Nachdem Cross Cult bereits mit vielen Manga-Serien einen Marktanteil erobert hat, folgt man nun dem Trend, auch koreanische Comics zu berücksichtigen, denn immerhin sind die sogenannten Webtoons auch hierzulande immer beliebter geworden und die vollfarbigen Manwhas bei den Lesern sehr beliebt. Der erste Titel dieser neuen Sparte, „7Fates: Chakho“, richtet sich an Fans von Action, Fantasy und Horror.
Zeha ist ein eher antriebsloser Einzelgänger, der nicht so richtig weiß, was er will. Dann aber gerät er eines Tages an einen geheimnisvollen Mann und erwacht erst wieder im Krankenhaus, kann sich an die Zeit dazwischen nicht mehr erinnern. Deshalb macht er sich daran, diese Lücke zu füllen.
„My Home Hero“ schlägt ein neues Kapitel auf. Die Morde an den Yakuza scheinen nicht mehr so wichtig zu sein, denn nun muss sich Tetsuo zusammen mit seiner Tochter Reika der eigenen Vergangenheit stellen. Immerhin hat er sie in alles eingeweiht.
Es ist ein gewagtes Unterfangen, Reika in dem Dorf unterzubringen, aus dem ihre Mutter noch geflohen ist, denn die Sekte lässt keinen mehr so einfach gehen, den sie einmal in ihre Klauen hat, vor allem keine Blutsverwandten. Und so sorgen die Mitglieder auch gleich dafür, dass Tetsuo von seiner Tochter getrennt wird und Reika nun allein dasteht, während ihr Vater eine interessante Unterhaltung mit Yoji hat. Das Mädchen bekommt zu spüren, dass die Herrschaft ihres eigenen Großvaters übermächtig scheint.
Auch wenn die Yakuza natürlich Verbrecher sind, so hat sich in der populären Kultur doch eine gewisse Bewunderung erhalten, die die besondere Welt der Clans auf eine beschönigende Art darstellt und sogar die Basis für mögliche Romanzen bietet, wenn auch mit einem seltsamen Beigeschmack - wie in „Yakuza Fiancé - Verliebt, verlobt, verpiss dich“.
Yoshino Somei hat sich bisher in der Schule ganz gut gehalten und erweist sich auch in der Oberstufe als furchtlos, doch dann ändert sich alles, muss sie doch erfahren, dass sie nach Tokio gehen soll, um ihren Verlobten kennenzulernen, mit dem sie das Bündnis zwischen ihren Yakuza-Clans festigen soll.
„Shadows House“ beginnt einen neuen Handlungsbogen, denn die Zeit der Einführung und der ersten Prüfung sind vorbei. Kate und Emilico haben es geschafft, ihr Debüt zu überleben und dürfen nun in den „Kinderflügel“ ziehen.
Dort werden sie nun darauf vorbereitet, mehr zu lernen, um später vollwertige Mitglieder des Hauses zu werden. Allerdings hat Kate eigene Ideen, weiß sie doch, welches Schicksal Emilico und ihr blühen wird, wenn sie weiter aufsteigen, deshalb plant sie weiter zu rebellieren.
Genevieve Cogman Scarlet (Scarlet, 2023) Übersetzung: Dr. Arno Hoven Lübbe, 2024, Paperback, 414 Seiten, 18,00 EUR
Rezension von Carsten Kuhr
Wir schreiben das Jahr 1793. In Frankreich regiert das Proletariat, das die verhassten adeligen Vampire verfolgt und auf die Guillotine bringt. Jenseits des Ärmelkanals ist die Welt noch in Ordnung. Hier die Adeligen und die Vampire, dort die Untergebenen - die Trennung ist klar und für alle Seiten in Stein gemeißelt.
Doch das Elend jenseits der Meeresenge ruft Mitleid hervor. Die Liga des Scarlet Pimpernel, eine Gruppe Adeliger, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die noblen Vettern und die Vampire, soweit möglich, vom Festland zu retten.
