Reinhold Zitzlsperger: Wie die Göttinnen auf die Erde kamen (Buch)

Reinhold Zitzlsperger
Wie die Göttinnen auf die Erde kamen
2026, Paperback, 656 Seiten, 17,12 EUR

Rezension von Christel Scheja

Manchmal sind es spontane Ideen, die zu Geschichten führen. Reinhold Zitzlsperger war schon in seiner Jugend Fan der Phantastischen Literatur und hat sich deutlich von den großen Klassikern wie etwa von Asimow, Lem und nicht zuletzt Le Guin prägen lassen. Das merkt man seinem Debüt „Wie die Göttinnen auf die Erde kamen“ deutlich an.


Die Klima-Katastrophe veränderte die Erde in den letzten zweihundert Jahren deutlich. Zwar gelang es vorher noch, den Mars zu besiedeln, doch dieser ist ressourcenarm geblieben, so dass letztendlich eine Expedition auf die Erde zurückkehrt, um festzustellen, wie es mittlerweile dort aussieht.

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Jaymin Eve: Night Witch (Buch)

Jaymin Eve
Night Witch
Weatherstone College 2
(Night Witch, Weatherstone College 2, 2025)
Übersetzung: Bianca Dyck
Goldmann, 2026, Paperback, 400 Seiten, 17,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

„Night Witch“ ist der zweite Teil der „Weatherstone College“-Saga. Jaymin Eve bewegt sich weiter durch ein Szenario, das sie nicht zum ersten Mal verwendet und bietet den Leserinnen wieder einmal das, was sie von einer solchen Geschichte erwarten - vor allem aber Antworten auf die Fragen, die bisher offengeblieben sind.


Paisley gehört einer großen magischen Familie an, aber sie ist anders als ihre Geschwister. Nicht nur, dass sie viel länger auf das Erwachen ihrer Kräfte warten musste, es tun sich auch andere Abgründe auf - denn sie scheint eine Night Witch zu sein, eine Reaper, die über dunkle magische Kräfte gebietet.

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Holly Black: Tithe - Elfentochter (Buch)

Holly Black
Tithe - Elfentochter
Modern Faerie Tale 1
(Tithe, 2002)
Übersetzung: Anne Brauer
cbt, 2026, Paperback, 300 Seiten, 15,00 EUR

Rezension von Petra Weddehage

Kaye ist eine sechzehnjährige junge Frau, die mit ihrer Mutter von Club zu Club zieht. Ihre Schullaufbahn hat sie irgendwann aufgegeben, da zwischen den Gigs ihrer Mutter kaum Zeit bleibt, um sich wirklich zu integrieren. Da ihre Mutter dem Alkohol und Männern zugetan ist, die nicht unbedingt gut für die beiden Frauen sind, lernt sie schnell sich um sich selbst zu kümmern. Der Teenager nimmt kleinere Jobs an, um Essen für sich und ihre Mutter auf den Tisch stellen zu können. Ihre Mutter träumt hingegen immer noch von dem großen Durchbruch.

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Sable Sorenson: Fury Bound (Buch)

Sable Sorenson
Fury Bound
Wolves of Ruin 2
(Fury Bound, 2026)
Übersetzung: Ina Schwenk & Nadine Pauli
Goldmann, 2026, Hardcover, 864 Seiten, 25,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Schon in „Dire Bound“ dem ersten Band der „Wolves of Ruin“-Trilogie, ging es hoch her, denn die junge Meryn Cooper stellte sich den Herausforderungen der Krieger-Elite Nocturnias, um ihre entführte Schwester wiederzufinden, die ihr als letztes Mitglied ihrer Familie geblieben war. „Fury Bound“ macht dort weiter, wo der letzte Band aufhörte.


Mervyn hat es nicht nur geschafft, eine „Auserwählte“ zu werden und die Schattenwölfin Anassa für sich zu gewinnen, sie hat auch den Verrat der Herrscherfamilie aufgedeckt und ist zur Anführerin geworden. Und nicht zuletzt entstammt sie einer alten Blutlinie. Aber ihre Position ist alles andere als sicher.

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Kaliane Bradley: Das Ministerium der Zeit (Buch)

Kaliane Bradley
Das Ministerium der Zeit
(The Ministry of Time, 2024)
Übersetzung: Sophie Zeitz
Penguin, 2025, Hardcover, 380 Seiten, 24,00 EUR

Rezension von Petra Weddehage

Eine junge Frau bewirbt sich auf eine neue Stelle. Sie weiß nur, dass es um geflüchtete Personen geht. Adela, ihre Interviewpartnerin, stellt viele Fragen über ihren Werdegang. Als die Frau dann erfährt worum es geht, ist sie erst einmal sehr erstaunt. Sie soll sich um einen der Expats kümmern. Doch diese kommen nicht nur aus einem anderen Land. Diese Expats kommen auch aus einer anderen Zeit.

So wird ihr der Polarforscher Commander Graham Gore zugeteilt. Dieser ist 1847 verstorben. Dem Ministerium ist es jedoch gelungen Menschen, in die moderne Zeit zu holen, um sie hier zu integrieren. Gore wird von der jungen Frau in Empfang genommen. Sie stellt sich ihm als Brücke vor. Dies soll verhindern, dass sich die Expats zu sehr mit der Brücke emotional verbunden fühlen. Allerdings passiert, was passieren soll. Graham Gore und seine Brücke verlieben sich. Das Ministerium ist davon nicht begeistert und setzt alles daran, Expats und Brücken voneinander zu trennen. Ein Abenteuer erwartet das Paar, wobei die Zeit eine große Rolle spielt. Denn Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden durcheinandergewirbelt. Gibt es eine Chance für das ungewöhnliche Liebespaar?

