Johannes Anders: Die Okanier - Sternenlicht 17 (Buch)

Johannes Anders
Die Okanier
Sternenlicht 17
Saphir im Stahl, 2023, Taschenbuch, 164 Seiten, 13,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Nach dem desaströsen Krieg gegen die Frogs ist die menschliche Hegemonie auseinandergebrochen. Die Sternenlicht-Vereinigung ist die größte der verbliebenen Sternen-Koalitionen.

Wir schreiben das Jahr 3169. Die Sternenlicht-Vereinigung sieht sich an jeder Grenze Aggressoren gegenüber, die man nicht wirklich einschätzen kann. Während sich Bedrohungen von Außen massieren, findet im Inneren ein schleichender, aber nicht minder gefährlicher Umbruch statt. Eine neue Regierung hat auf Tyrus die Macht übernommen - und neue Besen kehren nicht nur gut, sondern oftmals auch radikal anders. Zöpfe werden abgeschnitten, Seilschaften gesprengt; doch der Eindruck verfestigt sich, dass das Allgemeinwohl hierbei nicht wirklich im Vordergrund steht.

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Motörhead - Der Aufstieg der lautesten Band der Welt (Comic)

Motörhead - Der Aufstieg der lautesten Band der Welt
(Motörhead - The Rise of the Loudest Band in the World, 2021 )
Text: Mark Irwin, David Calcano
Zeichnungen: Juan Riera, Alberto Belandria, Jorge Mansilla
Übersetzung: Thorsten Bewernitz
Cross Cult, 2023, Hardcover, 144 Seiten, 30,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Motörhead gehört heute wohl zu den unvergessenen Kultbands der späten 70er und 80er Jahre, die auf eine jahrzehntelange Geschichte zurückblicken können und zudem die Musikszene ordentlich auf den Kopf stellten, denn nicht ohne Grund nannte man sie „Die lauteste Band der Welt“.

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Reinhold Hartl: Lysander und Passepartout (Buch)

Reinhold Hartl
Lysander und Passepartout
2023, Taschenbuch, 228 Seiten, 9,99 EUR

Rezension von Christel Scheja

Der 1964 geborene Reinhold Hartl studierte Theater- und Literaturwissenschaften und unternahm so einige Reisen nach Asien und Südamerika, erst ab den 2000ern arbeitete er als IT-Berater in der Energiebranche. Er liebt es, satirische Theaterstücke und Romane zu schreiben - wie das hier vorliegende Buch „Lysander und Passepartout“.


Bisher ist das Leben des Kleinkriminellen Jimmy eher langweilig verlaufen, doch eines Tages wacht er mitten in der Nacht durch Geräusche auf und stellt den Einbrecher auf frischer Tat. Es ist der Künstler Lysander, der einen besonderen Tick hat: Er muss bereits verkaufte Werke fertig malen. Beide gehen überraschend einen Handel ein. Jimmy hilft von nun an Lysander bei seinem Bestreben, seine Kunst zu perfektionieren, denn er hat ein bisschen mehr Übung und Expertise was das Eindringen in Häuser angeht. Das ist der Beginn eines so wilden wie schrägen Trips durch die Künstlerszene.

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Grimms Märchen 12 (Hörspiel)

Gebrüder Grimm & Marc Gruppe
Grimms Märchen 12
Das Wasser des Lebens - Katze und Maus in Gesellschaft - Der Bärenhäuter
Sprecher: Peter Weis, Jürgen Thormann, Claus Thull Emden u.a.
Titelbild: Ertugrul Edirne
Titania Medien, 2023, 1 CD, ca. 73 Minuten, ca. 10,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

„Grimms Märchen“ von Titania Medien fallen wohl dadurch aus dem Rahmen, dass die Macher keine modernisierten Geschichten präsentieren, sondern alles bewusst in dem Stil halten, der bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts üblich war. So richtet sich auch die zwölfte Sammlung weniger an kleine Kinder als erwachsene Nostalgiker.

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American Born Chinese (Comic)

Gene Luan Yang
American Born Chinese
(American Born Chinese, 2021)
Übersetzung: Matthias Wieland
Cross Cult, 2023, Hardcover, 240 Seiten, 35,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

„American Born Chinese“ ist eine auf Disney+ laufende Actionkomödien-Serie, die mittlerweile so einige Zuschauer begeistert und in den Bann schlägt. Weniger bekannt ist wohl die Graphic-Novel-Vorlage von Gene Luen Yang, der hierzulande durch seine „Avatar: Der Herr der Elemente“-Comics bekannt ist. Cross Cult veröffentlicht sie nun in einem ungewöhnlichen Format.

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Jonathan French: Die Grauen Bastarde - Die Geteilten Lande 1 (Buch)

Jonathan French

Die Grauen Bastarde
Die Geteilten Lande 1
(The Grey Bastards, 2015)
Übersetzung: Helga Parmiter
Titelbild: Larry Rostant
Panini, 2022, Paperback, 572 Seiten, 19,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Einst, Jahrzehnte ist es mittlerweile her, waren sie Sklaven. Die Rede ist von den Halborks, Früchten einer immer erzwungenen Zusammenkunft einer Menschenfrau, über die ein Ork herfiel. Sofern diese die Leidensgeschichte überlebte und Nachwuchs gebar, wurde die Leibesfrucht als Sklave in den Silberstollen zum Schürfen des Edelmetalls gehalten.

