Literatur-News

Neu im April: "Jenseits von Gut und Böse"

""Jenseits von Gut und Böse" ist eine gute, reichhaltige, den Leser nachhaltig beschäftigende Novelle; die beste von denen, die ich von Ihnen gelesen habe", urteilte der Lovecraft-Experte Dr. Marco Frenschkowski im März 1995 über die damalige Goblin-Press-Neuerscheinung von Jörg Kleudgen und Frank Eschenbach. Dass heute Originalexemplare des Heftes bei Ersteigerungen bis zu 43,00 EUR erzielen (der Originalpreis im Jahr des Erscheinens betrug 7,50 DM), bewegte Jörg Kleudgen zu einer Wiederveröffentlichung im Programm der 2011 wieder belebten Goblin Press. Hierzu wurde der Text von Zitaten, ausschweifenden philosophischen Betrachtungen und Exkursen befreit und erstrahlt nun in einem neuen Licht.

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Christian von Aster erhält den Seraph

Für seinen Roman "Der letzte Schattenschnitzer" hat Christian von Aster auf der Leipziger Buchmesse den in diesem Jahr erstmalig verliehenen Phantastikpreis Seraph verliehen bekommen. Der Preis wird von der Phantastischen Akademie e.V. in Kooperation mit der Leipziger Buchmesse und den Stadtwerken Leipzig verliehen. Eine hochkarätige Jury, bestehend aus Lektoren, Buchhandelsvertretern und Pressemitarbeitern, hat die Gewinner aus mehr als 80 Einsendungen von über 30 Verlagen gekürt. Auf der Shortlist der nominierten Autoren um den Preis für den besten phantastischen Roman fanden sich unter anderen Größen wie Markus Heitz, Bernhard Hennen, Tobias O. Meißner und Christoph Marzi.

Erschienen: "Die letzten Tage der Ewigkeit"

"Die letzten Tage der Ewigkeit" ist die erste Sammlung von Michael K. Iwoleits Science-Fiction-Erzählungen. Sie enthält sechs Kurzgeschichten und Novellen, die zwischen 1995 und 2011 entstanden sind, darunter eine erweiterte Fassung seiner preisgekrönten und vielgerühmten Novelle "Ich fürchte kein Unglück" sowie seine neue, bislang unveröffentlichte Erzählung "Zur Feier meines Todes". Das Buch ist jetzt bei Wurdack erschienen.

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Gestorben: Hans Kneifel (1936–2012)

Der deutsche Schriftsteller Hans Kneifel ist tot, er ist am Mittwoch nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren gestorben. Kneifel begann seine Karriere noch zu Leihbuch-Zeiten: sein erster veröffentlichter Roman war 1956 "Uns riefen die Sterne". Hans Kneifel war in vielen Welten zu Hause: Er schrieb Romanhefte und Taschenbücher für Reihen wie "Terra" und Serien wie "Perry Rhodan" und "Atlan". Er schrieb auch die Romane zur TV-Serie "Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion" und war an deren Fortführung beteiligt. Kneifel, geboren als Johannes Kneifel weswegen auch der Vorname in der Schreibweise Hanns geläufig ist, schrieb für die Horror-Serie "Dämonenkiller" ebenso wie für die "Seewölfe" und die Fantasy-Serien "Dragon" und "Mythor". Er war aber nicht nur auf dem Romanheftsektor aktiv, auch auf dem Buchsektor. Bei Bastei Lübbe erschien beispielsweise seine SF-Saga um Cade Chandra in den 80er Jahren. Und überhaupt waren ihm phantastische Welten nicht genug, auch zum Beispiel Historische Romane schrieb er, wie "Hatschepsut", "Babylon – Das Siegel des Hammurabi" und "Katharina die Große".

Demnächst: "Phantast"-Jahrbuch

Nachdem das eMagazin "Phantast" im letzten Jahr an den Start ging, haben sich die Macher entschlossen, ein gedrucktes Jahrbuch zu produzieren. Das über 200 Seiten umfassende Buch enthält Beiträge aus vier Ausgaben, darunter sind etliche Rezensionen und weiterführende Beiträge zu den Themen "Science Fantasy", "Träume", "Quest" und "Dunkle Zeiten". Interviews mit unter anderem Markus Heitz, Jeanine Krock und Olga Krouk runden das Ganze ab. Zusätzlich wird das Buch bereichert mit Kurzgeschichten von Stefanie Mühlsteph, Sean und Susanne O´Connell sowie Andreas Winterer. Auch neue Artikel haben ihren Weg in das Jahrbuch gefunden, das in einer broschierten Ausgabe im Format 21 x 21 cm erscheinen und 14,00 EUR kosten wird. Es ist es nur per Vorbestellung erhältlich.