Doctor Who Monster Edition 5: Stachel der Zygonen, Stephen Cole (Buch)

Doctor Who Monster Edition 5
Stachel der Zygonen
Stephen Cole
(Doctor Who - Sting of the Zygons, 2007)
Übersetzung: Bernd Sambale
Cross Cult, 2021, Taschenbuch, 254 Seiten, 12,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Stephen Cole erzählt in seinem Vorwort wie schwierig es ist einen Roman zu verfassen, wenn die wichtige Figuren noch keinen Auftritt in der neuen Serie hatten. Ihm erschien es wichtig, den Zygonen das Auftreten zu geben, das er aus „Classic Who“ kannte. Seine Geschichte „Stachel der Zygonen“ hat daher einen besonderen Hintergrund.


Der Doktor und Martha reisen ins Jahr 1909, doch sie können wieder einmal nicht das tun, was sie möchten, denn sie kommen im Lake District heraus und erfahren sehr schnell von einem riesigen Monster, das die Bevölkerung eines Dorfes in Angst und Schrecken versetzt.

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Klaus und Olivia Vieweg: Die Literatur in Star Trek (Buch)

Klaus und Olivia Vieweg
Die Literatur in Star Trek
Cross Cult, 2021, Taschenbuch, 22$ Seiten, 14,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Klaus und Olivia Vieweg haben sich bereits mit der Philosophie in Gene Roddenberrys „Star Trek“-Serie beschäftigt, nun legen sie ein weiteres Buch nach, in dem sie auf die literarischen Quellen zurückgreifen, die man ebenfalls in der Serie wiederfinden kann. Dabei zeigt sich erneut, dass die Klassiker mehr als zeitlos sind und offensichtlich auch leicht auf ein futuristisches Szenario übertragen werden konnten.


Wieder einmal beschäftigen sich kurze Essays mit den Quellen und ihrer Umsetzung in verschiedenen Folgen der klassischen Serie. Dabei haben die Macher ganz gerne auf verschiedenste Vorlagen zurückgegriffen, die mal offen auftauchen wie Zitate aus William Shakespeares Werken, von denen eines sogar den Titel eines Filmes inspirierte: „Das unentdeckte Land“. Aber auch klassische Dramen wie Pygmalion finden sich in der Geschichte, ebenso Anspielungen auf klassische Sagengestalten wie Helena von Troja. Und wer will leugnen, dass auch „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ mit dazu gehört. Es gibt aber auch richtige Überwachungsstaaten wie in „Schöne neue Welt“ oder „1984“ und oft genug waren auch Jonathan Swifts Werke Ideengeber für Geschichten, die auch ein wenig gesellschaftliche Eigenarten karikierten.

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Jethro Wegener: Der Fluch der vergessenen Stadt (Buch)

Jethro Wegener
Der Fluch der vergessenen Stadt
(The Lost City of Terror, 2020)
Übersetzung: Kalle Max Hofmann
Titelbild: Michael Schubert
Luzifer, 2021, Taschenbuch, 260 Seiten, 13,95 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Im Amazonas-Dschungel ist der Mensch nur Beute und nicht sonderlich willkommen. Trotzdem wird die grüne Hölle seit Jahrhunderten von Expeditionen heimgesucht, die sich nur eines von ihrem Besuch zu finden versprechen: einen Schatz, gleich ob nun materiell oder archäologisch.

Seit Jahrzehnten brechen immer wieder Expeditionen in diese ungastliche Welt auf um einem Gerücht nachzujagen. Irgendwo im ewigen Grün soll sie liegen - die vergessene Stadt Z, einst Sitz einer Indio-Hochkultur mit sagenhaften Bauten und unermesslichem Reichtum. Keine der Expeditionen kam je zurück in das, was wir fälschlich als Zivilisation bezeichnen.

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Antje Tinhof: Interior Love - Liebe und Interior (Buch)

Antje Tinhof
Interior Love - Liebe und Interior
2019, Taschenbuch, 166 Seiten, 6,99 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Die 1978 in München geborene Antje Tinhof entdeckte ihre Liebe zum Schreiben schon als Teenager, aber erst als ihr das Leben eine Auszeit vom Beruf bescherte, begann sie auch ernsthaft, Ideen in Geschichten umzusetzen, mit der sie andere begeistern möchte, so wie mit „Interior Love - Liebe und Interior“.


So ganz hat Rena ihr Leben noch nicht im Griff, denn die Gelegenheitsjobberin und Weltenbummlern schlägt sich auch noch mit Ende 20 irgendwie durchs Leben und hat nicht wirklich einen Plan von dem, was sie will. Durch eine Putzstelle kommt sie allerdings auf eine verrückte Idee und verwandelt sich auch noch in eine Hochstaplerin.

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Michael Haitel & Jörg Weigand (Hrsg.): Visionen & Wirklichkeit - Rainer Eisfeld zum 80. Geburtstag (Buch)

Michael Haitel & Jörg Weigand (Hrsg.)
Visionen & Wirklichkeit - Rainer Eisfeld zum 80. Geburtstag
p.machinery, 2021, Paperback, 190 Seiten, 14,90 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Die Jubiläen, sie mehren sich. Nach Jörg Weigand erhält nun auch Rainer Eisfeld im Rahmen der AndroSF-Reihe von p.machinery einen Band mit Würdigungen von Weggefährten, Freunden und Bewunderern, sowie angereichert mit einigen Science-Fiction-Kurzgeschichten.

Mir persönlich ist Eisfeld über die Jahre durch seine Mitarbeit an Heynes „Das Science-Fiction Jahr“, seine frühen Übersetzungen für Leihbuchverlage sowie seine sekundärwissenschaftliche Publikationen im Verlag Dieter von Reeken ein Begriff.

