Braidee Otto Songbird of the Sorrows Myths of the Empyrieos 1 (Songbird of the Sorrows - Myths of the Empyrieos 1, 2026) Übersetzung: Cordula Hubert Titelbild: Katrina Barquist Karte und Illustrationen: Victoria Allyn cbj, 2026, Hardcover, 544 Seiten, 22,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
„Songbird of the Sorrows“ ist der erste Teil der auf drei Bände konzipierten Reihe um die „Myths of the Empyrieos“ und wohl auch der erste Band der australischen Autorin, der hier in Deutschland erscheint. Das Buch kommt mit einer wunderschönen Aufmachung und im ersten Band auch mit passendem Farbschnitt daher.
Rachel Howzell Hall The Cruel Dawn Schicksalsberührt 2 (The Cruel Dawn, 2025) Übersetzung: Melanie Fricke und Marion Herbert Loewe, 2026, Hardcover, 544 Seiten, 22,95 EUR
Rezension von Christel Scheja
Die „Schicksalsberührt“-Dilogie, die mit „The Last One“ begann, findet nun in „The Cruel Dawn“ ihren Abschluss, beginnt aber genau dort, wo der letzte Band aufhörte. Daher ist es wichtig, den Anfang der Geschichte zu kennen, um alles zu verstehen.
Kai hat zumindest einen Teil ihrer Erinnerung zurückgewonnen. Sie weiß jetzt wieder, wer sie ist, auch wenn ihr noch wichtige Details fehlen. Aber genau diese könnten im Kampf gegen ihren wahren Feind wichtig werden.
Her Tale of Shim-Chong 4 Text: Seri Zeichnungen: biwan Übersetzung: Alexandra Dickmann Manhwa Cult, 2026, Paperback, 272 Seiten, 18,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Vermutlich hat „Her Tale of Shim-Chong“ längst nicht mehr viel mit der Legende zu tun, auf der der Manhwa eigentlich basiert, die Geschichte entwickelt sich aber dennoch recht spannend weiter, da sich immer neue Abgründe auftun.
Shim Chong und ihre Freundin wie Gönnerin kommen nach dem kurzen Streit wieder zusammen, vor allem als das Bettlermädchen die Gemahlin des Kanzlers aus einer misslichen Lage rettet, in die sie der leibliche Sohn ihres Gatten brachte.
Miku Morinaga Happily Ever After 2 Übersetzung: Burkhard Höfer Manga Cult, 2026, Paperback, 172 Seiten, 12,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Das Interessante an „Happily Ever After“ ist wohl, dass die Geschichte nicht geradlinig von vorne erzählt wird, sondern aus der Sicht eines alten Paares, das nun, wo einer von ihnen im Sterben liegt, noch einmal eine Bilanz zieht.
Toranosuke Ibuki und Kaoru haben die Höhen und Tiefen eines langen Lebens hinter sich gebracht und nun heißt es Abschied nehmen, aber die Erinnerung an die glücklichen Jahre sorgen dafür, dass sie es leichter nehmen.
Der japanische Horror-Autor Kōji Suzuki ist am Freitag im Alter von 68 Jahren gestorben. Seine "The Ring"-Romane wurde gleich mehrfach verfilmt, sie erschienen in Deutschland zwischen 2003 und 2006 bei Heyne. Weitere Romane von ihm waren "Dark Water" (erschien 2004 bei Heyne) und "Der Graben" (erschien 2014 bei Heyne").
Ende September erscheint bei Lübbe der Roman "Novembersommer" von Andreas Eschbach. (Hardcover, 816 Seiten, 28,00 EUR / eBook: 19,99 EUR) Es ist bei Lippenbekenntnissen geblieben. Keine Maßnahme hat den Ausstoß von Kohlendioxid wirklich reduziert, die Temperaturen steigen weltweit immer weiter an. In Deutschland wird es im November mitunter so heiß wie früher im Sommer. Eine Umweltbewegung, angeführt von dem charismatischen Klimawissenschaftler Dr. Frederick Rookwerper, propagiert, dass nur Geo-Engineering den Hitzekollaps der Erde noch verhindern kann. In dem Bemühen, ein Umdenken zu bewirken, starten sie einen Modellversuch. Sie ahnen nicht, worauf sie sich eingelassen haben ...
Bei Wick Comics ist die Ausgabe 68 des Magazins "Bastei-Freunde" erschienen (A4, Broschüre, 52 Seiten, 7,50 EUR). Der Schwerpunkt dieser Ausgabe liegt auf der 1990/1991 bei Bastei erschienenen Comic-Serie "Anton und der kleine Vampir".
Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
ZDFinfo zeigt morgen ab 20.15 Uhr als deutsche Fernsehpremiere die fünfteilige Doku-Reihe "Humans - Geschichte der Menschheit".
Ire Yonemoto Wild Strawberry 4 Übersetzung: Jan Christoph Müller Manga Cult, 2026, Paperback, 200 Seiten, 10,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Kurz nach dem dritten Band erscheint nun auch schon der vierte von „Wild Strawberry, was nicht einmal schlecht ist. Denn die Linie, die seit den Enthüllungen gefahren wird, zieht sich nahtlos weiter und sorgt für interessante Entwicklungen.
Die Mitglieder der Flower Funeral Force haben bei ihrem letzten Einsatz eine überraschende und leider auch unangenehme Wahrheit herausgefunden. Die Jinka haben keinen außerirdischen oder natürlichen Ursprung, sondern sind menschengemacht.
Mochito Bota Coffee Moon 5 Übersetzung: Nana Umino Manga Cult, 2025, Paperback, 162 Seiten, 10,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
„Coffee Moon“ erzählt von der jungen Pieta, die in einer Zeitschleife gefangen war, aber mit Hilfe von anderen Mädchen, die wie sie dort feststeckten, einen Ausweg suchte. Den haben sie auch gefunden, wenngleich der Preis hoch war.
Denn Pieta hat alle Erinnerungen an ihre Erlebnisse verloren, ja sogar an die Freundinnen, die sie dort fand. Weil diese das nicht zulassen und einsehen wollen, suchen sie den Kontakt zu ihr.
An einem einsamen Eisenbahneinschnitt in England wird der Bahnwärter Braxton von einer geisterhaften Erscheinung heimgesucht. Charles Dickens schrieb den Klassiker des übersinnlichen Horrors 1866, ein Jahr nachdem er einen schweren Eisenbahnunfall überlebt hatte. Obwohl körperlich unversehrt, verfolgte ihn das traumatische Erlebnis bis zum Ende seines Lebens. Das Hörspiel "Der Bahnwärter" vom BR aus dem Jahr 1951 ist jetzt bei ARD Sounds zu finden.
Sir Arthur Conan Doyle. Ein Name, der zu Recht mit allerhand Geheimnissen und nicht zuletzt mit dem Mythos Sherlock Holmes eng verbunden ist. In dieser Geschichte tritt der große Erzähler nun selbst auf und präsentiert eine bisher noch unbekannte Geschichte um den englischen Angestellten Harry Gray, der während einer Zugreise eine verhängnisvolle Bekanntschaft mit einem ominösen Fremden eingeht, der sich Adrian nennt. Kurz darauf ereignet sich in London eine Serie von brutal ausgeführten Morden. Harry Gray bekommt es mit der Angst zu tun und wendet sich schließlich hilfesuchend an den berühmten Sherlock Holmes. Die fieberhafte Suche nach Mister Adrian beginnt. Weitere Leben sind bedroht. Und schließlich steht der Fremde leibhaftig vor ihnen. Das Label Maritim hat die Auftaktfolge der Hörspielserie "Die geheimen Archive des Sir Arthur Conan Doyle" bei YouTube eingestellt. "Bekanntschaft mit dem Tod".
Digital im Netz neu angeboten wird seit dieser Woche das Hörspiel "Midnight Tales - Angst um Mitternacht" Folge 117 ("Einladung ins Grauen" (Teil 2)).
Hier ist ein Musikvideo zu "Spider Noir": Kirby mit "Saving Grace". Prime Video kündigt die Serie für den 27. Mai an - in True-Hue-Vollfarbe und authentischem Schwarz-Weiß.
Eine junge Frau reist zu ihren Großeltern aufs Land, um ihnen zur Hand zu gehen und ein paar ruhige Tage fernab der Hektik der Stadt zu verbringen. Die ländliche Umgebung wirkt friedlich, die Begegnung herzlich, doch schon bald schleicht sich ein Gefühl des Unbehagens ein. Nächtliche Geräusche durchbrechen die Stille, verstörende Albträume rauben ihr den Schlaf, und blutige Visionen suchen sie heim. Was zunächst wie Einbildung erscheint, verdichtet sich zu einer bedrohlichen Gewissheit: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht. Die Großeltern verhalten sich seltsam, ausweichend, als würden sie etwas verbergen. Je tiefer die junge Frau in das Geheimnis ihrer Familie eindringt, desto klarer wird, dass manche Türen besser verschlossen bleiben sollten.