Der britische Schauspieler Adrian Schiller ist am Dienstag im Alter von 60 Jahren gestorben. In der Serie "Victoria" (2016-2019) sah man ihn als Cornelius Penge, in "The Last Kingdom" danach in den Staffeln 3 bis 5 als Aethelhelm der Ältere.
NBC wird keine dritte Staffel von "Quantum Leap" bestellen, in den USA ging die Serie somit im Februar zu Ende. Hierzulande läuft die Fortsetzung von "Zurück in die Vergangenheit" bei ProSieben.
National Geographic zeigt ab morgen immer sonntags um 21.45 Uhr als Deutschlandpremiere die Doku-Reihe "Rätselhafte Mumien: Der Wahrheit auf der Spur".
Es hat sich ja schon angedeutet, welche der griechischen Göttinnen in Lucia Herbsts Trilogie als nächste an die Reihe kommen würden, nun ist es offiziell: Psyche bekommt jetzt auch noch ihre Gerechtigkeit, und der Konflikt, der sich seit dem ersten Band entwickelte, darf endlich eskalieren.
Psyche versucht durch ihre Gabe, in die Seele der anderen zu sehen, wie eine gute Therapeutin zu helfen, doch selbst ist sie in einer Lüge gefangen, denn sie scheint alles vergessen zu haben, was vor ihrer Erhebung zur Göttin lag. Aber nun beginnt dieser Schleier sich aufzulösen und sie merkt, dass Eros, ihr Geliebter, sie mehr als nur belügt.
John Okute Sica Das Wunder vom Little Bighorn (Reflections from the Sioux World, 2009) Übersetzung Frank Elstner Vorwort: Liselotte Welskopf-Henrich Illustrationen: Margaux Allard Palisander, 2024, Hardcover, 402 Seiten, 24,90 EUR
Rezension von Christel Scheja
Der überwiegende Teil der Sachbücher und Romane über die amerikanischen Ureinwohner stammt aus der Feder von weißen Autoren. Und selbst wenn sich diese Mühe machten, tief in diese Kulturen einzutauchen, so bleibt doch immer eine gewisse Distanz. Ganz anders ist das bei Büchern wie „Das Wunder vom Little Bighorn“, denn John Ocute Sica (1890-1964) ist selbst ein Lakota-Indianer aus Wood Mountain in Kanada gewesen, der die mündliche Erzählkunst seines Volkes auf Papier gebannt hat. Das Buch erschien bereits 2009, nun gibt der Palisander-Verlag eine erweiterte Neuausgabe heraus.
Netflix kündigt "Die Werwölfe von Düsterwald" für den Oktober an, hier ist ein Promo. Franck Dubosc, Suzanne Clément und Jean Reno werden in den Hauptrollen zu sehen sein, François Uzan führte Regie.
Vanessa Len Never a Hero Die Dynastie der Zeitreisenden 2 (Never a Hero, 2023) Übersetzung: Bettina Ain Piper, 2024, Paperback, 490 Seiten, 17,00 EUR
Rezension von Gunther Barnewald
Zuerst einmal ein Lob für den tollen, außergewöhnlichen Buchumschlag, der in ganz vielen wunderbaren Grüntönen schillert.
Hier noch einmal kurz ein Anriss der Geschichte von Teil 1, „Only a Monster“: Die junge Joan Hunt lebt mit ihrer etwas exzentrischen Familie in London. Was die Pubertierende nicht ahnt: Ihre Familie gebietet über ungewöhnliche Kräfte, denn sie können von anderen Menschen Lebenszeit stehlen und damit in der Zeit reisen. Nur nicht in die Zeit, in der sie schon existieren.
Hochhaussiedlungen haben in der heutigen Zeit keinen guten Ruf. Von „sozialen Brennpunkten“ und „Ghetto“ ist die Rede; ganz vergessen wird dabei aber, dass dort ganz normale Menschen leben, die genauso lachen und freundlich sind wie in den gutbürgerlichen Stadtteilen.
