Dirk Osgyus: Selbstverschuldet (Buch)

Dirk Osgyus
Selbstverschuldet
Kommissar Gerste 4
2025, Paperback, 350 Seiten, 17,99 EUR

Rezension von Christel Scheja

Mit „Selbstverschuldet“ kommt die kleine Reihe der Wuppertal-Thriller um Kommissar Gerste und seine Kollegin Meier erst einmal zu einem Abschluss. Und selbstverständlich ist auch wieder Irene, die Mutter von Gerste, mit von der Partie.


Auch Kriminalkommissare werden einmal alt und ihre Knochen wie auch Gelenke spüren den Verschleiß. Deshalb liegt der Hauptteil der Arbeit nun an seiner Kollegin und Stellvertreterin Corinna Meier, die es erst einmal mit einem entführten Baby zu tun bekommt und dann besonders bestialischen Mordfällen.

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Marcela Danielová: Seifenblase des Glücks (Buch)

Marcela Danielová
Seifenblase des Glücks
2025, Paperback, 186 Seiten, 19,40 EUR

Rezension von Christel Scheja

Marcela Danielová ist gebürtige Tschechin, lebt aber heute in Österreich und arbeitet als Gesundheits- und Krankenpflegerin. Dabei kommt sie mit vielen Menschen in Berührung, was sie vielleicht auch dazu bewegte, über Probleme wie Gewalt, Rassismus, Intoleranz und Ablehnung zu schreiben, wie sie auch in ihrem Buch „Seifenblase des Glücks“ beweist.


Mira ist eine junge indische Müllsammlerin. Aber als sie heranwächst, enthüllt sich ihre Schönheit, die durch ihre unterschiedlichen Augen - eines schwarz, das andere fast smaragdgrün - noch unterstrichen wird. Doch die Gesellschaft meint es nicht gut mit ihr.

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S. F. Williamson: Der Kodex der Drachen (Buch)

S. F. Williamson
Der Kodex der Drachen
(A War of Wyverns, 2026)
Übersetzung: Antonia Zauner
Heyne, 2026, Hardcover, 416 Seiten, 24,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

In „Die Sprache der Drachen“ wurde der jungen Vivien Featherswallow bewusst, dass sie nicht länger nur an ihre Karriere denken kann, sondern in dem unter der Oberfläche schwelenden Konflikt auch endlich eine Seite wählen muss, vor allem, nachdem sie die Kommunikation der geflügelten Echsen entschlüsselte. Nun geht es in „Der Kodex der Drachen“ spannend weiter.


Weil ihr es gelungen ist, nicht nur die Sprache der Drachen zu entschlüsseln, sondern auch eine Verschwörung aufzudecken, die bis hinauf in die höchsten Kreise der Regierung reicht, ist nun auch noch ein Krieg ausgebrochen, der auch in ihrem Umfeld schon viele Tote verursacht hat, unter anderem Viviens Freund Atlas.

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Dating a Vampire 2 (Comic)

Madoka Kitaji
Dating a Vampire 2
Übersetzung: Costa Caspary
Loewe Manga, 2026, Taschenbuch, 162 Seiten, 8,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Vampire sind geheimnisvoll, düster und gefährlich, aber seit Jahren aus der Romance auch nicht mehr wegzudenken, zumal viele von den Blutsaugern auch heute eher menschenfreundlich daherkommen und gar nicht zu einer Bedrohung für Leib und Leben werden wollen, so wie in „Dating a Vampire“.


Minami hat es geschafft, sie ist nicht nur in ihrem Job erfolgreich, weil sie den eigenwilligen Schriftsteller Hokuto Takumi aufgebaut hat, sondern auch seine Freundin und Verlobte geworden ist. Obwohl er eigentlich ein Vampir ist. Nun also soll die Geschichte, an der er jahrelang gezeichnet hat, auch noch in eine Fernsehserie umgesetzt werden, weil sie schon nach dem Debüt unheimlich erfolgreich geworden ist. Doch der Hauptdarsteller ist auch nicht ohne.

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Tasha Suri: Das Oleander-Schwert (Buch)

Tasha Suri
Das Oleander-Schwert
Die Brennenden Reiche 2
(The Oleander Sword, 2022)
Übersetzung: Katrin Lechtermann
Titelbild: Fabryka Slow
Karten: Tim Paul
Cross Cult, 2026, Paperback, 704 Seiten, 20,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Romantasy wird überwiegend von den üblichen Mann-Frau-Paaren geprägt, Queerness ist da eher selten und noch weniger ist die leidenschaftliche Liebe zwischen zwei Frauen zu finden. Zu den löblichen Ausnahmen gehört die Reihe um „Die Brennenden Reiche“ von Tasha Suri, deren zweiter Band „Das Oleander-Schwert“ nun erschienen ist.


Malini und Priya lernten sich in einem abgelegenen Felsentempel kennen. Erstere wurde von ihrem Bruder in die Einsamkeit verbannt, um ihm nicht länger im Weg zu sein und letztere stammt eigentlich aus dem Dorf, erkennt aber schon bald, dass ihr Schicksal nicht das einer Dienerin ist.

