Literatur-News

Jörg Kaegelmann geht in den Ruhestand

Jörg Kaegelmann wird am 30. April nach fast dreißig Jahren Verlagsarbeit in den altersbedingten Ruhestand treten.
Den BLITZ-Verlag übernimmt die Full Cast Audio GmbH, sie wird sowohl die Verlagsarbeit als auch den Versand nahtlos weiterführen. Full Cast Audio ist die Mutterfirma von WinterZeit Studios.
Die Kai-Meyer-Reihe wird zukünftig bei Ulisses Medien & Spiel Distribution GmbH zu beziehen sein.

Kurd Laßwitz Preis: Die Nominierungen

Der Kurd Laßwitz Preis ist ein alljährlich in bis zu zehn Kategorien vergebener Literaturpreis zur deutschsprachigen Science Fiction. Seit 44 Jahren stimmen die professionell in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätigen Autoren, Übersetzer, Lektoren, Verleger, Graphiker und Fachjournalisten über die besten Neuerscheinungen des Vorjahres ab. Der Preis ist nicht dotiert. Nachfolgend die Nominierungen zum Kurd Laßwitz Preis 2024 für die besten Science-Fiction-Werke des Jahres 2023. Die Wahl endet Ende Mai, danach werden die Ergebnisse bekanntgegeben. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des ElsterCons, einer Veranstaltung zur Science Fiction, die vom 27. bis 29. September im Haus des Buches in Leipzig stattfindet.

Bester deutschsprachiger SF-Roman mit Erstausgabe 2023:
Reda El Arbi: "[empfindungsfæhig]" (Lector Books)
Sven Haupt: "Niemandes Schlaf" (Eridanus)
Christian Kellermann: "Adam und Ada" (Hirnkost)
Aiki Mira: "Neurobiest" (Eridanus)
Jacqueline Montemurri: "Skábma - Das Nanobot-Experiment" (Edition Roter Drache)
Brandon Q. Morris: "Tachyon - Die Waffe" (Tor)
Lena Richter: "Dies ist mein letztes Lied" (ohneohren)
Michael Marcus Thurner: "Die Terrania-Trilogie" ("Perry Rhodan" 3208-3210) (Pabel-Moewig)

Beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe 2023:
Christian Endres: "Die Straße der Bienen" (in: "Klimazukünfte 2050 - Geschichten unserer gefährdeten Welt") (Hirnkost)
Uwe Hermann: "Die End-of-Life-Schaltung" (in: "Exodus" 46)
Dieter Korger: "Nur ein Werbespot" (in: "Ferne Horizonte - Entfernte Verwandte") (Hirnkost)
Michael Marrak: "Der Mann, der Räume glücklich machte" ("Stellaris" Folge 94 in "Perry Rhodan" 3234) (Pabel-Moewig(
Aiki Mira: "Nicht von dieser Welt" (in "Nova" 32) (p.machinery)
Michael Schneiberg: "Die Frau in der Wand" (in: "Exodus" 47)
Yvonne Tunnat: "Der Spielplatz" (in: "Jenseits der Traumgrenze") (p.machinery)
Yvonne Tunnat, "Trauergeschäfte" (in: "Exodus" 47)
Melanie Vogltanz: "No Filter" in: "Queer*Welten" 10) (Ach je)
Wolf Welling: "Stulpa" (in: "Exodus" 47)
Charline Winter: "Grüne Herzen" (in "Queer*Welten" 11) (Ach je)

Bestes ausländisches Werk zur SF mit deutschsprachiger Erstausgabe 2023:
Ned Beauman: "Der gemeine Lumpfisch" (Liebeskind)
Peter Cawdron: "Der Sturm" (A7L Books)
Guy Hasson: "Das perfekte Mädchen" (in: "Zion's Fiction") (Hirnkost)
Polly Ho-Yen: "The Mothers" (Piper)
Lucy Kissick: "Projekt Pluto" (Heyne)
Rebecca F. Kuang: "Babel" (Eichborn)
Ursula K. Le Guin: "Immer nach Hause" (Carcosa)
Emily St. John Mandel: "Das Meer der endlosen Ruhe" (Ullstein)
Cheon Seon-Ran: "Tausend Arten von Blau" (Golkonda)
Neil Sharpson: "Ecce Machina - Die Seele der Maschine" (Piper)
Neal Stephenson: "Termination Shock" (Goldmann)

