Melneczuk, Stefan: Geisterstunden vor Halloween (Buch)

Stefan Melneczuk
Geisterstunden vor Halloween
Titelbild von Mark Freier
Blitz, 2009, Hardcover, 350 Seiten, 17,95 EUR, ISBN 978-3-89840-284-2

Von Frank W. Haubold

Nach dem Achtungserfolg seines Romans »Marterpfahl«, der vor zwei Jahren im VirPriV-Verlag erschien, präsentiert Stefan Melneczuk nunmehr 31 düstere »Oktobergeschichten« in einer auch äußerlich sehr ansehnlichen limitierten Hardcoverausgabe des Blitz-Verlages.

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Bionda, Alisha (Hrsg.): Dark Ladies 1 & 2 (Buch)

Alisha Bionda (Hrsg.)
Dark Ladies 1 und 2
Titel- und Innenillustrationen von Gaby Hylla
Fabylon, 2009, Paperback mit Klappenbroschur, 226 bzw. 245 Seiten, 12,00 EUR bzw. 13.00 EUR, ISBN 978-3-927071-25-4 bzw. 978-3-927071-26-1

Von Carsten Kuhr

Dass sich phantastische Kunst und Literatur gegenseitig befruchten können ist altbekannt. Schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts legen Periodika wie der Orchideengarten oder Kokain beredt Zeugnis von dem Inspiration, die Literatur und bildende Kunst aufeinander ausüben können, ab.

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Rardin, Jennifer: Ein Vampir ist nicht genug – Jaz Parks 1 (Buch)

Jennifer Rardin
Ein Vampir ist nicht genug
Jaz Parks 1
(Once Bitten, Twice Shy)
Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Chalotte Lungstrass
Titelillustration von Shutterstock
Heyne, 2009, Taschenbuch, 398 Seiten, 7,95 EUR, ISBN 978-3-453-53311-0

Von Carsten Kuhr

Jaz Parks arbeitet für den CIA. Nicht etwa als stöckelbewehre Sekretärin, sondern als eine der besten und tödlichsten Agentinnen der Agency lehrt sie den Feinden das Fürchten.

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Lukianenko, Sergej: Sternenschatten (Buch)

Sergej Lukianenko
Sternenschatten
(3BE3AHAR TEHb)
Aus dem Russischen übersetzt von Christiane Pöhlmann
Titelillustration von Dirk Schulz
Heyne, 2009, Paperback, 624 Seiten, 15,00 EUR, ISBN 978-3-453-52553-5

Von Carsten Kuhr

Die Menschheit ist nicht alleine im All. Statt aber eine Führungsposition im Kanon der Völker einzunehmen, muss der Mensch sich innerhalb der Konklave mit der ungeliebten Position des Transporteurs, des interstellaren Fernfahrers, begnügen.
Ais dann mit den Geometern, einer dem Menschen äußerlich verblüffend ähnlichen Rasse eine neue technologische Hochkultur auf den Plan tritt, gilt es sich zu positionieren.

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Kiernan, Celine: Schattenpfade (Buch)

Celine Kiernan
Schattenpfade
Moorehawke-Trilogie 1
(The Poison Throne)
Aus dem irischen Englisch übersetzt von Astrid Finke
Titelillustration von Sabine Onken
Heyne, 2009, Hardcover, 496 Seiten, 19,95 EUR, ISBN 978-3-453-26629-2

Von Carsten Kuhr

Als die fünfzehnjährige Wynter mit ihrem im rauen Norden im Dienste des Königs schwer erkrankten Vater ins Königreich der Südländer zurückkehrt, glaubt sie ihre Heimat nicht wiederzuerkennen. Bevor ihr Vater, der allseits geachtete Zunftmeister der Tischler und Hohe Protektor des Königs, auf Wunsch seines Freundes und Monarchen auf die heikle diplomatische Mission gen Norden gesandt wurde, herrschte der Geist der Freiheit, des Wissens und der Toleranz im Königreich. Die beiden Söhne des Monarchen und Wynter wuchsen zusammen auf, sie selbst hatte sich einen Ruf als Geisterfreundin und Vertraute der sprechenden Katzen gemacht.

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Asprin, Robert: Tambu (Buch)

Robert Asprin
Tambu
(Tambu)
Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Dirk van den Boom
Titelillustration von Timo Kümmel
Vorwort von Bill Fawcett
Nachwort, Bio- und Bibliographie von Christian Endres
Atlantis, 2009, Paperback mit Klappenbroschur, 192 Seiten, 12,90 EUR, ISBN 978-3-941258-12-9

Von Carsten Kuhr

Stellen Sie sich vor, sie sind ein junger, aufstrebender Reporter. Doch irgendwie scheinen die großen Geschichten immer an die etablierten Kollegen zu gehen, für Sie selbst bleibt einzig die wenig berauschende Lokalberichterstattung übrig. Aus lauter Verzweiflung kontaktieren sie den bekanntesten und gefürchtetsten Mann der Galaxis, um mit dessen Absage wenigstens einen Beweis in der Hand zu haben, dass sie einmal in ihrem Leben mit einem der Großen Verbindung hatten. Und dann kommt eine Zusage …

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Die Druiden 4: Der Kreis der Riesen (Comic)

Die Druiden 4
Der Kreis der Riesen
Serie: Die Druiden Band 4
(Les Druides: La ronde des géants)
Text: Jean-Luc Istin & Thierry Jigourel
Zeichnungen & Farben: Jacques Lamontagne
Übersetzung: Tanja Krämling
Lettering: Delia Wüllner-Schulz
Splitter, 2009, Hardcover, 48 Seiten, 12,80 EUR, ISBN 978-3-940864-43-7

