Johnny Sinclair: Beruf Geisterjäger - Teil 3 (Hörspiel)

Sebastian Breidbach & Dennis Ehrhardt
Johnny Sinclair: Beruf Geisterjäger - Teil 3
Sprecher: Dirk Petrick, Wolf Frass, Lene Calvez u.a.
Folgenreich, 2018, 1 CD, ca. 50 Minuten, ca. 7,99 EUR

Rezension von Christel Scheja

Mit einem Monat Abstand erscheint nun auch der dritte Teil der Hörspiel-Adaption von „Johnny Sinclair: Beruf Geisterjäger“, denn der muss nun auch noch den letzten Rest seiner Feuerprobe hinter sich bringen, um endlich seinem großen Vorbild nacheifern zu können.


Johnny hat es geschafft, dem herumgeisternden Uhrmacher Hopkins den ewigen Frieden zu schenken, indem er herausfand, was diesen zu einem ruhelosen Geist gemacht hat. Nun fehlen nur noch der wütende Highlander und das Geistermädchen, die die Bewohner und Besucher der Burg schon einmal in Angst und Schrecken versetzten.

Inzwischen hat er nicht nur den sprechenden Totenschädel Erasmus von Rothenburg an seiner Seite, sondern auch seinen Freund Russell, der zwar ein Chaot ist, aber meistens das Herz auf dem rechten Fleck hat. Gemeinsam machen sie sich daran, herauszufinden, wer eigentlich der Highlander und das Geistermädchen sind, während sie sich mit zwei nervigen Schulkameraden herumschlagen müssen und dann auch noch ein Fest auf Greyman Castle stattfinden soll, das gerade einen der Geister noch mehr in Wallung versetzt.


In der dritten Episode geht es noch einmal so richtig rund, denn Johnny und Russell müssen sich jetzt als Geisterjäger in Ausbildung beweisen, und dabei gilt es nicht nur mit der entsprechenden Waffe herum zu ballern sondern auch Grips zu beweisen, ist ein großer Teil doch auch reine Recherche-Arbeit.

Natürlich ist die Geschichte jugendgerecht aufgearbeitet, die Probleme und auch die Gegner sind nicht so gefährlich, dass die Jungen ernsthaft in Gefahr geraten. Auch gibt es genug zu lachen, dafür sorgen schon die penetrant wiederkehrenden Klassenkameraden, die aber diesmal selbst Einiges abkriegen.

Die Sprecher haben jedenfalls sehr viel Spaß an der Sache, verkörpern ihre Rollen so, dass man die Figuren mit allen Macken vor dem geistigen Auge sieht. Die Handlung ist kurzweilig gestaltet, bietet erstaunlich viel Abwechslung und einen guten Schuss Humor, so dass man nicht merkt, wie die Zeit vergeht.

Auch die unzähligen Klischees fügen sich gelungen in die Handlung ein, sie sind in der Überzeichnung gerade für ältere Hörer eher das Salz in der Suppe, das die Geschichte durchaus auch zu einer liebenswerten Parodie macht.

So findet „Johnny Sinclair: Beruf Geisterjäger“ im dritten Teil einen angemessenen Abschluss und schildert die Feuerprobe des jungen Helden auf ebenso unterhaltsame wie auch amüsante Weise bei der Jung und Alt Spaß haben können.