Angelique Corse: Blutroter Schmerz und finstere Lust (Buch)

Angelique Corse
Blutroter Schmerz und finstere Lust
Blue Panther Books, 2020, Taschenbuch, 200 Seiten, 12,90 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Irene Salzmann

Angelique Corse schreibt nach eigenen Aussagen unter verschiedenen Pseudonymen. Bei Blue Panther Books ist sie mit mehreren Titeln vertreten, die nicht nur rein erotisch sind, sondern auch mit phantastischen und Krimi-Elementen aufwarten. „Blutroter Schmerz und finstere Lust“ spielt im zeitgenössischen Prostituierten-Milieu, wartet aber auch mit Elementen aus Horror und Fantasy auf und bringt Themen wie Vampirismus, Wiedergeburt und Seelenwanderung mit ein.


Bereits als junges Mädchen erkennt Jane, dass sie durch härtere Praktiken deutlich mehr Vergnügen empfindet als beim Blümchen-Sex. Dummerweise erwischen die konservativen Eltern sie in flagranti mit ihrem Freund; der Hausfrieden ist zerstört, und Jane ergreift die Flucht, begleitet von ihrer besten Freundin Viktoria. Beide finden ein neues Zuhause im ‚Violett Blue Light‘, dem Club von Puff-Mutter Sarah, die ihren Mädchen wirklich eine Mutter ist.

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Fear Agent 2 (Comic)

Fear Agent 2
(Fear Agent 12-21, 2008)
Autor: Rick Remender
Zeichnungen: Tony Moore, Jerome Opena, Kieran Dwyer
Übersetzung: Christof Bango
Cross Cult, 2021, Hardcover, 250 Seiten, 26,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Heath Hudson war einmal einer der coolen Kämpfer, die gegen aufdringliche und schädliche Aliens im All kämpfte, doch das ist schon einige Jahre her. Heute bewegt er sich mehr oder weniger als Wrack durchs All, weil nach und nach alles um ihn herum starb und Fassaden zusammenbrachen.

Doch wie hat alles angefangen? Wie so viele andere war Heath Hudson einst auch ein ganz normaler Mensch, ein Lastwagenfahrer, der mit seiner Familie, Frau und Sohn, auf einer kleinen Farm zusammen mit dem Vater lebte. Aber eine überraschende Alien-Invasion änderte alles, nahm ihm die Hälfte seiner Familie.

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Die Wächter von Magow 5: Incubussi, Regina Mars (Buch)

Die Wächter von Magow 5
Incubussi
Regina Mars
Greenlight Press, 2021, eBook, 2,49 EUR

Rezension von Christel Scheja

Der fünfte Band der Serie ist erreicht und wendet sich ein weiteres Mal eines der Team-Mitglieder aus der Putztruppe zu. Doch auch die Situation in „Die Wächter von Magow“ spitzt sich in „Incubussi“ weiter zu, was vor allem Jean am eigenen Leib zu spüren bekommt.


Der begleitet seine Mutter wie üblich in die Oper, um sich mit ihr eine Ballett-Aufführung anzusehen. Doch dann wird ausgerechnet diese von Zwergen überfallen und gerade einmal Isa, Nat und Sofie können helfen, wenngleich sie auch mehr Chaos veranstalten, als gut ist.

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Die Klingen der Wächter 4 (Comic)

Xu Xianzhe
Die Klingen der Wächter 4
(Biaoren Vol. 4)
Übersetzung: Elisabeth Wolf
Chinabooks, 2021, Paperback, 280 Seiten, 14,90 EUR

Rezension von Christel Scheja

„Die Klingen der Wächter“ beschäftigt sich mit dem frühen 7. Jahrhundert in China. Der Bau der Großen Mauer ist im Gange, Kaiser Yangdi beherrscht sein Land mit eiserner Faust und seine Minister unterstützen ihn mit fiesen Intrigen. Eine richtet sich gegen die westlichen Barbarenstämme und scheint aufzugehen.


Die Familienclans der Handelsbarbaren führen Krieg um die Vorherrschaft, vor allem Heyi Xuan will seine mühsam erkämpfte Position wahren, weil er die Chinesen hinter sich glaubt. Doch er hat den Zorn Ayuyas über sich gebracht.

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Jessica Townsend: Nevermoor - Leere Schatten (Buch)

Jessica Townsend
Nevermoor - Leere Schatten
Übersetzung: Franca Fritz und Heinrich Koop
Titelbild: Eva Schöffmann-Davidov
Dressler, 2021, Hardcover, 510 Seiten, 20,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Morrigan Crow hatte es bislang in ihrem Leben nie leicht. Aufgewachsen in Jackelfax, wurde sie an ihrem elften Geburtstag von Jupiter Noth ins legendäre, geheimnisvolle Nevermoor entführt und dort dann bei der Wundersamen Gesellschaft erfolgreich aufgenommen. Dumm dabei, dass sie im Zug der Prüfung offenbaren musste, dass sie eine Wunderschmiedin ist - die Letzte, die Einzige, die im Land verblieben ist.

Einst waren die Wunderschmiede der Rückhalt der Wundersamen Gesellschaft und des Landes. Ihnen verdankt man unzählige Wunder und die Abwendung zahlreicher Gefahren. Doch dann ermordete einer aus ihrer Mitte seine Freunde und versuchte sich zum Alleinherrscher aufzuschwingen. Nun ist Ezra Squall der Erzfeind aller freien Menschen, seine Kollegen tot und seine Macht gefürchtet.