Von Frank Drehmel

Ys versinkt in den Fluten und mit ihr der Speer des Lug, der fortan in der Obhut Dahuds, der Prinzessin aus der Anderswelt, auf dem Grund der See vor den Nachstellungen nicht nur der schwarzen Mönche sicher sein wird.
Lediglich Gwenc’hlan, Taran, Gwenole sowie wenige andere Brüder überleben den Untergang der weißen Stadt. Sie kehren zunächst auf die Insel Brigate in das gleichnamige Kloster zurück, um dort Kraft zu schöpfen und ihre nächsten Schritte zu diskutieren, denn ein weiteres Artefakt, der Kessel des Dagda, muss gefunden werden.
Vage Hinweise deuten auf einen Kreis riesiger Monolithe – Stonehenge – im Herzen Britaniens. Hier soll sich zur Wintersonnenwende eine Karte offenbaren, die den Weg zu dem mythischen Gefäß weist.

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Storm 3: Das Wüstenvolk (Comic)

Das Wüstenvolk
(Storm: Het Volk van de Woestijn)
Text: Dick Matena
Artwork: Don Lawrence
Übersetzung: James ter Beek und Nikolaus Danner
Lettering: Delia Wüllner-Schulz
Splitter, 2008, Hardcover, 64 Seiten, 15,80 EUR, ISBN 978-3-940864-49-9

Von Frank Drehmel

Storm und Rothaar schleppen sich durch eine tödliche Wüste, die einst der Grund eines Meeres war und in der Riffformationen noch von der maritimen Vergangenheit zeugen.
Als sie Unterschlupf vor der glühende Sonne suchen, stößt ein schmächtiger Mann mit schwarzer Haut und schneeweißen Haaren zu ihnen, fleht sie um Hilfe an und bricht dann erschöpft zusammen. Kurz darauf tauchen die Verfolger des Fremdlings auf: kurios gekleidete Menschen, deren Waffen ihnen die psychische Macht über ihre Opfer verleihen. Als der Fremde und Storm unter den Bann der Jäger geraten, ergibt sich die einsichtige Rothaar freiwillig den Verfolgern, um schließlich zusammen mit den anderen beiden Gefangenen in ein großes Höhlensystem verschleppt zu werden.

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Die Minimenschen 1 (Comic)

Pierre Seron
Die Minimenschen Maxiausgabe 1
Alarm in Eslapion / Auf der Flucht / Der lachende Mini / Der Hahn im Korb / Ostern für zwei Kinder / Minimenschen ganz groß
(Les Petits Hommes 1, 3 – 5, 19, 1968/69/2008)
Aus dem Französischen von Bernd Leibowitz
Titelillustration von Pierre Seron
Vorwort von Achdé
Ehapa, 2008, Hardcover, 176 Seiten, 29,95 EUR, ISBN 978-3-7704-3247-9

Von Frank Drehmel

Mittlerweile ist die Ehapa Comic Collection fast schon zum Synonym für ambitionierte Gesamtausgaben nicht nur frankobelgischer Comic-Klassiker geworden, welche man dem Genre der Funnys zuordnen kann. Neben einer großen Palette von Walt-Disney-Publikationen sind es Serien wie »Asterix«, »Lucky Luke«, »Isnogud« oder nun auch »Die Minimenschen«, die den Freund leichter Comic-Unterhaltung Herz und Geldbeutel aufgehen lassen.
Der erste Band dieser Gesamtausgabe enthält die ersten sechs Abenteuer der winzigen Zeitgenossen. Doch bevor es in medias res geht, ist ein Blick auf die Vorgeschichte dieser Abenteuer hilfreich:

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M – Eine Stadt sucht einen Mörder (Comic)

M – Eine Stadt sucht einen Mörder
(M)
Text & Artwork: Jon J. Muth
nach einem Film von Fritz Lang
Übersetzung: Jochen Ecke
Lettering: Amigo Grafik
Cross Cult, 2009, Hardcover, 192 Seiten, 25,00 EUR, ISBN 978-3-941248-20-5

Von Frank Drehmel

Als jemand, der grundsätzlich nicht abgeneigt ist, mit seiner kulturellen Ignoranz zu kokettieren, gestehe ich ohne Reue: Fritz Langs hochgelobten Film, »M – Eine Stadt sucht einen Mörder«, habe ich vor etwa zwanzig Jahren zum ersten und zum letzten Mal gesehen und fand ihn in vielerlei Hinsicht – pardon – todlangweilig. Es gibt Kinofilme, zu denen habe ich keinen emotionalen Zugang, weder in filmästhetischer, noch in inhaltlicher Hinsicht.
Von daher fällt es mir nicht nur schwer, einen Vergleich zwischen Film und Comic zu ziehen, sondern es ist mir schlichtweg unmöglich. Außerdem stellen eben diesen Vergleich der renommierte deutsche Feuilletonist und Filmkritiker Georg Seeßlen in einem umfangreichen, essayistischen Vorwort sowie Cross-Cult-Redakteur Jochen Ecke in einem ähnlich umfangreichen Nachwort zu dieser Graphik-Novel an, so dass ein Beitrag meinerseits auch noch überflüssig wäre.
Also überlasse ich hier den wahrhaft Berufenen den Vortritt und richte mein Augenmerk auf die Frage, ob Muths Werk als Comic funktioniert und nicht, ob es eine – wie auch immer – angemessene Adaption von Langs Stoff darstellt, selbst wenn Letzteres Muths zentrale Intention gewesen sein mag.

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