Literatur-News

Neu erschienen: "Die Wächter-Chroniken - Schatten über Camotea"

Neu erschienen ist die von Henning Mützlitz und Christian Kopp herausgegebene Anthologie "Die Wächter-Chroniken - Schatten über Camotea". In zehn Novellen und Kurzgeschichten erschaffen elf Autorinnen und Autoren eine Welt voller Gefahren und Bedrohungen, Leid und Hoffnung, Kämpfen und Magie vor dem Hintergrund eines epischen Konflikts. Darunter finden sich neben den Herausgebern bekannte Namen der deutschen Phantastik wie Judith und Christian Vogt, Christian Lange, Stefan Schweikert und Tobias Rafael Junge. (Titelbild: Mia Steingräber, Paperback, 512 Seiten, 19,90 EUR, ISBN 978-3-74810-928-0)

Camotea befindet sich im Wandel. Jahrtausende alte Zivilisationen stehen an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter. Ehemals stolze Ritterorden müssen sich der Herrschaft eines Großkönigs unterwerfen, reformatorische Sekten predigen Veränderung und Befreiung, Magier und Beschwörer erheben sich über ihre Könige, Händler, Söldner und Luftschiffpiraten ringen um Macht und Einfluss.
Im Schatten dieser Konflikte wächst eine dunkle Bedrohung heran: Die Jünger des Göttersohns Vandra trachten danach, sich das neue Zeitalter zu unterwerfen. Durch Lügen und Manipulation wollen sie die alte Ordnung der Welt zerstören.
Vermeintliche Gewissheiten werden vom Sturm dieser Entwicklungen hinfort gerissen, während die Zukunft des Kontinents am Scheideweg steht. In dieser Epoche des Umbruchs müssen die Bewohner Camoteas ihren eigenen Weg finden. Von ihren Geschichten handeln die Wächter-Chroniken.

Erschienen: "Joe & Craig: Das Erwachen des Dämons"

In der O’Connell Press ist Band 3 der "Dieselpunk Agenten" erschienen, "Joe & Craig: Das Erwachen des Dämons" von Sean O‘Connell. (eBook, 0,99 EUR (Einführungspreis) bzw. 2,99 EUR (regulär)

Die paranormal begabten Agenten Joe und Craig sind zurück.
Das sind diesmal die nervenaufreibenden Zutaten: Ein Araber, der von den Schergen des Dritten Reichs zu einer Lesung an den Bodensee geladen wird, ein geheimnisvolles Buch über Dämonen im Gepäck. Ein seltsamer, mächtiger Stein, der von den Deutschen in Tibet gefunden wurde, und ein bedeutsames Zerwürfnis in der Führungsriege im Deutschen Reich. Den Verantwortlichen in London ist schnell klar: die Deutschen wollen die Weltherrschaft erlangen und schrecken nicht einmal davor zurück, sich selbst an die Gurgel zu gehen.
Sir Richard, Chef von DAMN, entsendet deshalb seine besten Agenten, Joe und Craig, damit sie einmal mehr das Britische Empire vor dem drohenden Untergang retten. Doch zu welchem Preis?
Während sich Joe einem dämonischen Ritual in Tibet stellt, bekommt es Craig am Bodensee mit Himmler, seinen unheimlichen Robotermenschen und brutalen Supermutanten zu tun. Können Joe und Craig auch diesmal den teuflischen Mächten entkommen und den Plan der Nazis vereiteln?

Gestorben: Gene Wolfe (1931-2019)

Der US-amerikanische Science-Fiction- und Fantasy-Autor Gene Wolfe ist gestern im Alter von 87 Jahren gestorben. Wolfes Werk wurde im Laufe seiner langen Karriere mehrfach unter anderem mit dem Hugo Award, dem Locus Award und dem Nebula Award ausgezeichnet. 1996 wurde er mit dem World Fantasy Award für das Lebenswerk geehrt, 2007 wurde er von der SFWA in die Science Fiction Hall of Fame für das Lebenswerk aufgenommen. Hierzulande bekannt wurde er vor allem durch seine SF-Saga "Das Buch der Neuen Sonne", die bei Heyne erhältlich ist. Die Reihe spielt eine Million Jahre in der Zukunft, in der die Menschheit kulturell ins Mittelalter zurückgefallen ist und der Ankunft der neuen Sonne harrt, die ein neues Zeitalter herbeiführen soll.