Ein schlauer Kopf, der hier seine Stimme erhob, ein Mann, der ebenso fundiert wie interessant zu lesen informierte und kritisierte und so manche meine Überzeugungen und Vorstellungen infrage stellte.

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WattenAngst - Mord zwischen den Meeren (Buch)

Andreas Schmidt
WattenAngst - Mord zwischen den Meeren
CW Niemeyer, 2021, Paperback, 468 Seiten, 15,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Andreas Schmidt wurde 1969 in Wuppertal geboren, der Stadt, in der er auch zahlreiche seiner Krimis ansiedelte. Seit 2010 verfasst er auch jede Menge Krimis über die Tochter seines ursprünglichen Helden Kommissar Ulbricht, die an die Nordseeküste umgesiedelt ist. „WattenAngst Mord zwischen den Meeren“, ist der vierte Band seiner erfolgreichen Küsten-Reihe um Wiebke Ulbricht.


Alles beginnt mit dem Mord an einem erfolgreichen Unternehmer, der auf Husum keinen guten Ruf hat und damit viele Feinde. Deshalb stehen Wiebke Ulbricht und Jan Petersen zusammen mit ihren Flensburger Kollegen erst einmal vor einem unlösbaren Rätsel, denn die Ehefrau und die Geliebte des Ermordeten haben durchaus Alibis und auch alle anderen Spuren verlaufen im Sand.

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Naomi Novik: Tödliche Lektion - Scholomance 1 (Buch)

Naomi Novik
Tödliche Lektion
Scholomance 1
(A Deadly Education, 2020)
Übersetzung: Doris Attwood
cbj, 2021, Hardcover, 470 Seiten, 20,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Wir kennen sie alle: Fantasy-Reihen um magische Internate. Charlie Bone ging auf ein solches, ein nicht unbedingt charismatischer Steppke mit einer Narbe auf der Stirn - hieß der nicht irgendwie Harry P irgendwas? - besuchte ein anderes - die Liste ließe sich mühelos auf Klopapierrolle verlängern.


Galadriel - mit so einem Namen geschlagen zu sein führt zwangsläufig dazu, dass die besagte Person entweder in jungen Jahren von einer Brücke springt, oder aber tough ohne Ende wird - genannt El, stammt aus einer Familie von Magiern.

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Rüdiger Marmulla: Treffpunkt Donaustrudel (Buch)

Rüdiger Marmulla
Treffpunkt Donaustrudel
2021, Paperback, 312 Seiten, 20,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Eigentlich studierte Rüdiger Marmulla Human- und Zahnmedizin in Frankfurt und arbeitete in mehreren Bereichen, bis er habilitierte und später einen Sonderforschungsbereich an den Unis in Heidelberg und Karlsruhe übernahm und sogar für das Deutsche Zentrum für Raum- und Luftfahrt arbeitete. Aber er hat auch noch eine ganz andere Seite, denn als Autor setzt er sich in seinen Bücher immer wieder mit den Herausforderungen als Christ auseinander, wie auch sein Historischer Jugendroman „Treffpunkt Donaustrudel“ beweist.


Noch ist es friedlich im Regensburg des ausgehenden 15. Jahrhunderts zwischen den Bevölkerungsgruppen der verschiedenen Konfessionen, aber es gärt schon ordentlich, denn mehrere höherrangige Juden sitzen seit Monaten ohne konkrete Anklagen im Kerker.

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Gruselkabinett 169: Ein Heim für Oscar, Per McGraup (Hörspiel)

Gruselkabinett 169
Ein Heim für Oscar
Per McGraup & Marc Gruppe (Script)
Sprecher: Stephanie Kellner, Benedikt Weber, Clara Fischer u.a.
Titelbild: Ertugrul Edirne
Titania Medien, 2021, 1 CD, ca. 70 Minuten, ca. 8,99 EUR

Rezension von Christel Scheja

Nur die erste Geschichte um Colin und Alwyne Hargraeves basierte noch auf einer Geschichte von Per McGraup, alle anderen der inzwischen sechs Hörspiele stammen gänzlich aus der Feder von Marc Gruppe. Auch im neuesten Hörspiel, „Ein Heim für Oscar“, konfrontiert er die beiden Helden wieder mit der Welt des Übersinnlichen.


Tante Miriam leiht sich Pamela, die Tochter der beiden Hargreaves, einfach aus, um bei einem Stadtbummel die günstig gelegenen Mütterparkplätze auszunutzen. Dafür darf sich das Mädchen auch etwas mitnehmen.

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Lou Bihl: Ypsilons Rache (Buch)

Lou Bihl
Ypsilons Rache
Unken, 2021, Hardcover, 288 Seiten, 20,92 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Die 1951 in Freiburg geborene Lou Bihl ist Ärztin und Verfasserin zahlreicher Artikel und Buchbeiträge, hat sich aber mittlerweile aus dem Berufsleben zurückgezogen. Durch die Betreuung zahlreicher Tumorpatienten erhielt sie interessante Einblicke in deren Gefühls- und Gedankenwelt. Das Thema in „Ypsilons Rache“ ist aber ein gänzlich anderes.


Kristian Starck, seines Zeichens Pathologe und Professor, will mit 55 Jahren eigentlich sein Sabbatjahr genießen, reisen, ein Buch schreiben und nicht zuletzt endlich etwas anderes in Angriff nehmen, was ihn schon seit seiner Jugend beschäftigt: Die Verwandlung in eine Frau.

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