Hier ist ein Promo zu "Happiness to All". Hierzulande ist der Film ab dem 14. Mai digital im Netz erhältlich. Yûta Shimotsu führte Regie, Kotone Furukawa, Koya Matsudai und Masashi Arifuku werden in den Hauptrollen zu sehen sein.
Men of the Harem 5 Text Webtoon: HereLee Text Novel: Alphatart Zeichnungen: Yeongbin Übersetzung: Katharina Schmölders Manhwa Cult, 2026, Paperback, 296 Seiten, 18,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Latil ist aus reiner Notwendigkeit Kaiserin geworden, aber sie nimmt ihre Rolle auch sehr ernst und versucht das Land nach dem Tod ihres Vaters bestmöglich zu regieren. Und nach dem versuchten Attentat, weiß sie auch, dass der Feind näher ist als gedacht.
Vielleicht gibt es bereits im engsten Kreis schon den einen oder anderen Spion oder Verräter? Und warum haben einige ihren geliebten Bruder Raem unter Verdacht gestellt? Als eine ihrer Hofdamen überraschend und unter seltsamen Umständen stirbt, versucht sie mehr herauszufinden.
Nikki St. Crowe West of the Wicked Great and Terrible Land 1 (West of the Wicked, 2026) Übersetzung: Maria Schmidt & Janika Krichtel Bramble, 2026, Hardcover, 352 Seiten, 24,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Zu den ersten phantastischen Geschichten aus der Feder eines amerikanischen Autors gehörte wohl die „Oz“-Reihe, die zunächst für Kinder gedacht war, dann aber auch Erwachsene begeisterte und vor allem durch seine Verfilmungen eine breitere Öffentlichkeit erreichte. Nun haben auch findige Autorinnen die Welt aufgegriffen und bevölkern sie mit eigenen Neuinterpretationen der klassischen Geschichten, wie etwa Nikki St. Growe in „West of the Wicked“, dem Auftakt der „Great and Terrible Land“-Saga.
Vor 80 Jahren, am 17. Mai 1946, wurde in Potsdam-Babelsberg die Deutsche Film AG (DEFA) gegründet. Bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1992 entstand dort ein einzigartiges filmisches Werk: rund 700 Spielfilme, etwa 2500 Dokumentar- und Kurzfilme sowie fast 1000 Animationswerke. Das Spektrum reicht von Komödie bis Drama, von staatlicher Auftragsarbeit bis zu verbotenen Filmen, von konventioneller Massenware bis zu international anerkannten Meisterwerken. In kaum einem anderen kulturellen Archiv spiegelt sich der vielschichtige Alltag der DDR so eindrücklich wie im filmischen Erbe der DEFA.
Zum 80. Geburtstag der DEFA zeigt der rbb diesen Monat unter dem Titel "DEFA 80" herausragende Spielfilme, Dokus, Märchen und Kinderfilme. Neben der Erstausstrahlung "DEFA 80 - Knut Elstermann und Gäste zeigen das DEFA Gelände Babelsberg" am 12. Mai um 22.55 Uhr sendet das rbb Fernsehen drei weitere Produktionen des Film-Experten Knut Elstermann: "Utopia Babelsberg - Science Fiction aus der DDR " (13. Mai um 22.00 Uhr), "Hier dreht die DEFA" (17. Mai um 01.40 Uhr) und "So klang die DEFA" (17. Mai um 02.25 Uhr). Am 13. Mai um 22.45 Uhr ist der neue Dokumentarfilm "Ghost Train - Trauberg, die DEFA und der Tod" von Darya Khrenova zu sehen - eine familiäre Spurensuche der Filme-Macherin. Eine Weltpremiere im rbb. Das Nachmittagsprogramm am 16. und 17. Mai steht im Zeichen der DEFA-Märchen. Zu sehen sind unter anderem "Der Hasenhüter" (1977), "Rotkäppchen" (1962) und "Das tapfere Schneiderlein" (1956). Am 16. Mai präsentiert das rbb Fernsehen ab 20.15 Uhr die Spielfilm-Klassiker "Wie füttert man einen Esel" (1974), "Karbid und Sauerampfer" (1963) und "Die Mörder sind unter uns" aus dem Jahr 1946.
Ausgewählte Filme sind auch in der ARD Mediathek abrufbar.
