und die nicht nur nett ist, sondern seiner versteinerten Shellan Selena äußerlich verblüffend gleicht.

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R. A. Salvatore: Das Lied des auferstandenen Gottes (Buch)

R. A. Salvatore
Das Lied des auferstandenen Gottes
Hexenzirkel 3
(Song of the Risen God, 2019)
Übersetzung: Claudia Kern
Titelbild: Larry Rostant
Cross Cult, 2020, Taschenbuch, 634 Seiten, 16,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

R. A. Salvatore gehört zu den fleißigsten Fantasy-Autoren der letzten dreißig Jahre. Nicht nur im Rahmen der „Dungeons & Dragons“-Welten produziert er ganze Reihen, auch abseits davon folgt eine Trilogie oder Saga nach der anderen. Seine Erfahrung mit diesen Stoffen ist auch im neuesten Zyklus „Hexenzirkel“ wieder zu erkennen. Nun ist der dritte Band, „Das Lied des auferstandenen Gottes“, erschienen.

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J. M. Summer: Von der Muse geküsst (Buch)

J. M. Summer
Von der Muse geküsst
2020, Paperback, 198 Seiten, 7,86 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Die 1986 geborene J. M. Summer lebt mit ihrem Lebensgefährten und ihrer Hündin Maya irgendwo in Österreich. Sie liebt Disney-Filme, die Natur oder liest Fantasy- und Liebesromane, was man auch ihren Geschichten wie „Von der Muse geküsst“ anmerkt.


Bethany ist frustriert. Alles hat eigentlich gut angefangen, als sie ihr kleines Café in Norfolk öffnen konnte, aber seither klappt immer weniger, denn sie hat das Gefühl, keine neuen Ideen mehr zu haben, ja irgendwie misslingt auch noch viel und sie glaubt, dass ihre Backwerke fade schmecken. Doch dann wirbelt Nate, der sich als Aushilfe in ihrem Laden bewirbt, ihr Leben gehörig durcheinander. Er mag ein Chaot sein, den sie bei ihrem ersten Aufeinandertreffen sogar K. o. schlägt, aber auf der anderen Seite erwacht auch plötzlich ein neuer leidenschaftlicher Funke in ihr.

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Julia Fürbaß: Aller guten Dinge (Buch)

Julia Fürbaß
Aller guten Dinge
2020, Taschenbuch, 458 Seiten, 14,99 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Die österreichische Autorin Julia Fürbaß wurde 1992 in Bruck an der Mur geboren und arbeitete lange Jahre in der Metallindustrie. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Sankt Lorenzen im Münztal. 2019 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, „Negatio“, und legt nun eine weitere Geschichte nach, den Psycho-Thriller „Aller guten Dinge“.


Lange Jahre träumte David davon, Künstler zu werden. Aber erst jetzt; nach langen Jahren im Polizeidienst und mit einem großen Lottogewinn kann er sich diesen Wunsch auch erfüllen. Dennoch fühlt er sich nicht ganz glücklich, denn da ist immer noch ein grausames Geheimnis, das auf ihm lastet. Und zusätzlich macht ihm seine Tochter Lena das Leben schwer, die jedes seiner Worte auf die Goldwaage legt und ihn für das Scheitern der Ehe mit ihrer Mutter verantwortlich macht.

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Margaret Owen: Krähenzauber (Buch)

Margaret Owen
Krähenzauber
Die 12 Kasten von Sarbor 2
(The Faithless Hawk, 2020)
Übersetzung: Maria Pfaffinger & Ulrike Brauns
Titelbild: Rich Deas
Carlsen, 2020, Hardcover, 416 Seiten, 19,99 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Stellen Sie sich eine archaischen Welt vor, in der die Götter gestorben sind. Willentlich und bewusst, um ihre Jünger mit bestimmten Gaben zu segnen. Entstanden sind so elf Kasten, deren Mitglieder in unterschiedlichem Maß die Begabung ihres Gottes geerbt haben.

Und dann gibt es noch eine zwölfte Kaste, die Krähen. Parias, die immer gerufen werden wenn eine tödliche Seuche wieder zugeschlagen hat und die Opfer, um eine Epidemie zu vermeiden, dem Feuer übergeben werden müssen.

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Michael Marrak: Das Haus Lazarus (Buch)

Michael Marrak
Das Haus Lazarus
Die besten Erzählungen von Michael Marrak 2
Titelbild: Michael Hutter
Memoranda, 2020, Paperback, 340 Seiten, 18,90 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Michael Marrak dem Fan deutschsprachiger Phantastik vorzustellen, das hieße sicherlich Eulen nach Athen tragen. Marrak hat in den letzten Jahren zwar nicht sonderlich viele Beispiele seiner wortgewaltigen Kunst abgeliefert, dafür aber eine stolze Anzahl von Preisen abgeräumt. Dies zeigt, dass er nicht nur seine Leser sondern auch die jeweilige Fachjury überzeugt hat.

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Avatar - Der Herr der Elemente: Der Schatten von Kyoshi, F. C. Yee (Buch)

Avatar - Der Herr der Elemente: Der Schatten von Kyoshi
F. C. Yee
Mit Avatar-Ko-Schöpfer Michael Dante DiMartino
(Avatar: The Shadow of Kyoshi, 2020)
Titelbild: Jung Shang Chang
Übersetzung: Bernd Sambale
Cross Cult, 2020, Taschenbuch, 368 Seiten, 14,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Weiter geht es mit der Geschichte von Kyoshi, einer früheren Avatar, die aber auch gelegentlich in der Fernsehserie zur Sprache kam. Wie Aangs direkter Vorgänger Roku hat auch sie Eindruck hinterlassen und Interesse bei den Fans geweckt. Nachdem „Der Aufstieg von Kyoshi“ ihren holprigen Werdegang schilderte, muss sich die junge Avatar nun in „Der Schatten von Kyoshi“ weiter bewähren.

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