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Neu im September: "Die Stille nach dem Ton"

Eine Gemeinschaftsproduktion mit dem Zeug zum Klassiker: Ralf Boldt, Mitglied des Vorstands und Vertreter des 1955 gegründeten Science Fiction Club Deutschland e.V., gemeinsam mit Wolfgang Jeschke, dem ehemaligen Herausgeber der Science-Fiction-Reihen im Wilhelm Heyne Verlag, als Herausgeber, und p.machinery als Verlag haben die Gewinner-Kurzgeschichten des Deutschen Science Fiction Preises und seines Vorläufers, des SFCD-Literaturpreises, aus den Jahren 1985 bis 2012 in einem einzigartigen Buch zusammengefasst. Das Buch erscheint im September.

1985 gab es ihn zum ersten Mal – den damals noch SFCD-Literaturpreis genannten Preis für den besten deutschsprachigen Science-Fiction-Roman und die beste deutschsprachige SF-Kurzgeschichte, die im Vorjahr erstmals veröffentlicht wurde. Heute heißt der Preis Deutscher Science Fiction Preis, und ist mit zwei Mal 1000,00 EUR der einzige dotierte SF-Preis im deutschsprachigen Raum. Am Konzept hat sich in den Jahren wenig geändert: Ein Literaturpreiskomitee wechselnder Zusammensetzung liest die deutschsprachigen Erstveröffentlichungen eines Jahres, bewertet diese und findet am Ende den Preisträger des Jahres in den beiden auch heute noch relevanten Kategorien Roman und Kurzgeschichte. In manchen Jahren war die Liste der Nominierten lang, in anderen Jahren sehr kurz. Doch immer waren die Preisträger mit ihren Werken herausragend und überzeugend.

Ralf Boldt und Wolfgang Jeschke präsentieren in dieser außergewöhnlichen Sammlung die Preisträger der Sparte der SF-Kurzgeschichten im SFCD-Literaturpreis von 1985 bis 1998 und im Deutschen Science Fiction Preis von 1999 bis 2012:

1985: Thomas R. P. Mielke, Ein Mord im Weltraum

1986: Wolfgang Jeschke, Nekromanteion

1987: Reinmar Cunis, Vryheit do ik jo openbar

1988: Ernst Petz, Das liederlich-machend Liedermacher-Leben

1989: Rainer Erler, Der

1990: Gert Prokop, Kasperle ist wieder da!

1991: Andreas Findig, Gödel

1992: Egon Eis, Das letzte Signal

1993: Norbert Stöbe, Zehn Punkte

1994: Wolfgang Jeschke, Schlechte Nachrichten aus dem Vatikan

1995: Andreas Fieberg, Der Fall des

1996: Marcus Hammerschmitt, Die Sonde

1997: Michael Sauter, Der menschliche Faktor

1998: Andreas Eschbach, Die Wunder des Universums

1999: Michael Marrak, Die Stille nach dem Ton

2000: Michael Marrak, Wiedergänger

2001: Rainer Erler, Ein Plädoyer

2002: Michael K. Iwoleit, Wege ins Licht

2003: Arno Behrend, Small Talk

2004: Michael K. Iwoleit, Ich fürchte kein Unglück

2005: Karl Michael Armer, Die Asche des Paradieses

2006: Michael K. Iwoleit, Psyhack

2007: Marcus Hammerschmitt, Canea Null

2008: Frank W. Haubold, Heimkehr

2009: Karla Schmidt, Weg mit Stella Maris

2010: Matthias Falke, Boa Esperança

2011: Wolfgang Jeschke, Orte der Erinnerung

2012: Heidrun Jänchen, In der Freihandelszone

Ralf Boldt & Wolfgang Jeschke (Hrsg.)

"Die Stille nach dem Ton"

p.machinery, Paperback, 392 Seiten, 28,90 EUR (bis 10. September: 23,80 EUR), ISBN 978-3-942533-37-9 (Hardcover, bis 10. September 39,90 EUR danach nicht mehr lieferbar, ISBN 978-3-942533-416)