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Sophie Kim: Der Gott und der Geist (Buch)

Sophie Kim
Der Gott und der Geist
Fate's Thread 2
(The God and the Gwisin, 2025)
Übersetzung: Nina Lieke
Heyne, 2026, Paperback, 448 Seiten, 17,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Sophie Kim hat auch im zweiten Band ihrer „Fate’s Thread“-Saga ziemlichen Spaß daran, mit den Elementen zu spielen, die die koreanische Pop-Kultur auch im Westen so beliebt gemacht hat. Gerade in „Der Gott und der Geist“ werden Mythologie und Moderne geradezu frech miteinander vermischt.


Seogka, der Trickstergott, durfte in den Himmel zurückkehren und hat seine Macht wie auch Stellung zurückerhalten, doch glücklich ist er damit nicht, hat er doch seine große Liebe Kim Hani verloren. Allerdings ist das nicht für immer, denn die Füchsin wird wiedergeboren.

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Chelsea Abdullah: Der Aschefeuerkönig - The Sandsea Chronicles 2 (Buch)

Chelsea Abdullah
Der Aschefeuerkönig
The Sandsea Chronicles 2
(The Ashfire King, 2025)
Übersetzung: Urban Hofstetter
Titelbild: Mike Heath
Hobbit Presse, 2026, Hardcover 640 Seiten, 26,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Schon in „Der Sternenstaubdieb“ tauchte Chelsea Abdullah tief in die Mythen und Sagen, die Kultur ihrer kuwaitischen Vorfahren ein und erschuf damit eine höchst lebendige und magische Welt. Nun setzt sie in „Der Aschefeuerkönig“ „The Sandsea Chronicles“ fort und macht da weiter, wo sie aufhörte.


Loulie al-Nazari, die „Mitternachtshändlerin“, steht im Zentrum der Ereignisse, nachdem sie einen Dolch voller Magie mit sich trägt, der für die Reiche der Menschen und Dschinn von elementarer Bedeutung ist. Sie soll herausfinden, warum die Städte der Wüste im Versinken begriffen sind.

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Beril Kehribar: Bones - The Darkest Academy 1 (Buch)

Beril Kehribar
Bones
The Darkest Academy 1
Knaur, 2026, Paperback, 526 Seiten, 18,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Dark Academia ist längst zu einem festen, erfolgserprobten und umsatzträchtigen Bestandteil der Fantasy- und Romantasy-Landschaft geworden. Verbotene Magie, geheimnisvolle Lehranstalten und eine Prise morbider Love Story gehören mittlerweile beinahe zum Standardrepertoire des Sub-Genres.

Mit „Bones“, dem Auftaktband von „The Darkest Academy“, betritt Beril Kehribar also kein Neuland. Bemerkenswert ist jedoch, wie souverän sie die vertrauten Zutaten zu einem atmosphärischen, unterhaltsamen Roman verarbeitet.

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Nicole Böhm: Sonnensturm - House of Zodiac 3 (Buch)

Nicole Böhm
Sonnensturm
House of Zodiac 3
Blanvalet, 2026, Paperback, 540 Seiten, 17,00 EUR

Rezension von Petra Weddehage

Jupiter Wilson, Jules genannt, trifft zusammen mit ihrer besten Freundin Vivian den charmanten Leto auf einem Jahrmarkt der besonderen Art. Aus einem Automaten bekommt sie eine wundervolle Halskette. Damit beginnt ein wahnwitziges Abenteuer. Sie wird auf eine andere Erde transportiert. Hier bestimmt das Sternzeichen über das Leben der Menschen. Jules findet sich mitten in einem Konflikt wieder, da die Herrscherhäuser sich gegenseitig misstrauen.

Jules gelingt es, Keeran zu retten, der von dem angeblich so netten Eryx verraten wurde. Diesem ist es gelungen, dank seiner Gestaltwandler-Fähigkeiten den Platz seines Bruder Cyan einzunehmen. Er selbst hat mit seiner ränkeschmiedenden Mutter Edith dafür gesorgt, dass dessen Leichnam in Eryx‘ Gestalt verwandelt wurde. Doch der falsche König wird ausgerechnet von der Frau verraten, die alles für ihn ist - seiner eigenen Mutter.

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James Islington: An Echo of Things to Come (Buch)

James Islington
An Echo of Things to Come
Licanius 1
(An Echo of Things to Come, 2017)
Übersetzung: Ruggero Leò
Titelbild: Dominick Saponaro
Adrian, 2026, Paperback, 714 Seiten, 20,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Mit „An Echo of Things to Come“ legt James Islington den Mittelband seiner „Licanius“-Trilogie vor - und macht sich damit an jene oft undankbare Aufgabe, an der viele große Fantasy-Zyklen scheitern. Er erweitert die Welt nicht nur, sondern verändert das Verständnis von ihr grundlegend.

Wo „The Shadow of What Was Lost“ vor allem Figuren, Magiesystem und Konflikte vorstellte, beginnt nun die eigentliche Demontage der Gewissheiten, auf denen diese Welt aufgebaut wurde.

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