Enna und ihre Mutter haben keine Wahl mehr als das Eigenheim in dem besseren Stadtviertel zu verlassen und in eine Wohnung im obersten Stockwerk eines Hochhauses mit über 90 Einheiten zu ziehen. Während sich Stella gar nicht wohl in dem Ghetto fühlt, spürt Enna aber, dass genau das ein spannender Neuanfang für sie sein kann.
In naher Zukunft ist die katholische Kirche in der Lage, kürzlich verstorbene Menschen wiederauferstehen zu lassen. Allerdings gewährt sie nur den wirklich sündlosen Gläubigen eine zweite Chance. Stanleys Sohn war der erste Glückliche, der wiedererweckt wurde - er war bei einem Unfall ums Leben gekommen. Stanley schloss sich danach der Kirche an und hilft nun als Priester Auferstandenen zurück ins Leben zu finden. Als einer seiner Gemeindemitglieder einen Mord begeht, beginnt Stanley zu recherchieren und stößt auf weitere Morde von auferstandenen Personen. Doch dadurch gerät der Geistliche selbst in Lebensgefahr: Mit allen Mitteln versucht die Kirche zu verhindern, dass die schreckliche Wahrheit ans Licht kommt.
"Rebirth - Die Apokalypse beginnt" ist hierzulande ab dem 25. April digital im Netz und auf DVD und BD erhältlich. Dave Davis, Karli Hall und Erika Chase werden in den Hauptrollen zu sehen sein, Egor Baranov führte Regie. Hier ist ein Trailer.
Inhalt: Die scharfsinnige Pilotin Estelle dominiert nicht nur die Lüfte, sondern auch ihr Leben mit Ehemann Guillaume, einem renommierten Arzt. Dabei strebt sie stets nach Perfektion und behält die Kontrolle. Als Estelle zufällig auf Ana, eine ehemalige Geliebte, trifft, kommen bei ihr erneut Gefühle auf. Während die Affäre immer intensiver wird, hat sie wiederkehrende Visionen und Albträume. Als Ana dann auf mysteriöse Weise verschwindet, verliert Estelle allmählich den Überblick über die Realität…
Hier ist ein Trailer zu "Visions", der Film ist hierzulande ab dem 12. April auf DVD und BD erhältlich. Yann Gozlan führte Regie, Diane Kruger, Mathieu Kassovitz und Marta Nieto werden in den Hauptrollen zu sehen sein.
Panini kündigt den Start einer neuen Hulk-Horror-Saga an, inszeniert von Top-Autor Phillip Kennedy Johnson, dem deutschen Star-Zeichner Nic Klein und Künstler Travel Foreman! Band 1 von "Der unglaubliche Hulk", "Das Zeitalter der Monster", erscheint am 22. April. (Paperback, 164 Seiten, 20,00 EUR) Das Verhältnis von Bruce Banner und seiner wütenden Gamma-Hälfte Hulk ist so schlecht wie nie: Bruce flüchtet durch Amerika und lebt in ständiger Furcht vor dem bestialischen Hulk, der ein für alle Mal die Kontrolle übernehmen will! Zudem soll die uralte Mutter des Schreckens befreit werden. Deshalb jagen nun Zombies und andere Ungeheuer Hulk, den Schlüssel zum Zeitalter der Monster. Als Gast-Star dabei: Man-Thing!
