Literatur-News

News in Kürze: "Lady Macbeth", "Katzenwiege" & mehr

Die junge Lady Roscille weiß, was über sie gesagt wird: Sie sei von Hexen verflucht, und ein einziger Blick in ihre Augen könne sterbliche Männer in den Wahnsinn treiben. Auf Geheiß ihres Vaters wird sie mit dem schottischen Lord Macbeth verheiratet, einem brutalen Kriegsherrn. Um als neue Lady Macbeth zu überleben, muss Roscille all ihre List und verborgene Hexenkraft einsetzen. Dabei ahnt sie nicht, dass auch ihr Ehemann okkulte Geheimnisse hat, die in den dunkelsten Tiefen seiner Burg schlummern. Sie weiß auch noch nicht, wie gefährlich ihre eigene Magie ist. Aber sie wird es herausfinden...
Bei Piper erscheint Anfang September der Roman "Lady Macbeth" von Ava Reid. (Paperback, 320 Seiten, 18,00 EUR / eBook: 14,99 EUR)

Doktor Felix Hoenikker, einer der Väter der Atombombe, hat der Welt ein noch tödlicheres Erbe hinterlassen: Ice-Nine, eine Substanz, die alles Wasser auf dem Planeten gefrieren lassen kann. Schriftsteller Jonah versucht, herauszufinden, wo Ice-Nine jetzt ist. Seine Suche führt ihn nicht nur zu Hoenikkers drei exzentrischen Kindern, sondern auch in den Inselstaat San Lorenzo, wo Liebe und Wahnsinn Hand in Hand gehen. Und tatsächlich lüftet Jonah das Geheimnis von Ice-Nine - mit fatalen Folgen...
Bei Heyne ist Kurt Vonneguts "Katzenwiege" in einer neuen Übersetzung erschienen. (Paperback, 256 Seiten, 17,00 EUR / eBook: 9,99 EUR)

Peter Hellers Roman "Das Ende der Sterne, wie Big Hig sie kannte" wird Ende des Monats parallel zum Kinostart von "Das Ende der Sterne" unter eben diesem Titel noch einmal bei Heyne neuaufgelegt. (Taschenbuch, 384 Seiten, 14,00 EUR / eBook: 9,99 EUR)
Nach einer globalen Katastrophe hat Hig noch drei Dinge, für die es sich zu leben lohnt: Seinen Hund Jasper, seinen aggressiven, aber hilfsbereiten Nachbarn, und seine Cessna. Solange er nur Kurzstrecken fliegt und Treibstoff spart, kommt er über die Runden. Doch eines Tages empfängt er eine Nachricht von einem anderen Piloten. Gibt es irgendwo dort draußen noch ein anderes, ein besseres Leben? Diese Frage lässt Hig nicht mehr los, und schließlich folgt er der Stimme aus seinem Funkgerät und fliegt los, obwohl er genau weiß, dass er nicht genug Treibstoff hat, um wieder nach Hause zurückzukehren. Was er dort draußen erlebt, ist beängstigender und lebensbejahender als alles, was er sich je hätte vorstellen können...


Zusammenstellung: ojm