Jeder Primarch ist ein vorbildliches Wesen, entsprungen aus dem genetischen Material des Imperators, um einen Aspekt seiner Persönlichkeit zu verkörpern. Ihre Kraft ist unermesslich, aber nur einer von ihnen ist der Erste. Lion El'Jonson ist der Inbegriff eines Primarchen. Seine Legion, die sich in ihrer langen Geschichte fast immer positiv hervorgetan hat, versinnbildlicht die Tugenden, für die der Löwe steht: Mäßigung, Stolz und herausragende Kampfkraft. Sie ist die letzte Verteidigungslinie des Imperators und seine letzte Maßnahme. Sie sind seine Dark Angels. Jetzt, während der Imperator seine Söhne für einen Angriff auf Ullanor Primus versammelt, zieht der Herr der Ersten Legion stattdessen seine Truppen zu einer der entferntesten Regionen der bekannten Galaxis ab, um dort den Aufstand auf einer einzelnen Welt zu unterdrücken. Ist dies nur ein weiteres Beispiel für den berüchtigten Stolz des Löwen oder steckt mehr hinter den Geistersternen, dem Friedhof der Reiche, mehr, als der Löwe selbst seinen eigenen Söhnen anvertraut?
Hier ist eine Hörprobe aus dem Hörbuch "The Horus Heresy: Primarchs 13 - Lion El'Jonson" von David Guymer, es ist seit dem vorigen Samstag im Netz erhältlich.
Der deutsche Schauspieler Mario Adorf ist gestern im Alter von 95 Jahren gestorben. In den 50ern sah man ihn im Kino beispielsweise in "Nachts, wenn der Teufel kam" (1957), "Der Arzt von Stalingrad" (1958) und "Am Tag, als der Regen kam" (1959), in den 60ern unter anderem in "Winnetou 1. Teil" (1963), in den 70ern beispielsweise in "Die Blechtrommel" (1979) und in den 80ern in "Momo" (1986). 1994 lieh er dem Kater Blaubart in "Felidae" seine Stimme und 2008 sah man ihn in "Die Rote Zora". Im Fernsehen sah man ihn beispielsweise 1972 in der Mini-Serie "Pinocchio", 1982 in der Mini-Serie "Marco Polo", 1985 im Dreiteiler "Via Mala", 1990 im Zweiteiler "Die Kaltenbach-Papiere", 1993 im Vierteiler "Der große Bellheim" und 1996 im Fünfteiler "Der Schattenmann".
Hier ist eine weitere Featurette zu "The Mandalorian and Grogu", deutscher Kinostart ist am 20. Mai. Jon Favreau führte Regie, unter anderem Pedro Pascal, Brendan Wayne und Lateef Crowder werden zu sehen sein.
Netflix kündigt "Das Glück hat acht Arme" für den 8. Mai an. Olivia Newman führte Regie, Sally Field, Lewis Pullman und Colm Meaney werden in den Film zu sehen sein. Hier ist ein Trailer.
Als die Detektivin Miranda Green zu einem Dinner in die britische Botschaft nach Kairo reist, erwartet sie einen glamourösen Abend - aber keine Leiche im Salon. Doch die Tote birgt Geheimnisse, die jahrzehntelang verborgen blieben. Miranda beginnt zu ermitteln und entdeckt ein Geflecht aus Lügen, das tief in die Vergangenheit zurückreicht und die feine Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttert.
Hier ist ein Trailer zu "Einladung zum Mord 2". Mischa Barton, Richard Dillane und Mido Hamada werden in den Hauptrollen zu sehen sein, Stephen Shimek führte erneut Regie. Der Film ist ab dem 23. April hierzulande auf DVD und BD sowie digital im Netz erhältlich.