Percy H. W. Pickwick ist ausgesprochen stolz auf seine wertvolle Sammlung von Zigarrenbauchbinden, aber noch stolzer ist er auf seinen Namen und seine Abstammung. Doch eine jahrhundertealte Dynastie bringt auch finstere Familiengeheimnisse mit sich! Durch die Schuld eines seiner Vorfahren muss sich der Ex-Colonel mit einer mit einer mysteriösen Bande von Attentätern herumschlagen, die fest entschlossen ist, die Pickwicks ein für allemal auszulöschen! Holy Cow! Ende Mai erscheint bei Splitter Band 25 von "Percy Pickwick", "Der Letzte der Pickwicks". (Hardcover, 48 Seiten, 14,95 EUR)
Etwas brodelt in den Tiefen von Hell’s Kitchen. Während ein unheimlicher Serienkiller seine Opfer grausam verstümmelt, sind einige Kinder von einer dunklen Macht besessen. Als Daredevil und Echo dem Rätsel auf den Grund gehen, stoßen sie in den Katakomben einer verlassenen Kirche auf ein Portal des Bösen. Und dahinter lauert ein uralter Horror, der eng mit der Geschichte ihrer Vorfahren verbunden ist. Am kommenden Dienstag erscheint bei Panini "Daredevil & Echo - Der Teufel steckt im Detail" von Taboo (Text) und Phil Noto (Zeichnungen). (Paperback, 140 Seiten, 17,00 EUR)
Micky gelingt es als Führer eine Expedition in tief vereisten Bergen den sagenumwobenen Yeti dingfest zu machen. Als die Teilnehmer samt Schneemensch zurück ins Basislager kommen, sind sie nicht wenig erstaunt über das, was sie erwartet. Am 9. April erscheint die Ausgabe 20 der LTB-"Maus-Edition", "Globetrotter Micky". (Taschenbuch, 336 Seiten, 8,99 EUR)
Edwin und Charles sind beste Freunde, Geister... und die besten Detektive in der Welt der Sterblichen. Sie halten zusammen, was auch immer passiert... wenn es sein muss, fliehen sie sogar vor bösen Hexen, der Hölle und dem Tod persönlich. Mithilfe der Hellseherin Crystal und ihrer Freundin Niko knacken sie einige der mysteriösesten übersinnlichen Fälle der Welt der Sterblichen.
Netflix kündigt die Serie "Dead Boy Detectives" für den 25. April an, hier ist ein Trailer.
Der Kurd Laßwitz Preis ist ein alljährlich in bis zu zehn Kategorien vergebener Literaturpreis zur deutschsprachigen Science Fiction. Seit 44 Jahren stimmen die professionell in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätigen Autoren, Übersetzer, Lektoren, Verleger, Graphiker und Fachjournalisten über die besten Neuerscheinungen des Vorjahres ab. Der Preis ist nicht dotiert. Nachfolgend die Nominierungen zum Kurd Laßwitz Preis 2024 für die besten Science-Fiction-Werke des Jahres 2023. Die Wahl endet Ende Mai, danach werden die Ergebnisse bekanntgegeben. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des ElsterCons, einer Veranstaltung zur Science Fiction, die vom 27. bis 29. September im Haus des Buches in Leipzig stattfindet.
Bester deutschsprachiger SF-Roman mit Erstausgabe 2023: Reda El Arbi: "[empfindungsfæhig]" (Lector Books) Sven Haupt: "Niemandes Schlaf" (Eridanus) Christian Kellermann: "Adam und Ada" (Hirnkost) Aiki Mira: "Neurobiest" (Eridanus) Jacqueline Montemurri: "Skábma - Das Nanobot-Experiment" (Edition Roter Drache) Brandon Q. Morris: "Tachyon - Die Waffe" (Tor) Lena Richter: "Dies ist mein letztes Lied" (ohneohren) Michael Marcus Thurner: "Die Terrania-Trilogie" ("Perry Rhodan" 3208-3210) (Pabel-Moewig)
Beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe 2023: Christian Endres: "Die Straße der Bienen" (in: "Klimazukünfte 2050 - Geschichten unserer gefährdeten Welt") (Hirnkost) Uwe Hermann: "Die End-of-Life-Schaltung" (in: "Exodus" 46) Dieter Korger: "Nur ein Werbespot" (in: "Ferne Horizonte - Entfernte Verwandte") (Hirnkost) Michael Marrak: "Der Mann, der Räume glücklich machte" ("Stellaris" Folge 94 in "Perry Rhodan" 3234) (Pabel-Moewig( Aiki Mira: "Nicht von dieser Welt" (in "Nova" 32) (p.machinery) Michael Schneiberg: "Die Frau in der Wand" (in: "Exodus" 47) Yvonne Tunnat: "Der Spielplatz" (in: "Jenseits der Traumgrenze") (p.machinery) Yvonne Tunnat, "Trauergeschäfte" (in: "Exodus" 47) Melanie Vogltanz: "No Filter" in: "Queer*Welten" 10) (Ach je) Wolf Welling: "Stulpa" (in: "Exodus" 47) Charline Winter: "Grüne Herzen" (in "Queer*Welten" 11) (Ach je)
Bestes ausländisches Werk zur SF mit deutschsprachiger Erstausgabe 2023: Ned Beauman: "Der gemeine Lumpfisch" (Liebeskind) Peter Cawdron: "Der Sturm" (A7L Books) Guy Hasson: "Das perfekte Mädchen" (in: "Zion's Fiction") (Hirnkost) Polly Ho-Yen: "The Mothers" (Piper) Lucy Kissick: "Projekt Pluto" (Heyne) Rebecca F. Kuang: "Babel" (Eichborn) Ursula K. Le Guin: "Immer nach Hause" (Carcosa) Emily St. John Mandel: "Das Meer der endlosen Ruhe" (Ullstein) Cheon Seon-Ran: "Tausend Arten von Blau" (Golkonda) Neil Sharpson: "Ecce Machina - Die Seele der Maschine" (Piper) Neal Stephenson: "Termination Shock" (Goldmann)
Beste Übersetzung zur SF ins Deutsche, erstmals erschienen 2023: Jan Henrik Dirks für die Übersetzung von Cheon Seon-Rans "Tausend Arten von Blau" (Golkonda) Matthias Fersterer, Karen Nölle und Helmut W. Pesch für die Übersetzung von Ursula K. Le Guins "Immer nach Hause" (Carcosa) Jennifer Michalski für die Übersetzung von Donna Barba Higueras "Die letzte Erzählerin" (Dragonfly) Hannes Riffel für die Neuübersetzung von Gene Wolfes "Der fünfte Kopf des Zerberus" (Carcosa) Jakob Schmidt für die Neuübersetzung von Samuel R. Delanys "Babel-17" (Carcosa) Jakob Schmidt für die Neuübersetzung von Roger Zelaznys "Straße nach überallhin" (Piper) Sharyn Wegmann für die Übersetzung von Peter Cawdrons "Der Sturm" (A7L Books)
Beste Graphik zur SF (Titelbild, Illustration) einer deutschsprachigen Ausgabe, erstmals erschienen 2023: Arndt Drechsler-Zakrzewski für das Titelbild zu "New Dodge" (Leseratten) Olaf Kemmler für das Titelbild zu "phantastisch!" 92 (Atlantis) Detlef Klewer für das Titelbild zu "Weltenportal" 5 Ingo Lohse für das Titelbild zu "Exodus" 47 Horst Rellecke für das Titelbild "Exodus" 46 Dirk Schulz für das Titelbild zu "Facetten aus Eis" ("Perry Rhodan" 3241) (Pabel-Moewig) Thomas Thiemeyer für das Titelbild zu "Ferne Horizonte - Entfernte Verwandte" (Hirnkost)
Bestes deutschsprachiges SF-Hörspiel mit Erstsendung 2023: "Der Ernstfall" von Paula Dorten und Kerstin Schütze (ORF) "Slughunters - Jagd auf die Jäger" von Bodo Traber (WDR)
Bester deutschsprachiger Sachtext zur SF mit Erstausgabe 2023: Gunther Barnewald: "Handbuch der Planeten - Reiseführer durch die Welten von Jack Vance" (FanPro) Hans Frey: "Vision und Verfall - Deutsche Science Fiction in der DDR" (Memoranda) Olaf Kemmler: "Big Data is watching you! Werden wir durch unsere Smartphones belauscht?" (Tor Online) Alfred Vejchar: "Von Andromeda bis Utopia - Eine Zeitreise durchs österreichische Fandom" (p.machinery) Felix Wirth: "Science Fiction im Radio - Programm und Sound utopischer Hörspiele in der Deutschschweiz von 1935-1985( Transcript)
