Olaf Stapledon: Sternenschöpfer (Buch)

Olaf Stapledon
Sternenschöpfer
(Star Maker, 1937)
Übersetzung: Thomas Schlück
Titelbild: Les Edwards
Verlag Dieter von Reeken, 2022, Paperback, 244 Seiten, 17,50 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Gut vierzig Jahre ist es her, dass eines der Werke, das viele spätere gefeierte Science-Fiction-Autoren beeinflusste, zuletzt auf Deutsch erschien. In der SF- & Fantasy-Reihe legte Heyne 1969 den Roman unter dem Titel „Der Sternenmacher“ das erste Mal auf Deutsch vor, 1982 folgte unter dem leicht abgewandelten Titel „Der Sternenschöpfer“ eine Neuausgabe innerhalb der „Bibliothek der Science Fiction Literatur“. Beide Bücher sind heute antiquarisch nur schwer zu bekommen.

Dieter von Reeken nutzte die Gelegenheit, diesem Missstand abzuhelfen und legt in seinem Verlag eine Neuausgabe vor.

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Victor und Nora: Gegen die Zeit (Comic)

Victor und Nora: Gegen die Zeit
(Victor & Nora: A Gotham Love Story, 2020)
Text: Lauren Myracle
Zeichnungen: Isaac Goodhart
Übersetzung Anne Bergen
Panini, 2021, Paperback, 192 Seiten, 16,99 EUR

Rezension von Christel Scheja

Lauren Myracle hat bereits eine für Jugendliche adaptierte Geschichte um die Anfänge von Catwoman erzählt: nun nimmt sie sich einer anderen ikonischen Figur an, die auch zu den Gegnern von Batman gehört. Vielleicht kann man mit dem Namen Victor Fries zunächst nicht viel anfangen, aber mit der Zeit dürfte die Richtung klar werden.

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Twittering Birds Never Fly 7 (Comic)

Kou Yoneda

Twittering Birds Never Fly 7

Übersetzung: Verena Maser

Cross Cult, 2021, Paperback, 208 Seiten, 12,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Nach den Ereignissen des letzten Bandes konnte man annehmen, dass „Twittering Birds Never Fly“ sein Ende gefunden hätte, aber scheinbar wurden dadurch nur die Karten neu gemischt und ein paar andere Voraussetzungen für die Beziehung geschaffen, die nun in eine neue Runde geht.


Denn Yashiro hat sich nach der Zerschlagung seiner Gruppe etwas zurückgezogen und arbeitet nun in einem zwielichtigen Casino. Er ist nicht mehr der Boss, sondern eher ein niederer Angestellter. Bei Doumeki hingegen sieht es anders aus. Denn der hat sich den Yakuza richtig angeschlossen und ist in deren Rängen aufgestiegen, nachdem er sich selbstlos für die Rettung der Tochter eines Bosses eingesetzt hat. Seitdem ist dieser sehr von ihm angetan und vertraut ihm nun auch wichtigere Aufgaben an.

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Saw: Spiral (BD)

Saw: Spiral
USA 2021, Regie: Darren Lynn Bousman, mit Chris Rock, Samuel L. Jackson u.a.

Rezension von Elmar Huber

Detectice Ezekiel „Zeke“ Banks (Chris Rock) wird mit einem brutalen Todesfall in den eigenen Reihen konfrontiert. Was zunächst wie ein skurriler Unfall scheint - ein Kollege wurde von einer U-Bahn überfahren -, stellt sich bald als perfider Mord heraus. Während die Ermittlungen anlaufen, erhält Banks Nachrichten, die sich auf die Tat beziehen.

Alles sieht so aus, als wäre ein Nachahmer des legendären Jigsaw-Killers John Cramer am Werk, der verbrecherische Cops ihrer gerechten Strafe zuführen will. Der Täter sieht Banks, der von seinen Kollegen offen angefeindet wird, seit der einen korrupten Kollegen verpfiffen hat, als einzig vertrauenswürdigen Kontakt innerhalb der Polizei an. Gemeinsam mit seinem neuen Kollegen William Schenk (Max Minghella) verfolgt Banks die blutige Spur des Killers, der ihnen stets einen Schritt voraus zu sein scheint.

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Max Gladstone: Drei Viertel tot - Kunstwirker-Chronik 1 (Buch)

Max Gladstone

Drei Viertel tot

Kunstwirker-Chronik 1

(Three Parts Dead, 2012)

Übersetzung: Helga Parmiter

Titelbild: Chris McGrath

Panini, 2021, Paperback, 416 Seiten, 17,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Max Gladstone ist bereits ganz gut in der Welt herum gekommen, nachdem er in Yale Chinesische Literatur studierte und zwei Jahre in der ländlichen Provinz Anhui unterrichtete, als Forscher für das Berkman Center for Internet and Policy Law arbeitete, als Reiseleiter der Schweizer Botschaft und nicht zuletzt als Übersetzer, Philosoph und Redakteur. Dann aber verlegte er sich aufs Schreiben und gewann gleich mehrere Preise. Gerade die hier nun startende „Kunstwirker-Chronik“ machte ihn international bekannt. „Drei Viertel tot“, der erste Band der Trilogie, ist nun hierzulande erschienen.

