phantastisch! Ausgabe 80 (Magazin)

phantastisch! Ausgabe 80
Titelbild: Nico Schirmer
Atlantis, 2020, Zeitschrift, 88 Seiten, 5,95 EUR (auch als PDF-Ausgabe erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Pünktlich im Oktober erscheint die letzte „phantastisch!“ des Jahres 2020 und nimmt sich tatsächlich auch in einem Artikel der Besonderheit der letzten Monate an. Ansonsten ist die Mischung so wie gewohnt.


Es gibt Interviews mit Drew Williams und Tom Gauls, die aus dem Nähkästchen erzählen dürfen. Matthias Hofmann wirft einen weiteren Blick auf die literarische Science Fiction und schaut sich diesmal „Die Triffids“ genauer an. Weit zurück in die Vergangenheit erinnert „Vom Bodensee direkt zum Mond“ an einen fast vergessenen deutschen Phantasten, Maikel Eden Flint versucht den SF-Fan einmal aus psychologischer Warte zu sehen, wenn auch mit einem kräftigen Augenzwinkern.

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Sherlock Holmes 42: Der Tote im Extra-Waggon (Hörspiel)

Marc Gruppe & Sir Arthur Conan Doyle & Herman Cyril McNeile
Sherlock Holmes 42
Der Tote im Extra-Waggon
Sprecher: Joachim Tennstedt, Detlev Bierstedt u.a.
Titelbild: Ertugrul Edirne
Titania Medien, 2020, 1 CD, ca. 71 Minuten, ca. 8,99 EUR, ISBN 978-3-7857-8200-2

Rezension von Christel Scheja

Nach einer längeren Pause erscheint bei Titania-Medien wieder einmal eine Episode von „Sherlock Holmes“. Nach der Eigenkreation „Mayerling“ (Folge 41) kehrt die Serie nun in „Der Tote im Extra-Waggon“ zu den bewährten Geschichten von Herman Cyril McNeile zurück, die von Marc Gruppe auf den Leib von Sherlock Holmes umgeschrieben wurden.

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Danny Morgenstern: Unnützes James Bond Wissen (Buch)

Danny Morgenstern
Unnützes James Bond Wissen
Cross Cult, 2020, Taschenbuch, 452 Seiten, 15,00 EUR, ISBN 978-3-96658-191-2 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Ob ein Buch wie das hier vorliegende wirklich notwendig ist, muss jeder Leser für sich selbst entscheiden. Aber oft wird der Fan auch von solchen Themen gut unterhalten und sie beleuchten Aspekte des Franchise, die man so noch nicht gekannt hat. Das ist auch bei „Unnützes James Bond Wissen“ der Fall, einem Buch, das die Sache durchweg mit einem Augenzwinkern angeht.

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Star Trek The Next Generation 17: Kollateralschaden, Dayton Ward (Buch)

Star Trek The Next Generation 17
Kollateralschaden
Dayton Ward
(Star Trek TNG: Collateral Damage, 2019)
Übersetzung: Bernd Perplies
Titelbild: Alan Dingman
Cross Cult, 2020, Taschenbuch, 490 Seiten, 15,00 EUR, ISBN 978-3-3-96658-323-7 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Auch wenn verschiedene Autoren am Werk sind, die „Star Trek“-Romane bauen doch aufeinander auf und erzählen neben neuen Abenteuern auch den Hintergrund weiter. Das ist gerade bei „Kollateralschaden“ der Fall, dem neusten „Next Generation“-Roman, der direkt an die Ereignisse aus „Vorhandenes Licht“ (Band 16) anschließt.

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Gruselkabinett 164: Die Toten vergeben nichts, Robert E. Howard (Hörspiel)

Gruselkabinett 164
Die Toten vergeben nichts
Robert E. Howard & Marc Gruppe (Script)
Sprecher: David Nathan, Ingeborg Kallweit, Bert Stevens, Patrick Bach u.a.
Titelbild: Ertugrul Edirne
Titania Medien, 2020, 1 CD, ca. 46 Minuten, ca. 8,99 EUR, ISBN 978-3-7857-8191-3

Rezension von Christel Scheja

Robert E. Howard (1906-1936) ist zwar mehr bekannt durch seine epischen Geschichten um Conan und andere Helden aus archaischen Zeiten, hat aber auch einige Horror-Geschichten geschrieben, die nun nach und nach in der „Gruselkabinett“-Reihe umgesetzt werden. Anders als seine Kollegen setzt er dabei weniger auf das zurückhaltende Grauen, sondern mehr auf Action. Was man auch an „Die Toten vergeben nichts“ merkt.

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Tim Lebbon: Eden (Buch)

Tim Lebbon
Eden
(Eden, 2020)
Übersetzung: Stephanie Pannen
Cross Cult, 2020, Taschenbuch, 410 Seiten, 15,00 EUR, ISBN 978-3-96658-313-8 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Tim Lebbon lebt mit seiner Familie in Südwales und stand schon mehrfach mit seinen Romanen auf den Bestseller-Listen der „New York Times“. Neben Romanen zu „Alien“ und „Firefly“ verfasst er auch eigene Werke, von denen eines für Netflix bereits verfilmt wurde. „Eden“ ist sein neuester Roman, ein Öko-Thriller besonderer Art.