Sonderpreis für einmalige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF 2023: Olaf Brill und Michael Vogt für den Comic "Der kleine Perry", der Kinder an die SF heranführt Robert Corvus für die Organisation der deutschen Beteiligung am European Science Fiction Award Fritz Heidorn, das Klimahaus Bremerhaven, die Deutsche Klimastiftung und der Hirnkost-Verlag für den Literaturwettbewerb "Klimazukünfte 2050" und die Herausgabe der Anthologie Marianne Labisch, Uli Bendick, Mario Franke und Torsten Low für die Herausgabe von "Science Fiction Art & Kalendergeschichten" Das Team um Claudia Rapp für die Organisation des MetropolCon 2023 Hannes Riffel für die Gründung und das erste Programm von Carcosa, insbesondere die Veröffentlichung von Ursula K. Le Guins Werk "Immer nach Hause" Rainer Schorm und Jörg Weigand für die Herausgabe der Anthologie "Die Zukunft im Blick. Rainer Erler zum 90. Geburtstag" Gregor Sedlag für die künstlerseitige Organisation der SF-Risszeichnungs-Ausstellung In Linearträumen im Industriesalon in Berlin-Schönweide Yvonne Tunnat für ihren Literatur-Podcast "Literatunnat"
Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF 2023: Arndt Drechsler-Zakrzewski für sein Lebenswerk (posthum) René Moreau, Olaf Kemmler, Heinz Wipperfürth und Hans Jürgen Kugler für 20 Jahre "Exodus" (im neuen Gewand) Jörg Weigand für jahrzehntelanges Engagement im Bereich der SF, Phantastik und der Unterhaltungsliteratur als Herausgeber und Sachbuchautor
Sonderpreis: kritisch, engagiert, intersektional im Bereich der deutschsprachigen SF 2023: Aşkın-Hayat Doğan für seine Video-Reihe "Diverser Lesen mit Ask" Das Team des Hirnkost-Verlages für die Herausgabe der ersten deutschen Anthologie israelischer SF, "Zion's Fiction" Klaus Farin, Hans Frey, Christian Kellermann, Hardy Kettlitz und Karlheinz Steinmüller für das Projekt "Kongress der Utopien" Lena Richter, Judith C. Vogt, Heike Knopp-Sullivan und Kathrin Dodenhoeft für die Herausgabe des Magazins "Queer*Welten"
Er war Dr. Raymond Stantz in den "Ghostbusters"-Filmen und einer der Blues Brothers: Dan Aykroyd. Nun begibt sich der 71jährige Film- und TV-Star für den HISTORY Channel auf die Spuren unglaublicher Phänomene. In "The UnBelievable mit Dan Aykroyd" geht es um Geschichten, die so bizarr, skurril oder mysteriös sind, dass man sie für Legenden oder Märchen halten könnte. Doch Aykroyd zeigt in dem neuen Doku-Format, dass sie wahr sind. Die Deutschlandpremiere findet ab morgen immer donnerstags um 20.15 Uhr auf The HISTORY Channel statt (auch im Stream und auf Abruf über WOW, die YouTube Primetime Channels und die Amazon Prime Video Channels).
Nach über 30 Jahren in der gleichen Abteilung wünscht sich Howard Silk ein wenig Abwechslung, doch sein Vorgesetzter lehnt eine Beförderung ab. Im Anschluss an das Gespräch besucht er seine Frau im Krankenhaus. Sie liegt nach einem Unfall seit sechs Wochen im Koma - ohne Aussicht auf Besserung. Als Howard am nächsten Tag bei der Arbeit erscheint, wird er von einem Sicherheitsmitarbeiter abgefangen und in einen Raum gebracht, in dem er eine unglaubliche Wahrheit erfährt.
ProSieben FUN zeigt ab morgen immer donnerstags um 21.40 Uhr die Serie "Counterpart" als deutsche Fernsehpremiere.