News in Kürze: US-Kino-Charts, "The Perfection" & mehr

"Shazam!" konnte den Platz 1 der US-Kino-Charts verteidigen, spielte national weitere rund 25 Millionen US-Dollar ein und steht weltweit jetzt bei insgesamt rund 221 Millionen US-Dollar. "Hellboy - Call of Darkness" stieg auf Platz 3 neu ein, der neue Film von Neil Marshall spielte rund 12 Millionen US-Dollar ein. Zum Vergleich: Guillermo del Toros erster Film um den Höllenjungen spielte 2004 rund 23 Millionen US-Dollar am Startwochenende ein. "Friedhof der Kuscheltiere" fiel von Platz 2 auf Platz 4, "Dumbo" fiel von Platz 3 auf Platz 5, "Captain Marvel" fiel von Platz 5 auf Platz 6 und "Wir" fiel von Platz 4 auf Platz 7. Gerade noch auf Platz 9 neu eingestiegen ist der Animationsfilm "Mission Link", er spielte fast 6 Millionen US-Dollar ein - lief aber in mehr Sälen, als "Hellboy - Call of Darkness".

Der Horror-Film "The Perfection" wird ab dem 24. Mai dem bei Netflix zum Abruf  bereit stehen, ein Promo ging hier online. Richard Shepard führte Regie,  Allison Williams und Logan Browning werden in den Hauptrollen zu sehen sein.

RTL II hat angekündigt, dass man die finale Staffel der Serie "Game of Thrones" bereits im Herbst 2019 zeigen wird, vermutlich ab Oktober jeden Samstag um 20.15 Uhr.

Erschienen: "Gestatten, Jack Vance!"

Bei Spatterlight ist die Autobiografie von Jack Vance erschienen. (eBook, 6,99 EUR).

Sein letzter Roman, "Lurulu", erschien 2004; Vance bezeichnet dieses Werk als seinen Schwanengesang. Nahezu völlig blind hat er das vorliegende Buch, seine Autobiografie, auf Band gesprochen; niedergeschrieben wurde es von seinem Freund Jeremy Cavaterra. Es ist der Roman seines Lebens - ein Leben mit vielen Reisen und Begegnungen mit anderen Menschen, mit Musik und immer wieder der Heimkehr zum Haus in Oakland, das sich die Familie selbst gebaut und mit Materialien aus aller Welt eingerichtet hat.

Der Autor: Diese autobiografische Aufzeichnung ist vielleicht eher eine Landschaftsbeschreibung denn ein Selbstportrait - oder zumindest ein Streifzug durch die Landschaft, die mein Leben darstellt. Ich begreife, dass mein Ruf, so wie die Dinge liegen, von meinen literarischen Hervorbringungen rührt; allerdings ist das Schreiben nicht die einzige Tätigkeit meines Lebens gewesen, und ich bin verpflichtet, darauf aufmerksam zu machen, dass dieses Buch nur wenig zum Thema in der Art von Fachsimpelei zu bieten hat… Wie auch immer, viele bemerkenswerte Personen sind in mein Leben getreten und wieder daraus verschwunden, und ich hatte das Glück, in einer interessanten und ereignisreichen Epoche zu leben. Ich habe versucht, diese Personen und Ereignisse zu beschreiben und gleichzeitig etwas von meiner Haltung gegenüber dem Leben zum Ausdruck zu bringen. Letzteres nicht mit Nachdruck oder auch nur bewusst; es ist lediglich ein unvermeidliches Nebenprodukt, wenn man seine eigene Geschichte erzählt.

