Resident Evil: Death Island (Comic)
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- Kategorie: Rezensionen
- Veröffentlicht: Samstag, 07. November 2026 07:20

Resident Evil: Death Island
Zeichnungen: ZINO
Story: Capcom – Death Island Film Partners
Übersetzung: Sascha Mandler
Cross Cult, 2026, Paperback, 240 Seiten, 12,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
„Resident Evil“ gehört zu den Computerspiel-Reihen, die auch im Film Erfolge feiern und sich über Jahrzehnte halten können. So ist es nicht verwunderlich, dass es nun auch erste Manga-Adaptionen gibt, so wie die hier vorliegende zu der letzten Verfilmung „Resident Evil: Death Island“, umgesetzt von einem jungen Zeichner, der hiermit sein Debüt feiert.
Woher kommen die Zombies, die wie aus heiterem Himmel plötzlich Racoon City heimsuchen und die Menschen bedrohen? Die Agenten der BSAA tun sich deshalb mit den klügsten Köpfen Amerikas zusammen und machen sich an die Arbeit.
So gehen Chris und Claire Redfield zusammen mit Jill Valentine einer Spur nach, die sie nach Alcatraz führt, während Leon S. Kennedy versucht, den vermissten Dr. Taylor zu finden. Und auch er landet überraschend schnell auf der ehemaligen Gefängnisinsel.
Wie man sich denken kann, ist dort die Wurzel allen Übels, doch um an diese heranzukommen, müssen sich die Helden unzähligen Zombies entgegenstellen, die nur durch pure Gewalt aus dem Weg geräumt werden können. So schießen und kämpfen sie sich durch wahre Horden der Untoten, die kein Ende zu nehmen scheinen, bis sie ihr Ziel erreichen und sich natürlich wieder einmal unangenehmen Wahrheiten stellen müssen, wie man sich denken kann.
Das ist etwas, was die Reihe wohl nicht verleugnen kann, die als Game vor allem als Ballerspiel dient, in der der Bodycount am Wichtigsten zu sein scheint, was dann natürlich auch die Handlung der Filme und der Comic-Adaptionen prägt.
Daher bleibt die Geschichte selbst eher flach und vorhersehbar, die Zeichnungen von ZINO sind allerdings erstaunlich detailreich und in den Action-Szenen sehr dynamisch, so dass sich durchaus ein Blick in die Adaption lohnt, selbst wenn man den Film schon kennt.
„Resident Evil: Death Island“ mag von der Geschichte her mehr oder weniger das Übliche bieten - Zombie-Schlächterei vom Feinsten -, ist aber überraschend lebendig gezeichnet und adaptiert, so dass das Blättern im Manga durchaus lohnt.