Shadows House 16 (Comic)

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Shadows House 16
Übersetzung: Florian Weitschies
Cross Cult, 2026, Paperback, 192 Seiten, 10,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Auch wenn es nach außen hin nicht so wirkt und alles mehr oder weniger ruhig bleibt, so herrscht doch im „Shadows House“ ziemlicher Aufruhr, ist es doch offensichtlich, dass gewisse Kinder angefangen haben, ihren eigenen Weg zu gehen.

Doch zunächst geht es erst einmal darum, einen Verlust zu betrauern, denn sie müssen Margaret und ihre Lebende Puppe betrauern. Dafür haben Louise und Lou eine Einladung vom Großvater erhalten, was bedeutet, dass sie zu den Erwachsenen aufsteigen werden.

Und dadurch könnten sie beide verlieren, da sie vereint werden sollen - der „Shadow“ den Körper der Lebenden Puppe übernehmen wird. Zugleich wird das Debüt neuer „Kinder“ in den entsprechenden Flügel vorbereitet.


Auch wenn klar ist, dass in den unteren Ebenen eine Art Rebellion läuft, werden die Traditionen von den Erwachsenen doch weiter so gepflegt, wie sie es kennen, wollen sie doch nicht wahrhaben, dass die Lebenden Puppen inzwischen mehr oder weniger wissen, was sie wirklich sind.

Und auch einige der jüngeren Shadows wollen ihre liebsten Gefährten nicht mehr verlieren. Dementsprechend geht natürlich das intrigante Geplänkel ordentlich weiter.

Damit es aber auch nicht allzu düster wird, wendet sich die Geschichte den neuen Paaren zu, die durch kleine Spiele und Aufgaben auf ihr Debüt vorbereitet werden und natürlich dementsprechend aufgeregt sind.

Die Geschichte geht also so weiter wie bisher, in einer Mischung aus niedlicher Geschichte und Grusel-Momenten. Allerdings tritt sie im Moment auch ein wenig auf der Stelle, weil die Verschwörer unter den Sternenträgern nicht wirklich vorankommen.

„Shadows House“ schreibt die Handlungsfäden aus dem letzten Band weiter fort und bringt neue Mitspieler in die Geschichte ein, weitere Kinder, die vielleicht auch noch eine gewisse Rolle zu spielen haben, wenn es richtig zur Sache geht.