Ich bin eine Spinne - na und? 15 (Comic)
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- Kategorie: Rezensionen
- Veröffentlicht: Sonntag, 02. August 2026 08:05

Okina Baba
Ich bin eine Spinne - na und? 15
Titelbild und Zeichnungen: Asahiro Kakasho
Charakterdesign: Tsukasa Kiryu
Übersetzung: Jan-Christoph Müller
Cross Cult, 2026, Paperback, 178 Seiten, 10,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Natürlich sind die Abenteuer von Kumoko noch nicht zu Ende erzählt. Das stellt Okina Baba in ihrem neuen Band von „Ich bin eine Spinne - Na und?“ deutlich klar. Allerdings wird man vergeblich nach dem titelgebenden Krabbeltier suchen.
Denn Kumoko ist nicht länger eine Spinne, sondern mit ihrem Freunden in menschlicher Gestalt unterwegs. Noch immer ist sie zusammen mit Mera, Sofia und der Dämonenkönigin unterwegs, aber leider trennt eine Lawine die Helden von Letzterer.
Zu dritt müssen sie sich weiter vorkämpfen, was nicht gerade einfach ist, denn neben Schnee und Kälte machen ihnen auch Feinde und Angreifer zu schaffen, die Kumoko und Sofia nur allzu gut kennen.
Aber das ist natürlich nicht der einzige Inhalt dieses Abenteuers. Während der Anfang tatsächlich eher actionlastig daherkommt und den Überlebenskampf der Helden in der Schneewüste zeigt, geht es später etwas ruhiger zu.
Es zeigt einmal eine andere Seite des Lebens in dieser Famtasywelt, auch wenn Kumoko natürlich weiter in Acht sein und ihre Fähigkeiten trainieren muss. Aber auf der anderen Seite scheint ihr auch mal etwas Ruhe vergönnt zu sein. Immerhin sieht man so einmal eine andere Seite des Mädchens, es gibt sogar eine kurze Rückblende in ihr menschliches Leben. Aber ansonsten wirkt die Handlung so, als wäre das nur die Ruhe vor dem Sturm und ginge bald dramatisch weiter.
Der Witz und Biss der ersten Bände sind allerdings etwas verflogen, Fans werden schon die vielen Anspielungen auf das Gamer-Leben vermissen. Dennoch war das auch das Einzige, was die Serie auf Dauer retten kann, denn die Inhalte vom Anfang her hatten sich schon abgenutzt.
„Ich bin eine Spinne - na und?“ macht da weiter, wo der letzte Band aufhörte, und gönnt vor allem der Heldin ein wenig Ruhe und Momente zum Durchatmen. Die Handlung wird wie immer flott erzählt und mit dem einen oder anderen Gag garniert.