Beste Übersetzung zur SF ins Deutsche, erstmals erschienen 2023:
Jan Henrik Dirks für die Übersetzung von Cheon Seon-Rans "Tausend Arten von Blau" (Golkonda)
Matthias Fersterer, Karen Nölle und Helmut W. Pesch für die Übersetzung von Ursula K. Le Guins "Immer nach Hause" (Carcosa)
Jennifer Michalski für die Übersetzung von Donna Barba Higueras "Die letzte Erzählerin" (Dragonfly)
Hannes Riffel für die Neuübersetzung von Gene Wolfes "Der fünfte Kopf des Zerberus" (Carcosa)
Jakob Schmidt für die Neuübersetzung von Samuel R. Delanys "Babel-17" (Carcosa)
Jakob Schmidt für die Neuübersetzung von Roger Zelaznys "Straße nach überallhin" (Piper)
Sharyn Wegmann für die Übersetzung von Peter Cawdrons "Der Sturm" (A7L Books)

Beste Graphik zur SF (Titelbild, Illustration) einer deutschsprachigen Ausgabe, erstmals erschienen 2023:
Arndt Drechsler-Zakrzewski für das Titelbild zu "New Dodge" (Leseratten)
Olaf Kemmler für das Titelbild zu "phantastisch!" 92 (Atlantis)
Detlef Klewer für das Titelbild zu "Weltenportal" 5
Ingo Lohse für das Titelbild zu "Exodus" 47
Horst Rellecke für das Titelbild "Exodus" 46
Dirk Schulz für das Titelbild zu "Facetten aus Eis" ("Perry Rhodan" 3241) (Pabel-Moewig)
Thomas Thiemeyer für das Titelbild zu "Ferne Horizonte - Entfernte Verwandte" (Hirnkost)

Bestes deutschsprachiges SF-Hörspiel mit Erstsendung 2023:
"Der Ernstfall" von Paula Dorten und Kerstin Schütze (ORF)
"Slughunters - Jagd auf die Jäger" von Bodo Traber (WDR)

Bester deutschsprachiger Sachtext zur SF mit Erstausgabe 2023:
Gunther Barnewald: "Handbuch der Planeten - Reiseführer durch die Welten von Jack Vance" (FanPro)
Hans Frey: "Vision und Verfall - Deutsche Science Fiction in der DDR" (Memoranda)
Olaf Kemmler: "Big Data is watching you! Werden wir durch unsere Smartphones belauscht?" (Tor Online)
Alfred Vejchar: "Von Andromeda bis Utopia - Eine Zeitreise durchs österreichische Fandom" (p.machinery)
Felix Wirth: "Science Fiction im Radio - Programm und Sound utopischer Hörspiele in der Deutschschweiz von 1935-1985( Transcript)

Sonderpreis für einmalige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF 2023:
Olaf Brill und Michael Vogt für den Comic "Der kleine Perry", der Kinder an die SF heranführt
Robert Corvus für die Organisation der deutschen Beteiligung am European Science Fiction Award
Fritz Heidorn, das Klimahaus Bremerhaven, die Deutsche Klimastiftung und der Hirnkost-Verlag für den
Literaturwettbewerb "Klimazukünfte 2050" und die Herausgabe der Anthologie
Marianne Labisch, Uli Bendick, Mario Franke und Torsten Low für die Herausgabe von "Science Fiction Art & Kalendergeschichten"
Das Team um Claudia Rapp für die Organisation des MetropolCon 2023
Hannes Riffel für die Gründung und das erste Programm von Carcosa, insbesondere die Veröffentlichung von Ursula K. Le Guins Werk "Immer nach Hause"
Rainer Schorm und Jörg Weigand für die Herausgabe der Anthologie "Die Zukunft im Blick. Rainer Erler zum 90. Geburtstag"
Gregor Sedlag für die künstlerseitige Organisation der SF-Risszeichnungs-Ausstellung In Linearträumen im Industriesalon in Berlin-Schönweide
Yvonne Tunnat für ihren Literatur-Podcast "Literatunnat"

Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF 2023:
Arndt Drechsler-Zakrzewski für sein Lebenswerk (posthum)
René Moreau, Olaf Kemmler, Heinz Wipperfürth und Hans Jürgen Kugler für 20 Jahre "Exodus" (im neuen Gewand)
Jörg Weigand für jahrzehntelanges Engagement im Bereich der SF, Phantastik und der Unterhaltungsliteratur als Herausgeber und Sachbuchautor

Sonderpreis: kritisch, engagiert, intersektional im Bereich der deutschsprachigen SF 2023:
Aşkın-Hayat Doğan für seine Video-Reihe "Diverser Lesen mit Ask"
Das Team des Hirnkost-Verlages für die Herausgabe der ersten deutschen Anthologie israelischer SF, "Zion's Fiction"
Klaus Farin, Hans Frey, Christian Kellermann, Hardy Kettlitz und Karlheinz Steinmüller für das Projekt "Kongress der Utopien"
Lena Richter, Judith C. Vogt, Heike Knopp-Sullivan und Kathrin Dodenhoeft für die Herausgabe des Magazins "Queer*Welten"

BSFA Awards: Die Gewinner

Die Gewinner der BSFA Awards wurden auf dem Eastercon bekanntgegeben. In der Sparte Bester Roman gewann "The Green Man’s Quarry" von Juliet E. McKenna, in der Kategorie Best Short Fiction wurde "How to Raise a Kraken in Your Bathtub" von P. Djèlí Clark ausgezeichnet. Alle Gewinner sind hier zu finden.

Philip K. Dick Award: Gewinner bekanntgegeben

Gestern wurde der Gewinner des Philip K. Dick Awards bekanntgegeben. Gewonnen hat "These Burning Stars" von Bethany Jacobs. Besonders erwähnt von der Jury wurde "The Museum of Human History" von Rebekah Bergman. Der Philip K. Award wurde von Thomas M. Disch in Dicks Todesjahr, 1982, ins Leben gerufen und seither jedes Jahr auf dem Norwescon verliehen, gesponsert wird er von der Philadelphia Science Fiction Society. Gewürdigt wird der beste SF-Roman im Paperback.

News in Kürze: "Die UFO-Akten", Falk-Ingo Klee & mehr

Laut Bastei wird man die Serie "Die UFO-Akten" mit Band 75 abschließen. Aktuell ist Band 65 im Handel erhältlich, die Serie erscheint 14täglich als Romanheft und eBook.

Bei VPH ist "Der mystische Planet" von Falk-Ingo Klee erschienen. Der Roman erschien zuerst 1983 als "Terra Astra" Band 587, "Zielplanet Mercator" (der zweite Roman in dem Buch) zuerst 1980 als "Terra Astra" Band 461. (Taschenbuch, 226 Seiten, 13,00 EUR)

Im YouTube-Kanal von "John Sinclair" beantwortet die Autorin Marlene Klein vier Fragen der Redaktion in einem Video-Interview.

Star Wars - Ahsoka 1: Dem Untergang geweiht (Comic)

Star Wars - Ahsoka 1
Dem Untergang geweiht
(Star Wars - The Clone Wars: Shipyards of Doom, 2008)
Text: Henry Gilroy
Zeichnungen: The Fillbach Brothers
Panini, 2024, Paperback, 96 Seiten, 14,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Ahsoka ist eine der Figuren, die nicht nur an der Ära der Alten Republik vorkam, sondern auch am Kampf der Rebellen gegen das Imperium und dessen versprengte Reste in der Zeit danach teilnahm. Nun, da sie auch ihre eigene Live-Action-Serie hat, verdient sie es, genauer unter die Lupe genommen zu werden und mehr als ein Anhängsel zu sein, wie in „Dem Untergang geweiht“.