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Escape Room (BD)

Escape Room
USA 2019, Regie: Adam Robitel, mit Taylor Russell, Logan Miller, Jay Ellis u.a.

Rezension von Elmar Huber

Sechs Menschen, die einander nicht kennen, erhalten eine geheimnisvolle Einladung in einen Escape Room -als Preisgeld warten 10.000 Dollar auf den Gewinner. Bereits der Wartebereich, in dem sich die Teilnehmer zum ersten Mal sehen, erweist sich als der erste Raum, dessen Rätsel es zu lösen gilt, um weiter zu kommen und in letzter Sekunde einer tödlichen Falle zu entgehen.

Die Gruppe erkennt den Ernst der Lage und trotz dem, dass sie zusammenarbeiten, verlieren sie den ersten Mitspieler. Nach und nach - während sie die Rätsel der weiteren Räume lösen - wird deutlich, dass sie nicht zufällig für dieses Spiel ausgewählt wurden. Jeder von ihnen war in seiner Vergangenheit der einzige Überlebende einer Katastrophe (Flugzeugabsturz, Kriegseinsatz…), und ein Unbekannter treibt ein perfides und tödliches Spiel mit ihnen.

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Twittering Birds Never Fly 4 (Comic)

Kou Yoneda
Twittering Birds Never Fly 4
Übersetzung: Verena Maser
Cross Cult, 2021, Paperback, 208 Seiten, 12,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Knallharte Yakuza kommen in japanischen Mangas immer gut an, sei es nun als gnadenlose Kämpfer und Killer oder aber in ihrer Funktion als Bad Boys, mit denen man besonders intensive und kernige Yaoi-Geschichten erzählen kann. Das ist auch in „Twittering Birds Never Fly“ der Fall und macht die Geschichte umso brisanter.


Doumeki hat eines erkannt: Er will seinen Boss Yashiro um jeden Preis beschützen und ihn nicht mehr alleine lassen. Denn während der sich von seinen schweren Verletzungen erholt ist ihm bewusst geworden, dass er ihn begehrt.

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Wasserschlangen (Comic)

Tony Sandoval
Wasserschlangen
Übersetzung: Monja Reichert
Cross Cult, 2021, Hardcover, 144 Seiten, 25,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Tony Sandoval aus Mexiko war bereits dreimal für den Eisner Award nominiert. Er präsentiert nun auch dem deutschen Publikum sein neuestes Werk, das vor allem Fans düster-romantischer und dunkel-märchenhafter Fantasy ansprechen dürfte.


Mila hat keine Freunde und so entwickelt sich der Sommerurlaub zu einer langweiligen Aneinanderreihung von Tagen. Das ändert sich erst, als sie die ebenso kauzige wie eigenwillige Agnes trifft, die nicht nur verrückte Ideen hat und ihr seltsame Geschichten erzählt, sondern sich auch tollkühn ins Abenteuer stürzt. Doch als Mila die Wahrheit herausfindet ist sie gleichermaßen abgestoßen und fasziniert. Ihre Freundin ist ein Geist mit einer besonderen Mission, deren Zähne zu besonderem Leben erwachen können um einen gefallenen König zu beschützen.

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Chan Ho-Kei: Die zweite Schwester (Buch)

Chan Ho-Kei
Die zweite Schwester
(Second Sister, 2020)
Übersetzung: Sabine Längsfeld
Atrium, 2021, Hardcover, 600 Seiten, 25,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Der 1975 geborene Chan Ho-kei lebt bis heute in Hongkong. Er hat als Programmierer, Computerspiel-Entwickler und Manga-Lektor gearbeitet, bevor er anfing zu schreiben. Für seine Short Storys wurde er mit dem Mystery Writers of Taiwan Award ausgezeichnet, für seinen ersten Roman gewann er den wichtigsten chinesischen Krimi-Preis - und nun kommen auch die deutschen Leser in den Genuss seiner Werke durch „Die zweite Schwester“.


Das Schulmädchen Au Siu-Man begeht Selbstmord. Zunächst ist nicht klar, warum, dann aber zeigt sich, dass sie zum Opfer von brutalem Cybermobbing geworden ist, das durch Monate zurückliegenden Vorfall auf dem Weg zur Schule ausgelöst wurde.

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Tom Daut: Die Sinistra (Buch)

Tom Daut
Die Sinistra
Titelbild: Anke Koopmann
Edition Roter Drache, 2021, Paperback, 368 Seiten, 16,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Eigentlich war Caron Slavador als ältester Sohn des Dynasten dazu ausersehen, eines Tages dessen Erbe als Anführer des Stadtstaates anzutreten. Seit Jahren wird er für seine Aufgabe ausgebildet, seine jüngeren Brüder sollten ihn später einmal unterstützen. Doch der Krieg gegen die Hexer an der Nordgrenze Trentagons verläuft nicht gut, immer weiter müssen sich die Truppen des Dynasten zurückziehen.

In dieser Situation schleust der Dynast Caron bei den Sinistra ein. Im Sturm- und Sicherheitsdienst des Dynasten soll der junge Mann, inkognito versteht sich, seinen letzten Schliff bekommen, neue, verlässliche Kameraden finden und sein Geschick im Kampf perfektionieren. Dass er sich im Verlauf der harten Ausbildung verliebt, dass er einer Verschwörung des eigentlich seit Jahren gefangen gesetzten Hexers Azote auf die Spur kommt, war dabei eigentlich nicht vorgesehen.

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