Veronique Wille neu bei "Professor Zamorra“

Ihr Debüt gab Veronique Wille bereits im letzten Jahr mit dem "Professor Zamorra"-Band 1162, "Der kalte Tod".  Bekanntlich ist Professor Zamorra Franzose und residiert auf seinem Schloss an der Loire. Veronique Wille ist die erste (Halb-)Französin, die für die Serie schreibt. Die Autorin wurde in Nancy geboren und studierte, ebenfalls in Frankreich, Theaterwissenschaften. Heute lebt sie abwechselnd in Hamburg und in der Bretagne, wo sie sich ein sehr altes Haus mit drei Katzen teilt.
Nach dem jüngst erschienenen Nachfolgeband "Die Bestie" (Band 1169) erscheint exakt zur Walpurgisnacht am 30. April ihr dritter Roman, "Schwarzer Sabbat" als Band 1172.
Redakteur Uwe Voehl: "Wir wollen auch in Zukunft Deutschlands älteste bis heute durchgängig erscheinende Horror-Serie mit neuem Autoren-Blut auffrischen."

Lucy Guth steigt bei "Perry Rhodan NEO" ein

Mit Band 201 steigt eine neue Autorin in die Serie "Perry Rhodan NEO" ein. Dabei handelt es sich um Lucy Guth. Zusammen mit Michelle Stern verfasste sie den Roman "Mission auf Mimas", der am 31. Mai in den Handel kommen wird. Es ist der zweite Band der neuen Staffel "Die Solare Union" und stellt eine Reihe von neuen Figuren und Schauplätzen vor. Unter ihrem bürgerlichen Namen Tanja Bruske veröffentlichte die Autorin im Verlauf der Jahre diverse Fantasy-Romane und Krimis, teilweise mit direktem Bezug zu ihrer hessischen Heimat. Sie arbeitet als Redakteurin bei einer Tageszeitung und ist darüberhinaus unter ihrem Pseudonym Lucy Guth für die Serie "Maddrax" tätig, die bei Bastei erscheint.

Gestorben: Allan Cole (1943-2019)

Allan Cole ist am vorigen Freitag gestorben. Der US-Amerikaner begann sein Karriere in den 60er Jahren als Journalist. Zum einen wirkte er als Drehbuchautor für Folgen von TV-Serien, die er meist zusammen mit Chris Bunch (1943-2005) verfasste und die vorwiegend in den 70er und 80er Jahren entstanden. Zum anderen war er Autor von Romanen, die "Timura"-Saga beispielsweise, eine Fantasy-Reihe, erschien hierzulande bei Goldmann in den 90ern. Ebenfalls bei Goldmann in den 80er und 90er Jahren erschien die gemeinsam mit Chris Bunch geschriebene Fantasy-Reihe "Die Reise in die Fernen Königreiche". Bekannt waren beide aber vor allem für die Science-Fiction-Reihe "Die Sten-Chroniken", die ebenfalls in den 80er und 90er Jahren bei Goldmann verlegt wurde.

Kurd Laßwitz Preis: Die Nominierungen

Der Kurd Laßwitz Preis ist ein alljährlich in bis zu acht Kategorien vergebener Literaturpreis zur deutschsprachigen Science Fiction. Seit 39 Jahren stimmen die professionell in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätigen Autoren, Übersetzer, Lektoren, Verleger, Grafiker und Fachjournalisten über die besten Neuerscheinungen des Vorjahres ab. Der Preis ist nicht dotiert. Nachfolgend die Nominierungen zum Kurd Laßwitz Preis für die besten Science-Fiction-Werke des Jahres 2018. Die Wahl endet Ende Mai, Anfang Juni werden die Ergebnisse bekanntgegeben. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des 11. Penta-Cons, eines literarischen Symposiums zur Science Fiction, das dieses Jahr vom 1. bis 3. November im Palitzsch-Museum in Dresden stattfindet und zugleich auch SFCD-Jahrescon ist.