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Marlen Zeisl: Irreversible (Buch)

Marlen Zeisl
Irreversible
2026, Paperback, 338 Seiten, 16,99 EUR

Rezension von Christel Scheja

Marlen Zeisl erzählt in ihren Geschichten gerne von gesellschaftlichen Entwicklungen und analysiert auf unterhaltsame Weise die Auswirkungen, die genau diese Erwartungen und Normen auf Menschen haben. Das merkt man auch ihrem neusten Buch an, „Irreversible“, das sich mit einem hochaktuellen Thema beschäftigt.


Alea hat gelernt, die Erwartungen zu erfüllen, die andere an sie richten, seien es nun Freunde und Familie, aber auch natürlich ihr Arbeitgeber. Sie funktioniert wie eine gut geölte Maschine im Beruf wie auch im Privatleben.

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Das Artwork von Berserk (Buch)

Das Artwork von Berserk
(The Artwork of Berserk, 2021)
Übersetzung: Lasse Christian Christiansen
Panini, 2026, Hardcover, 244 Seiten, 40,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Das hier vorliegende Buch über das Artwork von „Berserk“ ist eines der letzten Werke, an dem der 2020 verstorbene Künstler noch mitarbeitete. Herz des Ganzen ist deshalb auch das Interview, das er nur Monate nach seinem Ableben gab. Ansonsten ist Text eher selten.

Denn das Artbook widmet sich bewusst nur den herausragenden und detailreichen Zeichnungen des Künstlers, die sich über die Jahre auch entwickelt haben. Die Bilder sind teilweise den Comics selbst entnommen, teilweise waren es Titelbilder oder Kapitelbilder, die für Magazine entstanden.

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Catherine Walsh: How to Write a Love Story (Buch)

Catherine Walsh
How to Write a Love Story
(How to Write a Love Story, 2026)
Übersetzung: Britta Evert
Goldmann, 2026, Paperback, 368 Seiten, 17,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Catherine Walsh ist eine irische Autorin, die durch ihre romantischen Komödien bekannt wurde. Auch der hier vorliegende Roman „How to Write a Love Story“ schlägt in diese Richtung und bietet unterhaltsamen Lesestoff für alle Fans von netten Liebesgeschichten.


Ciara Sheridan hat drei Dinge von ihrem Vater Frank geerbt. Ein heimeliges, aber leider auch baufälliges Haus an der Küste, Aufzeichnungen zu seiner berühmten Fantasy-Serie - aber leider auch eine massive Schreibblockade. Und das ausgerechnet jetzt, wo sie sich hat breitschlagen lassen, sein „Ravian“-Epos zu Ende zu schreiben.

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Eleanor Barraclough: Im Schein von Gold und Feuer - Die verborgene Welt der Wikinger (Buch)

Eleanor Barraclough
Im Schein von Gold und Feuer - Die verborgene Welt der Wikinger
(Embers of the Hands, 2024)
Übersetzung: Cornelius Hartz
Penguin, 2026, Paperback, 496 Seiten, 22,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Fernsehserien und Filme haben in den letzten zwanzig Jahren das Bild der Wikinger in einer Weise geprägt, die sich tief in die Köpfe ganzer Generationen gebrannt hat. Zwar sind Hörnerhelme nicht mehr Up-to-Date, wohl aber wilde Frisuren und ein halbnacktes Auftreten in Leder und Nieten. Doch auch das hat mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun. Diese jedoch will Eleanor Barraclough in ihrem populärwissenschaftlichen Sachbuch „Im Schein von Gold und Feuer - Die verborgene Welt der Wikinger“ vorstellen.

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Matt Haig: Die Mitternachtsreise (Buch)

Matt Haig
Die Mitternachtsreise
(The Midnight Train, 2026)
Überstzung: Sabine Hübner
Droemer, 2026, Hardcover, 334 Seiten, 24,00 EUR

Rezension von Gunther Barnewald

Wilbur Budd war dereinst ein erfolgreicher Unternehmer, hatte sich eine profitable Buchhandelskette aufgebaut und darüber leider jeden Menschen, der ihm lieb und wertvoll war im Leben, vergrault und verloren.

Als er mit etwas über 80 Jahren stirbt, findet er sich plötzlich auf einem Bahnsteig wieder, von dem eine Minute nach Mitternacht der Midnightexpress abfahren soll.

Als Wilbur den Zug besteigen will, trifft er dort Agnes Bagdale wieder, in dieser Jenseitswelt eine mittelalte Frau, die er dereinst nur als ältere Dame kannte, die oft in dem Buchladen saß, den Wilbur gerne als Jugendlicher aufsuchte und in dem er anfing zu arbeiten. Mrs. Bagdale hatte der Laden dereinst gehört, bevor sie ihn an ihren untalentierten Sohn weitergab. Sie soll Wilbur auf der Reise ins Jenseits begleiten, auf der er nochmals wichtige Stationen seines Lebens zu sehen bekommt.

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