Wanne-Eickel! Allein dat Wort is Ruhrpottromatik pur. So wie ne Currywurst am Kanal oder ne Kanne Cervisa auffa Kirmes von Crange. Un deshalb erzählt der neue Ruhrdeutsch-Asterix-Band auch vonne Geschichte von zwei Verliebten nahms Schakeline und Fritz, die wo vahsuchen tun, sich un ihre verfeindenden Käffer Wanne und Eickel zusammzeführn un dabei türlich die Hilfe von unsahre Kumpels Asterix und Obelix am benötigen sind. Denn nich nua die Römers un die Sturheit vonne beiden Dorfvorsteha kommt ihnen inne Quere, nee da geht auh nochen fetten Graben nich nua mitten durche Siedlung sonnern auh durche Gesellschaft selba, von wegen "Gebietsreform". Gestern ist in der Egmont Comic Collection "Asterix Mundart Ruhrdeutsch X - Der Mond von Wanne-Eicke" erschienen. (Hardcover, 48 Seiten, 15,00 EUR)
Dezember 2043. Der Tag des Jüngsten Gerichts ist gekommen. Taiwan wird von einem unbekannten Parasiten heimgesucht: "Baby" verwandelt Menschen in mechanische, ultra-aggressive Monster, die die Menschheit an den Rand der Ausrottung drängen. Elisa ist einer der letzten Menschen. Dann fällt auch sie einem Monsterangriff zum Opfer. Sie überlebt mit einer infizierten Hand, aber sie verwandelt sich nicht! Elisa beschließt herauszufinden, was der Grund für diese Anomalie ist. Dabei kreuzt sie den Weg eines Forschungsteams, das in geheimer Mission ein Mädchen eskortiert, das den Schlüssel zur Rettung der Menschheit sein könnte… Bei Splitter Manga+ ist Band 1 von "Baby" von Chang Sheng erschienen. (Paperback, 320 Seiten, 14,95 EUR)
Beim Besuch von Schloss Duckningholm, dem Wohnsitz der schwedischen Königsfamilie, verhindern Tick, Trick und Track ein Unglück, als ein kleiner Junge im Besucherbereich fast eine teure Vase zerstört. Der Junge bedankt sich und erzählt, dass er der Sohn des Hausmeisters ist und dass es im Schloss seit einigen Wochen auf unerklärliche Weise kostbare Gegenstände verschwinden. Da die Polizei im Dunkeln tappt, beschließt Donald seinen Neffen zu zeigen, welch kriminalistisches Genie in ihm schlummert… Am 14. April erscheint die Ausgabe 3 von LTB-"Europareise", "Skandinavien". (Paperback, 320 Seiten, 12,99 EUR)
Daniel Alvarenga Ruf der Leere HarperCollins, 2025, Taschenbuch, 384 Seiten, 14,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Der in Berlin 1986 geborene Daniel Alvarenga wuchs in Bayern auf, wo er auch heute noch mit seiner eigenen Familie lebt. Er schreibt überwiegend Drehbücher und verfilmt diese, hat aber auch schon mit „Hundswut“ einen Roman veröffentlicht. Nun legt er mit „Ruf der Leere“ nach.
Schon seit Wochen fiebert Felix dem Wochenende mit seinen Freunden Ben und Laura in einer abgelegenen Hütte in Bayern entgegen, ist aber nicht sonderlich darüber begeistert, dass sie dann auch noch andere Leute mitbringen.
Oliver Plaschka Die Geister von La Spezia Titelbild: Frederico Musetti Hobbit Presse, 2026, Hardcover, 416 Seiten, 25,00 EUR
Rezension von Carsten Kuhr
Oliver Plaschka entführt uns nach Genua. Wir befinden uns im Jahr 1822. Hier lebt die junge Schriftstellerin Mary Shelley in der Nähe des Anwesens, das Lord Byron bewohnt. Ihr Mann, der Dichter Percy Bysshe Shelley, ist bei einem rätselhaften Schiffsunglück ums Leben gekommen.