Bester deutschsprachiger SF-Roman mit Erstausgabe 2018:
Dirk van den Boom: "Canopus - Der Kalte Krieg 1" (Atlantis)
Andreas Brandhorst: "Ewiges Leben" (Piper)
Andreas Brandhorst: "Die Tiefe der Zeit - Omni-Universum 3" (Piper)
Andreas Eschbach: "NSA - Nationales Sicherheits-Amt" (Lübbe)
Willi Hetze: "Die Schwärmer" (Salomo Publishing)
Tom Hillenbrand: "Hologrammatica" (Kiepenheuer & Witsch)
Georg Klein: "Miakro" (Rowohlt)
Kai Meyer: "Hexenmacht - Die Krone der Sterne 2" (Tor)
T. S. Orgel: "Terra" (Heyne)
Frank Schätzing: "Die Tyrannei des Schmetterlings" (Kiepenheuer & Witsch)
Judith C. Vogt: "Roma Nova" (Bastei Lübbe)


Beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe 2018:
Galax Acheronian: "Trolltrupp" (in: Peggy Weber-Gehrke (Hrsg.): "Sprung ins Chronozän" (Modern Phantastik))
Andreas Fieberg: "Eine Million Affen" (in: Ellen Norten (Hrsg.): "Das Alien tanzt Polka" (p.machinery))
Heidrun Jänchen: "Baum Baum Baum" (in: "Nova 25" (Amrûn))
Thorsten Küper: "Confinement" (in: "Nova" 26 (p.machinery))
Stefan Lammers: "Acht Grad" (in: Michael J. Awe, Andreas Fieberg und Joachim Pack (Hrsg.): "Gegen unendlich" 14 (p. machinery))
Frank Neugebauer: "Auferstehung des Fleisches" (in: "Exodus" 38)
Lothar Nietsch: "Die Wettermaschine" (in: "Exodus" 37)
Niklas Peinecke: "Möglicherweise ein Abschiedsbrief" (in: "Spektrum der Wissenschaft" 12/2018)
Matthias Ramtke: "In der Grube" (in: Michael J. Awe, Andreas Fieberg und
Joachim Pack (Hrsg.): "Gegen unendlich" 14,(p. machinery))
Thomas Sieber: "Enola in Ewigkeit" (in: "Nova 25" (Amrûn))
Tetiana Trofusha: "Coming Home" (in: Marianne Labisch (Hrsg.): "Inspiration - Die digitalen Welten des Andreas Schwietzke" (p.machinery))
Wolf Welling: "Osmose" (in: "Exodus" 38)


Bestes ausländisches Werk zur SF mit deutschsprachiger Erstausgabe 2018:
Naomi Alderman: "Die Gabe" (Heyne)
Becky Chambers: "Zwischen zwei Sternen" (Tor)
Cory Doctorow: "Walkaway" (Heyne)
Jasper Fforde: "Eiswelt" (Heyne)
Annalee Newitz: "Autonom" (Tor)
Kim Stanley Robinson: "New York 2140" (Heyne)
Dennis E. Taylor: "Ich bin viele (Heyne)
Adrian Tchaikovsky: "Die Kinder der Zeit" (Heyne)
Lavie Tidhar: "Central Station" (Heyne)


Beste Übersetzung zur SF ins Deutsche, erstmals erschienen 2018:
Zoë Beck für die Übersetzung von Pippa Goldschmidts "Von der Notwendigkeit, den Weltraum zu ordnen" (Culturbooks)
Karin Betz für die Übersetzung von Cixin Lius "Der dunkle Wald" (Heyne)
Kirsten Borchardt für die Übersetzung von Jasper Ffordes "Eiswelt" (Heyne)
Juliane Gräbener-Müller für die Übersetzung von Neal Stephensons und Nicole Gallands "Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O." (Goldmann)
Bernhard Kempen für die Übersetzung von Tal M. Kleins "Der Zwillingseffekt" (Heyne)
Jürgen Langowski für die Übersetzung von Cory Doctorows "Walkaway" (Heyne)
Pia Oberacker-Pilick für die Übersetzung von Vlad Hernández' "Fragmente einer Fabel" (in "c't 6/2018)
Pia Oberacker-Pilick für die Übersetzung von Carlos Suchowolskis "Elf künftige Zeiten" (Edition Solar-X)
Jakob Schmidt für die Übersetzung von Kim Stanley Robinsons "New York 2140" (Heyne)
Sabine Thiele für die Übersetzung von Naomi Aldermans "Die Gabe" (Heyne)
Anne-Marie Wachs für die Übersetzung von Ursula K. Le Guins "Keine Zeit verlieren" (Golkonda)