Später wechselte die Herrschaft, die Sklaverei blieb.

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Edgar Rice Burroughs: Die Auferstehung des Jimber Jaw (Buch)

Edgar Rice Burroughs
Die Auferstehung des Jimber Jaw
(The Ressurection of Jimber Jaw, 1937)
Übersetzung: Johannes Schmidt
Edition Dornbrunnen, 2022, Taschenbuch, 44 Seiten, 6,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Edgar Rice Burroughs hat in seiner Jugend, lang vor seinem Erfolg als Autor von John Carter („Barsoom“-Zyklus) und Tarzan so einige Schicksalsschläge auszuhalten. Seine ersten literarischen Gehversuche stießen auf wenig Gegenliebe; vorliegende Kurzgeschichte wurde erst, als seine Karriere bereits durchgestartet war, 1937 in „Argosy“ veröffentlicht.


Zwei Erfinder und Pioniere wollen der Welt beweisen, dass ihr Flugzeug alles bislang Bekannte weit in den Schatten stellt. Der Flug nach Russland steht allerdings unter keinem wirklich guten Stern. Sie havarieren im Niemandsland, in einer Welt des ewigen Eises. Und in exakt diesem stoßen sie auf den tiefgekühlten Körper eines Urzeit-Menschen. Als es ihnen gelingt, den 50.000 Jahre alten Mann aufzutauen, kommt dieser zunächst in der Gegenwart gut zurecht - bis…

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Henry Rider Haggard: Smith und die Pharaonen (Buch)

Henry Rider Haggard
Smith und die Pharaonen
Übersetzung: Meiko Richert
Titelbild: Frederick Arthur Bridgman
Edition Dornbrunnen, 2017, Taschenbuch, 96 Seiten, 8,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Sir Henry Rider Haggard dem Freund der Abenteuer-Literatur vorzustellen, hieße Eulen nach Athen tragen. Seine phantastisch angehauchten Ayesha-Romane und die Allan-Quatermain-Titel sind auch heute, mehr als hundert Jahre nach ihrem Entstehen, lesbar und haben Generationen von Leserinnen und Leser förmlich an die Seiten gebannt.

In der Edition Dornbrunnen erscheinen die „Dornbrunnen Taschenschmöker“. In den kleinen, dünnen Bändchen zu einem unschlagbaren Preis, legt der Verlag vergessene Preziosen - zumeist eher Kurzgeschichten und Novellen - in deutscher Erstveröffentlichung auf.

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Ernst Kaufmann: Bleiche Erben (Buch)

Ernst Kaufmann
Bleiche Erben
Inspektor Ruprecht 2
Pustet, 2023, Paperback, 312 Seiten, 24,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Weiter geht es mit den Romanen um Chefinspektor Ruprecht vom LKA Salzburg, der sich wieder einmal ganz auf sein Bauchgefühl verlässt und damit in „Bleiche Erben“ gar nicht einmal so falsch liegt. Denn ein Unfall ist nur die Spitze eines Eisbergs, wie sich schon bald zeigt.


Auf dem Heimweg von seiner Arbeit kommt Chefinspektor Ruprecht an einer Unfallstelle vorbei. Ein roter Mustang ist bei einer scharfen Kurve in einen Feldhang gerast, der Fahrer, einer der Erben eines erfolgreichen kleinen Chemie-Unternehmens, wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Der Kriminalbeamte wittert ein Verbrechen und soll damit recht behalten, auch wenn er zunächst nur privat die Augen offen hält. Aber schon bald wird klar, dass hinter den Kulissen ein wahres Netz aus fiesen Intrigen lauert, denn die kleine Firma ist einem Schweizer.Konzernchef ins Auge gefallen, der das Unternehmen um jeden Preis in die Finger bekommen will.

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Andreas J. Schulte: Hildegard von Bingen und das Siegel des Königs (Buch)

Andreas J. Schulte
Hildegard von Bingen und das Siegel des Königs
Emons, 2023, Paperback, 288 Seiten, 16,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Der 1965 geborene Andreas J. Schulte wurde zwar in Gelsenkirchen geboren, lebt aber heute mit seiner Familie bei Andernach. Einen Namen hat er sich durch das Verfassen einiger historischer und Eifelkrimis gemacht. Mit „Hildegard von Bingen und das Siegel des Königs“ widmet er sich nun einer schillernden Figur des Hochmittelalters und ihrem Umfeld.


Im Spätsommer 1151 wird Hildegard von Bingen gebeten, in das Kloster Disibodenberg zu kommen, um dort den Verhandlungen um die Nachfolge König Konrads beizuwohnen. An ihrer Seite ist Elisabeth, eine junge Novizin, die noch nicht lange unter den Schwestern weilt, aber schon aufgefallen ist. Denn das Mädchen hat nicht nur eine außergewöhnliche Ausbildung erhalten, sondern auch die Entschlossenheit, ihrer Äbtissin aktiv beizustehen, als im Kloster mehrere Morde geschehen und man ausgerechnet Hildegard verdächtigt, die Taten begangen zu haben.

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