Während sie noch um ihren Mann trauert, tritt die geheimnisvolle Ermittlerin Pat Colombari in ihr Leben, angeblich beauftragt von Shelleys Vater, um die Umstände des Todes zu untersuchen. Pat ist beileibe keine gewöhnliche Detektivin. Mithilfe einer eigentümlichen Apparatur ist sie in der Lage, in die Erinnerungen anderer Menschen einzutauchen - nicht nur in Marys, sondern auch in jene ihres berühmten Umfelds: Lord Byron, John Polidori, Claire Clairmont und weitere Figuren des literarischen Zirkels.
Lindy und Les Littlejohn haben buchstäblich unterschiedliche Perspektiven auf das Problem ihrer Ehe: Bei einem schiefgelaufenen Experiment hat Wissenschaftler Les seine Frau versehentlich auf die Größe einer Lego-Figur geschrumpft - und damit auch die Machtverhältnisse in ihrer Beziehung auf den Kopf gestellt. Bisher stand Les im Schatten von Lindy, die als erfolgreiche Autorin eines teilweise autobiografischen Buchs den Pulitzerpreis gewonnen hat. Er experimentiert mit einer revolutionären Technologie, um die Ernährungsprobleme der Welt zu lösen. Doch statt Lebensmitteln hat er jetzt seine Ehefrau verkleinert - und gleich in einem Puppenhaus in Sicherheit gebracht. Sie wieder auf ihre normale Größe zu bringen, könnte ihr Leben gefährden. Und vielleicht gefällt es Les auch ein wenig, so die Kontrolle zu haben?
Sky Atlantic zeigt die Serie "The Miniature Wife" ab dem 30. April, jeden Donnerstag ab 20.15 Uhr sendet man dann immer drei Folgen hintereinander. Hier ist ein Ausschnitt.
Eine Expedition auf Eternia endet in einem Desaster. Teela wird schwer verwundet und nur ein uraltes Geheimnis könnte ihr Leben retten. Während He-Man, Clamp Champ und Snout Spout sich auf eine gefährliche Reise in das Reich des Schattennarren begeben, um nach einem Heilmittel zu suchen, ziehen dunkle Mächte ihre Netze zusammen. Die Zeit läuft. Für Teela und für den gesamten Planeten.
Hier ist ein Trailer zur 11. Folge der Hörspielserie "Masters of the Universe", "Die Legende vom Schattennarren", sie erscheint zuerst auf CD - heute.
Ein paar Jahrzehnte in der Zukunft. Noahs Leben ändert sich innerhalb weniger Wochen völlig: Eine Seuche rottet einen Großteil der Menschheit aus. Die einzigen Überlebenden sind Kinder und Jugendliche. Wie Noah. Noah flieht nach dem Tod seiner Eltern aus Hamburg aufs Land, nach Dithmarschen zu seinen Großeltern. Doch die Seuche hat auch dort gewütet, und Noah steht ganz alleine da. Allein, bis auf den vierjährigen Finn, den er unterwegs aufgelesen hat und den Hund Benny. Bei Boyens ist der Roman "Der Bruch - Erste Generation" von Dieter Kienitz erschienen. (Paperback, 308 Seiten, 18,00 EUR)
Was gibt es Schlimmeres als Mitschüler, die einen unentwegt mobben? Wenn sie einen jeden Tag quälen, um zu sehen, wie lange man durchhält. Geht man ihnen aus dem Weg und weint sich in den Schlaf, weil man das Leid nicht mehr ertragen kann? Oder stellt man sich ihnen entgegen? Dreht den Spieß um? Wehrt sich gegen ihre Grausamkeit? Und gibt der Klasse eine ganz besondere Lektion! Festa kündigt für Ende April den Roman "Das achte Opfer" von Matt Shaw an. (Paperback, 128 Seiten, 14,99 EUR /eBook: 4,99 EUR)
Joseph Green ist, wie erst jetzt bekannt wurde, am 20. Februar im Alter von 95 Jahren gestorben. Der US-amerkanische Science-Fiction-Autor schrieb überwiegend Kurzgeschichten. Hierzulande erschienen die Romane "Invasion aus dem Nichts" (1976 bei Bastei-Lübbe), "Welt der Chaoten" (1978 bei Ullstein), "Der schlafende Gigant" (1981 bei Goldmann) und ("Meine Freunde, die Aliens" (1981 bei Heyne).