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Maddrax 576: Die letzte Bastion, Jana Paradigi (Buch)

Maddrax 576
Die letzte Bastion
Jana Paradigi
Bastei, 2022, Romanheft, 68 Seiten, 2,10 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Matthias Hesse

Dem Ruf des Wandlers folgend, hat ein neuer Streiter den Weg zur Erde angetreten und nimmt, als Amuse-Gueule gewissermaßen, zunächst den Mars ins Visier: Soweit der Cliffhanger des Vorgänger-Heftes.


Auf dem einstmals roten Planeten ist es bereits zu Unruhen gekommen, der segensreiche Einfluss der Sporen ist geschwunden und unter dem Einfluss des Streiters macht sich langsam der Wahnsinn breit unter der Bevölkerung. Um das Leben im Sonnensystem zu retten, versteigt sich Ur-Hydree Wang'kul zu einem verzweifelten Vorhaben. Der Verstand des Beinahe-Gottes ist durch den Einfluss des Streiters bereits geschwächt, sein Plan nur mit absoluter Alternativlosigkeit zu rechtfertigen - Tod, Chaos und Verderben sind die Folge, das noch junge Leben auf dem Mars wird beinahe zur Gänze ausgelöscht. Doch der Zweck, der die grausamen Mittel heiligen sollte, wird bitter verfehlt.

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Die Wächter von Magow 11: Incubus-Intrigen, Regina Mars (Buch)

Die Wächter von Magow 11

Incubus-Intrigen

Regina Mars

Greenlight Press, 2022, eBook, 2,49 EUR

Rezension von Christel Scheja

So langsam naht das Finale für „Die Wächter von Magow“, und die Situation spitzt sich immer mehr zu. Einerseits verdichten sich Ahnungen, andererseits scheint nun auch einer der Gegenspieler auf einem persönlichen Feldzug gegen die ehemalige Putztruppe zu sein, wie sich in „Incubus-Intrigen“ zeigt.


Aeron von Thrane will nun genau wissen, warum Jean ihn mit so viel Hass verfolgt und lässt nicht nur den jungen Mann sondern auch seine Freunde und seine Mutter entführen. Während Jean sich seinem Vater stellen muss und dabei vor eine grausame Wahl gestellt wird, versuchen die anderen ihm zur Hilfe zu kommen.

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Rob Jones: Die Gruft des Poseidon - Joe Hawke 1 (Buch)

Rob Jones
Die Gruft des Poseidon
Joe Hawke 1
(Vault of Poseidon, 2015)
Übersetzung: Madeleine Seither
Titelbild: Michael Schubert
Luzifer, 2021, Taschenbuch, 340 Seiten, 13,95 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Was wäre, wenn es die alten Götter leibhaftig geben hätte. Wenn diese, lange vor der uns bekannten Zeitrechnung, in Fleisch und Blut über die Welt gewandelt wären, wie weit später vermeintlich der Sohn des monotheistischen Gottes? Wenn sie gar vielleicht noch dank ihres Ambrosia-Trankes nicht alternd unter uns weilen, oder aufgebahrt in ihren Grüften ihre Schätze hüten würden? Eine archäologische Sensation wären allein schon Hinweise auf die Grüfte der Götter - doch bislang kennt die Geschichtsschreibung keine derartigen Indizien. Und doch gibt es Hinweise, die von Regierungen, mächtigen Organisationen und skrupellosen Verbrechern rigoros unterdrückt werden.

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Unterm Sternenzelt (Comic)

Unterm Sternenzelt
(À coucher dehors 1 & 2, 2016)
Text: Aurélien Ducoudray
Titelbild & Zeichnungen: Anlor
Übersetzung: Swantje Baumgart
Splitter, 2017, Hardcover, 104 Seiten, 22,80 EUR

Rezension von Elmar Huber

Gerade als der Obdachlose Jean-Pierre „Amédée“ Rousseau und seine Freunde ihre Brücke im Dienst der Stadtverschönerung räumen müssen, erfährt er vom Tod seiner Tante Adeleide, die ihm ihr schmuckes Häuschen vererbt hat. Glück im Unglück und der ideale Landeplatz für Amédée und seine Freunde Prie-Dieu und Merguez. Doch an das Erbe ist eine Bedingung geknüpft: Amédée muss sich bereit erklären, die Vormundschaft für Adeleides Sohn Nicolas zu übernehmen, der die sogenannte Trisomie 21, besser bekannt als Down-Syndrom, aufweist und der ein glühender Fan des ersten Kosmonauten Juri Gagarin ist.

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Das Phantom der Oper (Comic)

Das Phantom der Oper
(The Phantom of the Opera, 2021)
Autor: Andrew Lloyd Webber
Adaption: Cavan Scott
Zeichnungen: José Maria Beroy
Übersetzung Michael Kunze
Panini, 2022, Hardcover, 112 Seiten, 25,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

In den 80er Jahren war das Interesse an Musicals auf ein Minimum geschrumpft und kaum eine Bühne wagte es noch, ein solches in das Repertoire aufzunehmen, Das änderte sich erst, als Andrew Lloyd Webber das Genre nicht nur neu belebte, sondern auch mit einem ungewöhnlichen Konzept ankam. Und damit begann die Erfolgsgeschichte von „Das Phantom der Oper“, das die alte Geschichte auf sehr eigene Weise interpretierte und damit Millionen von Menschen in eigens dafür ausgebaute Theater lockte. Aber erst gut 35 Jahre später wurde die Erzählung jetzt auch in einen Comic umgesetzt, adaptiert von dem erfahrenen Cavan Scott und gezeichnet von José Maria Beroy.

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