Alexander Hartung: Nichts als Staub - Alina Grimm 1 (Buch)

Alexander Hartung
Nichts als Staub
Alina Grimm 1
Edition M, 2021, Taschenbuch, 286 Seiten, 7,99 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Der 1970 in Mannheim geborene Alexander Hartung entdeckte während seines Studiums die Lust am Schreiben und seine Freude an Kriminal-Romanen. Seither schickte er schon mehrere Ermittler auf die Reise. Nach Jan Tommen und Nik Pohl ist nun Alina Grimm an der Reihe, die in „Nichts als Staub“ gleich schwere Entscheidungen treffen muss.


Alina ist eigentlich nur eine Streifenpolizistin, aber sie stürzt sich in Mordermittlungen, nachdem das vierte Opfer eines Serienkillers auf dem Hamburger Phoenixplatz entdeckt wird. Als sie nach diesem Einsatz im Krankenhaus erwacht, ist jedoch nichts mehr so wie zuvor, da man ihr plötzlich Drogendelikte vorwirft und sie vom Dienst suspendiert.

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Ren Dhark Weg ins Weltall 101: Das Ultimatum, Anton Wollnik (Hrsg.) (Buch)

Ren Dhark Weg ins Weltall 101
Das Ultimatum
Anton Wollnik (Hrsg.)
Titelbild: Ralph Voltz
HJB, 2021, Hardcover, 272 Seiten, 17,90 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Gary G. Aldrin, Jan Gardemann und Jessica Keppler führen diesmal, wie üblich unter der Exposé-Leitung von Anton Wollnik, die „Ren Dhark“-Saga fort.


Zunächst folgen wir der CHARR in die Galaxis Orn. In der Heimat der Wogun hat die Expedition den Ursprung der transitierenden Sonne entdeckt und auch schon eine Lösung für die Bedrohung angedacht - allein, zu dieser benötigt man die Mithilfe der Menschen von Terra Nostra. Nur haben diese gerade eine ganz andere, große Sorge: Die Gesichtslosen haben kurzerhand auf ihrer Jagd auf die Worgun-Mutanten die Sonne der Römer ausgeknipst - die Planeten des Systems erfrieren, und mit diesen deren Bewohner.

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Jo Koren: Vektor (Buch)

Jo Koren
Vektor
Titelbild: Mark Freier
Atlantis, 2016, Paperback, 190 Seiten, 12,90 EUR (auch als Hardcover und eBook erhältlich)

Rezension von Elmar Huber

Dr. Alpha Novak versieht ihren eintönigen Dienst auf der Raumstation Eris TKS, wo sie hauptsächlich die leistungssteigernden Prothesen und Implantate der Asteroiden-Bergbau-Arbeiter überprüft und bei Bedarf repariert oder eine neue Software einspielt. Bei einem ihrer Patienten kommt sie mit den Standardvorgehen nicht weiter. Sie gräbt tiefer, analysiert und kommt zu dem Schluss, dass die Fehlfunktion des defekten Hirnimplantats von einem Virus verursacht wird. Ein Fall, der bislang beispiellos ist.

Durch die Prüfung mit dem Analysegerät und Vergleichsmessungen an intakten Implantaten könnte sich der Virus bereits auf mehreren Geräten ausgebreitet haben. Im schlimmsten Fall könnte schon der Zentralrechner von Eris TKS betroffen sein. Dass die Raumstation plötzlich ‚selbständig‘ agiert und die Schwerkraft auf ein für Menschen bedrohliches Level ansteigt, kann zu diesem Zeitpunkt kein zufälliger Defekt sein. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch zuerst muss sie ihre medizinischen Kollegen und Vorgesetzten von ihrem Verdacht überzeugen.

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Katja Kleiber: Der Banker mit dem Stöckelschuh (Buch)

Katja Kleiber
Der Banker mit dem Stöckelschuh
2021, Taschenbuch, 262 Seiten, 12,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Katja Kleiber verrät nicht viel über sich, lässt lieber ihre Krimis für sich sprechen, die sie in Frankfurt und in der Eifel ansiedelt. Sowohl 2020 als auch 2021 bekam sie ein Arbeitsstipendium der Hessischen Kulturstiftung. Vielleicht liegt das auch an den Krimis über ihre höchst eigenwillige Privatdetektivin Sandy, deren dritter Fall, „Der Banker mit dem Stcöckelschuh“, erschienen ist.


Sandy war nie wie ihre Schwester Silvia. Statt einer guten Ausbildung und Arbeit setzt die ehemalige Punkerin auf ihre Freiheit und lebt eher genügsam. Sie hat Spaß an ihrem Leben, schräge Freunde und nicht zuletzt strebt sie kaum nach Materiellem. Daher ist sie nicht begeistert darüber, dass auf einmal ihre Schwester auftaucht und bei ihr unterkommen will, weil sie zwar eine Stelle in Frankfurt hat, aber leider keine Wohnung.

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Jürgen Seibold: Sein oder Totsein - Lesen auf eigene Gefahr 2 (Buch)

Jürgen Seibold
Sein oder Totsein
Lesen auf eigene Gefahr 2
Piper, 2021, Taschenbuch, 304 Seiten, 10,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Jürgen Seibold gewann bereits durch seine „Allgäu“-Krimis eine begeistere Leserschaft und reichte mit „Die Apothekerin ermittelt“ eine zweite Serie nach, die unter anderem in Marburg spielt. „Lesen auf eigene Gefahr“ ist eine weitere Reihe, in der Robert Mondrian, ein Buchhändler mit geheimer Vergangenheit, im Mittelpunkt steht. Erschienen ist nun der zweite Band: „Sein oder Totsein“.