Weiterlesen: Star Wars - Ahsoka 1: Dem Untergang geweiht (Comic)

News in Kürze: "Der Stein der Weisen", "Perry Rhodan NEO" & mehr

Dr. Howard Lester und sein Freund Sir Henry Littleway machen eine verblüffende Entdeckung: Ein einfacher Eingriff in den präfrontalen Kortex des Gehirns führt zu einer enormen Erweiterung des Bewusstseins. Nachdem sie die Operation an sich selbst durchführen, sind sie in der Lage, Ur-Erinnerungen anzuzapfen und somit rückwärts durch die Zeit zu sehen - in die Zeit der Maya und den Bau von Stonehenge und sogar noch viel weiter. Als sie sich den Ursprüngen der menschlichen Existenz nähern, machen sie eine erschreckende Entdeckung: Es gibt schattenhafte Perioden in der Vergangenheit, die vor uns verborgen gehalten werden... Welche Spezies wird das Sonnensystem beherrschen? Die menschliche Rasse, die an der Schwelle zu einem "Erwachen" steht, oder die furchterregenden Großen Alten aus fernen Galaxien?
Festa kündigt für Ende Mai den Roman "Der Stein der Weisen" von Colin Wilson an. (Hardcover, 496 Seiten, 36,99 EUR)

Am 10. Mai erscheint Band 330 der Science-Fiction-Serie "Perry Rhodan NEO". Damit wird eine neue Handlungsstaffel eingeleitet, die zehn Bände umfasst. Konzipiert wird sie von Rüdiger Schäfer und Rainer Schorm – die beiden Autoren sind seit mehreren Jahren für die Serie verantwortlich und führen sie immer wieder zu neuen Schauplätzen. Die kommende Staffel trägt den Titel "Primat"; inhaltlich bietet sie eine völlig neue Geschichte, die aber – wie es für eine Serie üblich ist – auf den Ideen aufbaut, die in früheren Handlungsabschnitten erzählt wurden. Unter anderem taucht eine Figur auf, die in der "Aphili"«-Staffel für Fragen gesorgt hat, und es gibt Verbindungen zur derzeit noch laufenden "Catron"-Staffel.

Als eines Tages das Internet von scheinbar sinnlosen Zahlenreihen geflutet wird, ist die Verwirrung groß. Journalistin Line Berg wendet sich an den Nobelpreisträger Josef Weisman, der vermutet, jemand habe eines der größten Rätsel der Mathematik gelöst. Die Konsequenzen wären brandgefährlich: Diese Person könnte jeden Code der Welt knacken, jedes Sicherheitssystem umgehen und wäre fast allmächtig. Aber wer könnte der Unbekannte sein? Berg und Weismann erfahren von einem Wahrsager aus Nigeria, der sehr präzise Wetterprognosen abgab, bis er und seine Familie ermordet wurden. Nur Tochter Hope überlebte. Hat der alte Mann das Rätsel gelöst? Berg und Weismann eilen nach Lagos. Doch sie sind nicht die einzigen, die hinter der Lösung her sind, und ihre Gegner sind bereit, über Leichen zu gehen.
Bereits im Februar ist bei Lübbe der Roman "Chaoscode" von Reinhard Kleindl erschienen. (Taschenbuch, 384 Seiten, 13,00 EUR / eBook: 9,99 EUR)


Zusammenstellung: ojm

News in Kürze: Greig Beck, Annie Jacobsen & mehr

Mike Monroe und Jane Baxter haben ihre Reise zum Mittelpunkt der Erde nur mit knapper Not überlebt. Doch es plagt sie immer noch die Neugier nach der Herkunft jener blassen Kreaturen der unterirdischen Höhlen, oder die Frage, warum ihnen in ihren Träumen ein monströses Wesen erscheint, welches älter als die Zeit zu sein scheint. Als sich eine russische Expedition auf den Weg macht, ihrer Entdeckung nachzugehen, sehen sie sich gezwungen, noch einmal an jenen Ort zurückzukehren, den sie eigentlich nie wieder betreten wollten. Dieses Mal werden sie jedoch von einem Team bestens ausgebildeter Söldner und Wissenschaftler begleitet, die ihnen helfen sollen, die Russen zu finden und die Geheimnisse im Inneren der Erde zu lüften. Ihre Reise führt sie in eine Welt, in der die Evolution ganz andere Wege gegangen ist als an der Oberfläche, und auf etwas, dass dort geduldig auf ihre Rückkehr wartet
Am Freitag erscheint bei Luzifer "Die Rückkehr zum Mittelpunkt der Erde" von Greig Beck. (Taschenbuch, 368 Seiten, 14,95 EUR / eBook: 4,99 EUR)