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Emily Bale: Bittersüße Qualen (Buch)

Emily Bale
Bittersüße Qualen
Blue Panther Books, 2020, Taschenbuch, 208 Seiten, 12,90 EUR, ISBN 978-3-96477-843-7 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Irene Salzmann

Sucht man im Internet nach Emily Bale, findet man derzeit nur einen Eintrag: „Bittersüße Qualen“. Zudem heißt es, die Autorin sei Britin, Jahrgang 67 und habe ihr Studium zeitweilig als Domina finanziert. Inzwischen lebt die promovierte Psychologin und Forensikerin mit ihrer Familie in Irland und widmet sich dem Schreiben erotischer Bücher. Sollte dieser Steckbrief nicht fiktiv sein, vermisst man im Buch den Namen des Übersetzers des sehr flüssigen Romans, den bloß wenige ‚Nicht-Muttersprachler‘ so elegant hätten schreiben können, Lektorin (Jasmin Ferber) hin, Lektorin her.

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Ben Aaronovitch: Ein weißer Schwan in Tabernacle Street (Buch)

Ben Aaronovitch
Ein weißer Schwan in Tabernacle Street
(False Value, 2020)
Übersetzung: Christine Blum
dtv, 2020, Paperback, 430 Seiten, 15,00 EUR, ISBN 978-3-423-26278-1 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Peter Grant wird Papa! Er hat ja nun wirklich schon so Einiges durchgemacht, überstanden und mehr oder minder verarbeitet. Aber, seitdem seine Holde, die Flussgöttin Beverly, in anderen Umständen ist, hat sich sein Leben definitiv verändert.

Nicht länger gehört er zum Folly, der zwar nicht geheimen, aber doch unbekannten Spezialeinheit der Polizei für übernatürliche Verbrechen. Er wurde mehr oder minder deutlich aufgefordert zu gehen, als ein ihm zugewiesener Verdächtiger den Löffel abgab

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Tim Rose: Fetisch - Die Anleitung für Deine erotischen Fantasien! (Buch)

Tim Rose
Fetisch - Die Anleitung für Deine erotischen Fantasien!
Blue Panther Books, 2020, Hardcover, 118 Seiten, 12,90 EUR, ISBN 978-3-96477-861-1 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Irene Salzmann

Beim Stichwort Fetisch denken viele bestimmt an die strenge Domina in Lack und Leder mit Peitsche, an eine süße junge Frau mit nichts anderem an als einer winzigen Rüschen-Schürze und einem Staubwedel, an von Büchern und Filmen inspirierte erotische Rollenspiele (Priester und Nonne, Lehrerin und Schüler, Frauchen und Hündchen …), diverse Sex-Toys und so weiter, wodurch die intimen Momente eine besondere Note erhalten und von den Partnern noch viel intensiver erlebt werden.

Tatsächlich sind die Fetische weitaus vielfältiger: Beispielsweise kann es jemanden erotisieren, wenn er mit Käsestückchen gefüttert oder wie ein Baby gewickelt wird. Andere wünschen sich BDSM-Sessions und sogar inszenierte Vergewaltigungen. Selbst die Neigung, sich Partner mit körperlichen Deformationen zu suchen und die Ausübung gefährlicher Handlungen, bei denen scharfe oder spitze Gegenstände zum Einsatz kommen, die Luftzufuhr abgeschnitten wird und vieles mehr, gehören dazu.

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My next life as Villainess: Wie überlebe ich in einem Dating Game? 3 (Comic)

My next life as Villainess: Wie überlebe ich in einem Dating Game? 3
Autor: Satoru Yamaguchi
Titelbild und Zeichnungen: Nami Hidaka
Übersetzung von Carina Dallmeier
Cross Cult, 2020, Taschenbuch, 160 Seiten, 10,00 EUR, ISBN 978-3-96433-355-1

Rezension von Christel Scheja

„My next life as Villainess: Wie überlebe ich in einem Dating Game?“ ist von dem Genre an Computerspielen inspiriert, das vor allem im asiatischen Raum sehr beliebt ist, weil es quasi romantische Träume erfüllen. Und wie bei anderen Games dürfen auch hier Menschen aus unseren Welt in diesen künstlichen Szenarien landen.


Catarina Claes kämpft noch immer darum, dem schrecklichen Schicksal zu entgehen, dass ihr in dem Game zugedacht ist. Sie hat sich gut vorbereitet: Zum einen scheint sie Gefallen am Gärtnern gefunden zu haben, worüber andere nur lachen, und dann hat sie sich mit Maria Campbell angefreundet, statt deren Feindin zu sein. Es scheint alles gut und perfekt zu laufen - bis zu dem Tag, an dem sie von anderen adligen Mädchen offen angeklagt wird, und zwar mit genau den Verbrechen, die sie tunlichst vermieden hat.

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