Michael Peinkofer: Sternenlicht - Die Drachengreif-Chroniken 3 (Buch)

Michael Peinkofer
Sternenlicht
Die Drachengreif-Chroniken 3
Titelbild und Illustrationen: Pascal Nöldner
Karibu, 2026, Hardcover, 272 Seiten, 14,99 EUR

Rezension von Christel Scheja

Zusammen mit dem Illustrator Pascal Nöldner erschuf Michael Peinkofer eine Welt, in der die Königreiche Drakonia und Gryphoria in Feindschaft miteinander leben. Nun ist es aber so weit gekommen, dass nicht nur ein Drache und ein Greif zueinander finden, sondern auch ein grausamer Feind beide Reiche bedroht. Hier setzt der dritte Band von „Die Drachengreif-Chroniken“ ein.

 

Die Menschen, Drachen und Greife konnten sich nicht lange über die Geburt von Sternenlicht freuen, den ersten Mischling zwischen dem mystischen Wesen seit langer Zeit. Denn das Baby wurde von den Rattengnomen in die eisige Festung des Nachtfrosts entführt. Was der dunkle Zauberer wohl mit dem armen kleinen Drachengreifen vor hat?

Luk und Alix ziehen zusammen mit einem weisen alten Mann los, um sich den Gefahren in der dunklen Burg zu stellen und das Küken zu retten, ehe es zu spät ist.


Die Geschichte ist sicherlich nicht neu, wird aber mit sehr viel Phantasie und Abenteuer erzählt, was für junge Leser genau richtig ist. Die Handlung bietet gefährliche Situationen und humorvolle Momente, aber auch weise Gedanken und gefühlvolle Entscheidungen.

Erfahrene Leser werden sicherlich sehr schnell erkennen, in welche Richtung die Szenen laufen, aber sie bleiben dennoch spannend, weil die Figuren sehr schön ausgearbeitet sind und man gut mit ihnen mitfiebern kann.

Groß geschrieben werden natürlich vor allem Freundschaft und Vertrauen. Die beiden so unterschiedlichen Kinder bestehen in einer schweren Prüfung und schaffen es am Ende sogar, das zu tun, was wichtig ist, auch wenn sie natürlich ein wenig Unterstützung haben.

Action und Gefahren sind kindgerecht aufgearbeitet, das Ende so, wie man es auch von einem unterhaltsamen Kinderbuch erwarten kann. Und nicht zuletzt macht die bunte Welt, die Peinkofer geschaffen hat, Lust auf Mehr. Ebenso wie die gelungenen Illustrationen von Pascal Nöldner. Immerhin ist der Band auch ohne Vorkenntnisse verständlich.

„Sternenlicht“ schließt „Die Drachengreif-Chroniken“ gelungen ab. Das Abenteuer ist episch und rund, führt die Geschichte zu einem gelungenen Abschluss, der vor allem junge Leserinnen und Leser ab acht Jahren zufrieden stellen wird.