Die Longlist von zehn Titeln für den seit 1984 vergebenen und mit 4000,00 EUR dotierten Phantastikpreis der Stadt Wetzlar steht fest. Mit 171 Titeln verzeichnete der Preis so viele Einreichungen wie noch nie. Insgesamt zehn phantastische Bücher werden jetzt eingehend von der zwölfköpfigen Fachjury geprüft, ehe die Entscheidung für die Shortlist und dann für den Preis fällt. 39 mal wurde der Phantastikpreis der Stadt Wetzlar bereits verliehen, darunter an Carl Amery, Cornelia Funke, Wolfgang und Heike Hohlbein sowie Walter Moers; im vergangenen Jahr ging er an Nils Westerboer. Der Preis würdigt phantastische Romane, die in deutscher Sprache verfasst wurden und erstmals als gedrucktes Buch erschienen sind. Anfang Juni wird die Fachjury die Entscheidung über die Shortlist von drei Titeln treffen. Der diesjährige Preisträger wird Ende Juni verkündet; die öffentliche Preisverleihung durch den Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar findet voraussichtlich am 11. September im Rahmen der 42. "Wetzlarer Tage der Phantastik" statt.
Folgende Titel sind 2026 in der engeren Auswahl für den Phantastikpreis der Stadt Wetzlar: Andreas Brandhorst: "Messias" (Heyne) Wieland Freund: "Die Kathedrale der Vögel" (Hobbit Presse) Sven Haupt: "Der Himmel wird zur See" (Eridanus) Ulrike Kotzina: "Indolentia simplex "(Edition Laurin) Anna Maschik: "Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten" (Luchterhand) Aiki Mira: "Denial of Service" (Tor) Bijan Moini: "2033" (Atrium) Lisa-Viktoria Niederberger: "Lahea" (Otto Müller Verlag) Bastian Schneider: "Umschreibung" (Sonderzahl) Dora Zwickau: "Gesellschaftsspiel" (Piper)
In den USA zeigt Paramount+ die vierte Staffel von "Criminal Minds: Evolution", die quasi 19. Staffel von "Criminal Minds", ab dem 28. Mai. Hier ist ein Trailer.
Nicht nur musikalische Klänge erfüllen dieser Tage die österreichische Hauptstadt, jetzt sind auch noch die Ducks im Anmarsch! In der Ausgabe Nr. 11/26 (Heft, 4,99 EUR) vom "Micky Maus Magazin", das heute erscheint, verschlägt es Donald, Daisy und die Neffen in die malerische Donau-Metropole Wien. Die Ducks sind nämlich glühende Fans eines großen Liederfestes, das dort stattfinden soll. Stars wie Due Lippe, Deonora oder Knallerballer sind angekündigt und locken die Massen an. So sind die Enten nicht die einzigen Besucher vor Ort. Denn jede Menge Musikbegeisterte füllen die Straßen und Gassen Wiens, das von jeher als Wiege der Musik bekannt ist. Während Donald hofft, dass sein sehr tief verborgenes Talent als Sänger endlich entdeckt wird, versuchen Tick, Trick und Track eine plötzlich verschwundene Geige wiederzufinden, bei der es sich um eine echte, fast unbezahlbare Duckivari handelt. Ihre spannende Suche führt sie unter anderem am Stephansdom vorbei oder quer durch ein traditionelles Wiener Kaffeehaus.
Neben der Hauptgeschichte bietet die Ausgabe ein exklusives Wissensposter mit faszinierenden Details zu Wien und den Schauplätzen des Comics. Ergänzende "Schon gewusst"-Infos liefern zudem interessantes und lustiges Wissen rund um die Stadt.
Ash Bond Die Kosmischen Spiele beginnen Peregrine Quinn 2 (Peregrine Quinn and the Mask of Shadow, 2025) Übersetzung: Silvia Schröder cbj, 2026, Hardcover, 444 Seiten, 16,00 EUR
Rezension von Petra Weddehage
Peregrine Quinn dachte, sie sei ein ganz normales Menschenkind. Ihre Mutter gräbt überall in der Welt wichtige Artefakte aus. So lebte das Mädchen bei seinem Patenonkel Daedalus Bloom. Es stellte sich heraus, dass er ein unsterbliches Wesen ist.
So geann für Peregrine ein unvorstellbares Abenteuer, als die Baumnymphe Rowan Daedalus um Hilfe bat. Die magischen Portale wurden stillgelegt und Peregrin wurde bei der Lösung des Falls mit einer furchtbaren Feindin konfrontiert. Discordia, die verbannt worden war, versuchte mit Hilfe ihrer Verbündeten Hekate wieder ins magische Reich zu gelangen. In letzter Sekunde gelang es Peregrine und ihren Freunden, dies zu verhindern.