Beste Graphik zur SF (Titelbild, Illustration) einer deutschsprachigen Ausgabe, erstmals erschienen 2018:
Nicole Altenhoff für das Titelbild zu Jesko Haberts "Tiefsommer" (Periplaneta)
Lothar Bauer für das Titelbild zu Axel Kruses "Sylvej" (Atlantis)
Stefan Böttcher für das Titelbild zu Michael J. Awes, Andreas Fiebergs und Joachim Packs (Hrsg.): "Gegen unendlich" 12 (p. machinery)
Stefan Böttcher für das Titelbild zu Michael J. Awes, Andreas Fiebergs und Joachim Packs (Hrsg.): "Gegen unendlich" 14 (p. machinery)
Mario Franke für das Titelbild zu "Exodus" 37
Jan Hoffmann für das Titelbild "phantastisch!" 71 (Atlantis)
Michael Hutter für das Titelbild zu Michael J. Awes, Andreas Fiebergs und Joachim Packs (Hrsg.): "Gegen unendlich" 13 (p. machinery)
Detlef Klewer für das Titelbild zu Michael Schmidts (Hrsg.): "Scherben"
Michael Marrak für das Titelbild zu Michael Marraks "Die Reise zum Mittelpunkt der Zeit" (Amrûn)
Michael Vogt für das Titelbild zu "phantastisch!" 70 (Atlantis)


Bestes deutschsprachiges SF-Hörspiel mit Erstsendung von 2018:
"Supermarkt" von Anne Krüger (Komposition: Sabine Worthmann; Regie: Andrea Getto), HR 4.11.2018
"Die Maschine steht still" von Felix Kubin nach dem Roman von Edward M. Forster (Komposition und Regie: Felix Kubin), NDR 23.5.2018
"A.I.R. - Artificial Intelligence Rebellion" von Mareike Maage und Theresa Schubert (Komposition und Regie: Lorenz Schuster), BR 27.4.2018
"Die Astronautin" von Thomas Steinaecker (Komposition: Philip Stegers; Regie: Bernadette Sonnenbichler), BR/WDR 19.5.2018


Sonderpreis für herausragende Leistungen im Bereich der deutschen SF 2018:
Klaus N. Frick für zwanzig Jahre Chefredakteur von "Perry Rhodan"
Ronald M. Hahn, Michael K. Iwoleit und Helmuth W. Mommers für die Gründung und Herausgabe des Magazins "Nova", sowie Olaf G. Hilscher, Frank Hebben und Michael Haitel für die Fortführung und Mitherausgeberschaft
Hardy Kettlitz für seine Sachbuch-Trilogie "Die Hugo Awards"
Thorsten Küper für seine Second-Life-Lesungen
Eckhard D. Marwitz für lebenslanges Engagement, die Hansecons und das "Confact"
Jürgen Schütz für die deutschsprachige Werkausgabe von James Tiptree Jr. (elf Bände von 2011 bis 2018)
Peggy Weber-Gehrke und Rico Gehrke für ihren Verlag für Moderne Phantastik, die damit deutschsprachigen SF-Novellen eine Plattform bieten
Jörg Weigand für seine jahrzehntelangen Verdienste um die deutsche Science Fiction als Autor, Herausgeber und Journalist

Gestorben: Vonda N. McIntyre (1948-2019)

Die US-amerikanische Science-Fiction Autorin Vonda N. McIntyre ist gestern nach langer schwerer Krankheit im Alter von 70 Jahren gestorben. McIntyre schrieb drei Romane zu "Star Trek"-Filmen sowie zwei weitere "Star Trek"-Romane. In den 70er, 80er und 90er Jahre erschienen auch ihre eigenständigen SF-Romane hierzulande, die zum Teil mehrfach mit Preisen geehrt wurden. "Traumschlange", 1979 bei Droemer Knaur erschienen, gewann zum Beispiel den Hugo Award, den Nebula Award und den Locus Award.