Shadows House 17 (Comic)

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Shadows House 17
Übersetzung: Florian Weitschies
Cross Cult, 2026, Paperback, 184 Seiten, 10,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Langsam, aber sicher spitzen sich die Ereignisse im Shadows House zu, denn es gibt nicht wenige konservative Kräfte, die merken, dass etwas unter den „Kindern“ nicht stimmt und die die Rebellion im Keim ersticken möchten.


Vor allem Edward ist federführend in dieser Richtung. Und so versucht er alles, um die Rädelsführer zu enttarnen und mehr Beweise für deren Schuld zu finden, indem er im gerade laufenden Debüt die Regeln verändert.

Denn nun sollen die Sternenträger nicht nur die Prüflinge beurteilen, sie werden auch selbst in die Tests miteinbezogen. Und ob Zufall oder Absicht. Kate muss gegen Stella antreten und Emilico gegen deren Puppe Candy.

Beide verbindet ein Geheimnis, was bald allerdings auch keines mehr ist, denn Candy ist nicht nur viel älter als sie aussieht, sie war auch in dem Zirkus, in dem beide zuvor lebten, Emilicos Mentorin und Lehrerin.


Das sorgt für einige Überraschungen bei dem Wettbewerb, in dem es nicht nur um kleine Spielchen, sondern eher um das Überleben aller geht. Immerhin fügen sich durch eine Gelegenheit für Edward ein paar Dinge ineinander. Doch wird er gehört werden? Wie reagieren die anderen auf seine Enthüllungen, vor allem der Großvater, dessen Macht ja eigentlich die ganze Gemeinschaft zusammenhält. Diese Fragen sorgen jedenfalls für ordentlich Spannung in der Geschichte.

Und so geht es weiter, es werden wieder neue Hintergründe offenbart, die Lust auf Mehr machen und die Neugier wecken, weiterzulesen. Mittlerweile ist aber ziemlich deutlich, dass die rebellischen Gedanken sich immer weiter ausbreiten.

„Shadows House“ macht weiter wie in den letzten Bänden. Langsam bricht die Verschwörung sich in den unteren Rängen immer mehr Bahn, während die Mächtigen mehr und mehr um ihre Positionen fürchten müssen. Und das sorgt für die passende Spannung, auch und gerade in diesem Band.