Die Gewinner der BSFA Awards wurden auf dem Eastercon bekanntgegeben. In der Sparte Best Novel gewann "When There Are Wolves Again" von E. J. Swift. Alle Gewinner der British Science Fiction Association Awards sind hier zu finden.
2009 erschien bei Heyne der SF-Roman "Turils Reise" von Michael Marcus Thurner. Der Autor legt ihn jetzt in vier Teilen neu auf, zunächst als eBook. Band 1, "Domiendram", ist erschienen. (2,99 EUR) In einer fernen Zukunft, in einem Universum, das die Bewohner Kahlsack nennen: Turil hat einen ganz besonderen Beruf: Er ist interstellarer Totengräber. Er organisiert Begräbnisse, spricht tröstende Worte und richtet auch schon mal opulente Leichenfeiern aus. Seine Reisen führen Turil auf wundersame Welten in den Tiefen des Kahlsacks, doch die bedeutendste Reise steht ihm noch bevor. Denn unvermittelt wird er zur Schlüsselfigur in einem Konflikt, der das Ende aller Zivilisationen bedeuten könnte...
Grimms Märchen 20 Die goldene Gans - Doktor Allwissend - Der Königssohn, der sich vor nichts fürchtete Sprecher: Bodo Primus, Katharina von Keller, Jean Paul Baeck u.a. Titelbild: Ertugrul Edirne Titania Medien, 2026, 1 CD, ca. 72 Minuten, ca. 10,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Zweimal im Jahr erscheinen die Hörspiel-Adaptionen von „Grimms Märchen“ bei Titania Medien. Wie immer spiegeln die Geschichten keine moderne Version wider, sondern versuchen den klassischen Erzählungen näher zu sein, mit allem, was im 19. Jahrhundert auch noch dazu gehörte. Wie immer wurden drei Geschichten auf die CD gepackt.
Freya Dawn Shadowbound - Academy of Death Three Monsters and their Queen 1 Piper, 2026, Paperback, 288 Seiten, 18,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Freya Dawn ist das Pseudonym einer Autorin, die unter einem anderen Namen bereits Liebesgeschichten - vor allem mit dunklen Zügen - veröffentlicht hat. Nun erobert sie mit „Shadowbound - Academy of Death“ nun auch die Dark Romantasy für sich. Der Roman ist der Auftakt zur Reihe „Three Monsters and their Queen“.
Liora ist ganz und gar nicht davon begeistert, eine Elite-Universität in einem alten Schloss besuchen zu müssen, die man durch ihre gruselige Atmosphäre auch „Academy of Death“ nennt. Denn es gibt dort nicht nur strenge Regeln, sondern auch Monster.
Alexander Pechmann Die Bibliothek der verlorenen Seelen Eine Reise durch die Weltliteratur der Geister, Dämonen und Spukgestalten Titelbild und Innenillustrationen: Paloma Tarrío Alves Steidl, 2026, Hardcover, 286 Seiten, 34,00 EUR
Rezension von Carsten Kuhr
Alexander Pechmann ist dem geneigten Leser durch einige phantastische Romane („Die Nebelkrähe“, „Die zehnte Muse“ oder „Sieben Lichter“) ein Begriff. Zu diesen erzählenden Veröffentlichungen gesellten sich über die Jahre einige Sekundärwerke („Die Bibliothek der sieben Meere“ und „Die Bibliothek der verlorenen Bücher“), in denen er sich mit Verve und hintergründigem Humor einem ernsten, wissenschaftlich angehauchten Thema widmet.
Nun legt sein Hausverlag Steidl in gewohnt gediegener Ausstattung (Hardcover, bedruckter Leineneinband, Fadenheftung, Innenillustrationen und Lesebändchen) ein weiteres derartiges Werk vor.