Robert Mondrian will eigentlich gar nicht mehr ermitteln, sondern im beschaulichen Remslingen lieber seiner literarischen Leidenschaft frönen und zum anderen vielleicht auch endlich einmal eine Frau finden. Dass er seiner Nachbarin aus der Bredouille geholfen hat, war eine Ausnahme. Aber wer wäre besser geeignet ein Shakespeare-Sonett zu deuten, das ein Mörder auf der Leiche einer jungen Frau nebst eines Achats hinterlassen hat?

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John Scalzi: Schicksal - Das Imperium der Ströme 3 (Buch)

John Scalzi
Schicksal
Das Imperium der Ströme 3
(The Last Emperox, 2020)
Übersetzung: Bernhard Kempen
Tor, 2021, Paperback, 364 Seiten, 14,99 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Vorhang auf zum dritten und damit letzten Band um das Sternenreich, das sich vor Jahrtausenden von der Erde losgesagt, und mittels der die Planeten verbindenden Ströme prosperiert hat. Der Adel und ihre Handelshäuser haben die Wirtschaft unter sich aufgeteilt; der Reichtum sorgt dafür, dass alle, auch die Armen, Wohlstand und Sicherheit genießen können.

Dass eben jene Ströme, die das Reisen und den Warenaustausch zwischen den Planetensystemen erst ermöglichen am Zusammenbrechen sind, macht nicht nur der Imperatox und den Handelshäusern, sondern so langsam auch den Bürgern Sorgen. Ein einziger Planet böte die Voraussetzungen, auf ihm dauerhaft zu überleben - doch zum einen ist er weit entfernt und könnte zum anderen auch unmöglich die Milliarden Bewohner der anderen Systeme und Habitate aufnehmen.

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E. M. Castellan: Die Gabe - Im Schatten des Sonnenkönigs 1 (Buch)

E. M. Castellan
Die Gabe
Im Schatten des Sonnenkönigs 1
(In the Shadow of the Sun, 2020)
Übersetzung: Barbara Imgrund
cbt, 2021,Paperback, 412 Seiten, 13,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Als Kardinal Mazarin, der die Geschicke Frankreichs auf Jahrzehnte hinaus bestimmt hatte, im März des Jahres 1661 stirbt, ist die Zeit für Louis XIV. gekommen. Als Kindkönig stand er bis dahin ganz im Schatten des übermächtigen Kardinals, jetzt will er Paris, ja der Welt seinen Stempel aufdrücken. Seine Vermählung mit einer Spanierin soll für Ruhe an der südwestlichen Flanke seines Reiches sorgen, die Hochzeit seines Bruders mit der Schwester des Königs von England die Bedrohung aus dem Norden bannen.

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Patrick J. Grieser: Das Psychomanteum (Buch)

Patrick J. Grieser
Das Psychomanteum
Titelbild: Mark Freier
Basilisk, 2021, Paperback, 296 Seiten, 16,90 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Was passiert nach dem Tod? Eine Frage, die unzählige Generationen schon umgetrieben, die Forscher beschäftigt und Spiritisten inspiriert hat. Der US-amerikanische Professor Raymond A. Moody hat in seinen Weltbestsellern um Nahtod-Erfahrungen und -Forschungen seine Erkenntnisse zusammengefasst und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das buchstäblich angenehme Licht am Ende eines Tunnels, die vorangegangenen Verwandten und Freunde die den Verstorbenen erwarten - gibt es sie wirklich oder handelt es sich es Vorspiegelungen unseres Gehirns, das unter Sauerstoffmangel leidet? Fragen, auf die es nach wie vor keine wirkliche Antwort gibt.

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Carsten Steenbergen: Florance Bell und die Melodie der Maschinen (Buch)

Carsten Steenbergen
Florance Bell und die Melodie der Maschinen
Titelbild: Melanie Korte
Ueberreuter, 2021, Hardcover, 376 Seiten, 17,95 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Seit einigen Jahren schon regiert Kaiser Napoleon nicht nur über das französische Kaiserreich, sondern ist auch Regent und Herrscher über das ehemalige Britische Imperium, das sich seinen Truppen bedingungslos ergeben musste. George IV. genießt die Gastfreundschaft einer nett eingerichteten Zelle in Paris, der Conseil du Roi und seine Totenkopf-Kompanie schauen danach, dass die Rebellen in England keinen Fuß auf den Boden bekommen.

Dass es Engländern verboten ist, an der Akademie Technologie d’avenir in London zu studieren verhindert so mache Fortentwicklung modernster, dampfbetriebener Errungenschaften.

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Demon Slayer 9 (Comic)

Koyoharu Gotoyuge
Demon Slayer 9
Übersetzung: Burkhardt Höfler
Cross Cult, 2021, Paperback, 192 Seiten, 10,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Tanjiro und seine Freunde haben den Tod von Rengoku endlich überwunden, aber ihre Abenteuer fangen nun erst richtig an, denn sie sind noch lange nicht ganz ausgebildet und müssen sich und ihre Fähigkeiten weiter entdecken.

Das zeigt sich auch bei ihrer neuen Aufgabe. Sie begleiten die Säule des Klangs, Tengen Uzui, in einen Rotlichtbezirk. Vor längerer Zeit hatte er dort drei fähige Kuonichi in die Bordelle geschickt, damit sie nach Dämonen Ausschau halten.

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