Klaus und Olivia Vieweg: Die Literatur in Star Trek (Buch)
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- Kategorie: Rezensionen
- Veröffentlicht: Samstag, 10. April 2021 15:46

Klaus und Olivia Vieweg
Die Literatur in Star Trek
Cross Cult, 2021, Taschenbuch, 22$ Seiten, 14,00 EUR (auch als eBook erhältlich)
Rezension von Christel Scheja
Klaus und Olivia Vieweg haben sich bereits mit der Philosophie in Gene Roddenberrys „Star Trek“-Serie beschäftigt, nun legen sie ein weiteres Buch nach, in dem sie auf die literarischen Quellen zurückgreifen, die man ebenfalls in der Serie wiederfinden kann. Dabei zeigt sich erneut, dass die Klassiker mehr als zeitlos sind und offensichtlich auch leicht auf ein futuristisches Szenario übertragen werden konnten.
Wieder einmal beschäftigen sich kurze Essays mit den Quellen und ihrer Umsetzung in verschiedenen Folgen der klassischen Serie. Dabei haben die Macher ganz gerne auf verschiedenste Vorlagen zurückgegriffen, die mal offen auftauchen wie Zitate aus William Shakespeares Werken, von denen eines sogar den Titel eines Filmes inspirierte: „Das unentdeckte Land“. Aber auch klassische Dramen wie Pygmalion finden sich in der Geschichte, ebenso Anspielungen auf klassische Sagengestalten wie Helena von Troja. Und wer will leugnen, dass auch „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ mit dazu gehört. Es gibt aber auch richtige Überwachungsstaaten wie in „Schöne neue Welt“ oder „1984“ und oft genug waren auch Jonathan Swifts Werke Ideengeber für Geschichten, die auch ein wenig gesellschaftliche Eigenarten karikierten.
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