Die Investigativ-Journalistin Annie Jacobsen entwirft in "72 Minuten bis zur Vernichtung" ein Szenario von dreimal 24 Minuten: So lange dauert es vom ersten Entdecken eines atomaren Marschflugkörpers mit Ziel USA bis zum dann unausweichlichen und vernichtenden Gegenschlag und zum Ende der Welt wie wir sie kennen. Was passiert als Nächstes? Wieviel Zeit bleibt dem US-amerikanischen Präsidenten für die Entscheidung, wie der Gegenschlag aussieht? Gibt es einen funktionierenden Abwehrschirm? Sind die Kommunikationswege zwischen den Atommächten im Ernstfall sicher? Ist weltweite Eskalation unvermeidbar? Das Szenario ist fiktiv. Die zugrundeliegenden Parameter, die Befehlsketten, in Kraft gesetzten Regeln und die technischen Möglichkeiten mit ihren grausamen Konsequenzen beruhen auf den Fakten, die die Autorin im Austausch mit Experten und von Insider-Quellen gesammelt hat. Das Ergebnis ist ein atemloses Leseerlebnis voller hochinteressanter Erkenntnisse, erschreckend, faszinierend und informativ.
Das Paperback erscheint morgen bei Heyne. (400 Seiten, 22,00 EUR / eBook: 15,99 EUR)

Nimmerland ist ein Paradies für Kinder. Keine Regeln, keine Erwachsenen, nur endlose Abenteuer und verwunschene Wälder - alles angeführt von dem charismatischen Jungen, der nie alt werden würde. Doch Wendy Darling wurde erwachsen. Sie verließ Nimmerland und wurde eine Frau, eine Mutter und eine Überlebenskünstlerin. Und jetzt ist Peter Pan zurückgekehrt, um eine neue Wendy für seine verlorenen Jungs zu holen - Wendys Tochter! Sie muss Peter zurück nach Nimmerland folgen, um ihre Tochter zu retten und sich endlich der Dunkelheit im Herzen der Insel zu stellen.
In der kommenden Woche erscheint bei Cross Cult "Wendy, Darling" von A. C. Wise, der Auftaktband von "Dunkles Nimmerland". (Hardcover, 368 Seiten, 20,00 EUR / eBook: 14,99 EUR)


Zusammenstellung: ojm

SERAPH 2024: Die Gewinner

Die Phantastische Akademie hat auf der Leipziger Buchmesse die Gewinner des SERAPH 2024 bekanntgegeben. In der Kategorie Bestes Buch ging der renommierte Literaturpreis für Phantastik in diesem Jahr an Carina Schnell mit ihrem Roman "A Breath of Winter" (Knaur). In der Kategorie Bester Independent-Titel gewann Mary Stormhouse mit "Draußen". Den SERAPH für das Beste Debüt erhielten Florian Schäfer (Text) und Elif Siebenpfeiffer (Illustration) für "Fast verschwundene Fabelwesen: Die sagenhafte Expedition des Konstantin O. Boldt" (arsEdition).

Gestorben: Vernor Vinge (1944-2024)

Der US-amerikanische Science-Fiction-Autor Vernor Vinge ist gestern im Alter von 79 Jahren gestorben. Hierzulande erschien ein Großteil seines Werkes vor allem bei Heyne. Bekannt war er vor allem durch den Zweiteiler "Ein Feuer aus der Tiefe" (1992) und "Eine Tiefe am Himmel" (2011), der hierzulande auch bei Heyne erschien; beide Romane gewannen unter anderem jeweils einen Hugo Award. Zuletzt war es Cross Cult, wo 2016 sein Roman "Das Ende des Regenbogens" erschien, der bereits 2007 mit dem Hugo Award und dem Locus Award ausgezeichnet worden war.