Doctor Strange 1: Reise ins Ungewisse (Comic)
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- Kategorie: Rezensionen
- Veröffentlicht: Mittwoch, 07. Oktober 2026 14:48

Doctor Strange 1
Reise ins Ungewisse
(Doctor Strange 450 (2025), Doctor Strange 1-5 (2026))
Text: Ashley Allen, Derek Landy u.a.
Zeichnungen: Lee Ferguson, Ivan Fiorelli u.a.
Übersetzung: Marc-Oliver Frisch
Panini, 2026, Paperback, 144 Seiten, 19,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Eine neue Ära hat für Doctor Strange begonnen. Denn nachdem er die Erde verlassen musste, weil Doctor Doom die Würde des Obersten Zauberers nicht wieder hergeben wollte und danach der Weg nach Midgard versperrt wurde, ist er nun auf Asgard gefangen. Aber er hat das Beste daraus gemacht. Wie auch „Doctor Strange“ 1, „Reise ins Ungewisse“ verrät.
Stephen Strange hat es geschafft, nach einigen Prüfungen und Intrigen dann doch als Oberster Zauberer anerkannt zu werden. Und dementsprechend erwarten ihn auch schon bald neue Herausforderungen, die auch nicht ganz ohne sind.
Lady Sif schickt ihn nun auf eine Mission nach Alfheim, damit er dort ein lang bestehendes Problem löst. Doch anstatt das zu tun, was die Elfen eigentlich wollen, gibt er einem gefangenen Elfenzauberer eine zweite Chance - mit fatalen Folgen.
Der Mensch, der immer noch mit dem Vertrauen der Oberen Asgards zu kämpfen hat - und natürlich nicht so viel über die anderen Völker der neun Welten weiß, wie er sollte -, begibt sich auf eine Mission, die anders verläuft als erwartet.
Denn was eigentlich nur Routine sein sollte, erweist sich schon bald als Dilemma, mit dem er sich als Arzt und Magier herumschlagen muss. Denn immerhin ist der Elfenmagier weitaus tückischer als gedacht.
Und so entsteht ein ziemliches Chaos, das er auch erst einmal unter Kontrolle bringen muss, denn immerhin zeigt sich schon bald, dass ihm teilweise Dinge verschwiegen oder falsch erzählt wurden. Und er merkt, dass fern der Erde auf einem anderen Niveau gekämpft wird.
Das ist wohl das Spannende an der Serie. Der Meisterzauberer der Erde kämpft auf fremdem und unvertrautem Terrain, muss damit leben, dass er kaum jemanden kennt und man ihm auch nicht wirklich traut.
Die Geschichte selbst bleibt eher überschaubar und setzt vor allem auf Action und Drama, bietet auch Angela, einem weniger beachteten und doch recht asgardischen Charakter mehr Raum und baut dessen Mythologie etwas mehr aus. Dazu kommen einige Bonus-Geschichten, die allerdings auch nicht viel mehr an Information bringen bis auf eine. Immerhin ist diese erste Ausgabe ein netter Auftakt für das Leben des Zauberers in Asgard selbst.
Alles in allem ist der Start von „Doctor Strange“ durchaus interessant, da sich der Held auf neuem und unvertrautem Terrain beweisen muss. Die Handlung selbst bleibt jedoch eher oberflächlich, da vor allem Action im Vordergrund steht und einen Großteil der Seiten einnimmt, auch in den Bonus-Geschichten.