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Phantastikpreis der Stadt Wetzlar: Die Longlist

Die Longlist von zehn Titeln für den seit 1984 vergebenen und mit 4000,00 EUR dotierten Phantastikpreis der Stadt Wetzlar steht fest. Mit 171 Titeln verzeichnete der Preis so viele Einreichungen wie noch nie. Insgesamt zehn phantastische Bücher werden jetzt eingehend von der zwölfköpfigen Fachjury geprüft, ehe die Entscheidung für die Shortlist und dann für den Preis fällt.
39 mal wurde der Phantastikpreis der Stadt Wetzlar bereits verliehen, darunter an Carl Amery, Cornelia Funke, Wolfgang und Heike Hohlbein sowie Walter Moers; im vergangenen Jahr ging er an Nils Westerboer. Der Preis würdigt phantastische Romane, die in deutscher Sprache verfasst wurden und erstmals als gedrucktes Buch erschienen sind.
Anfang Juni wird die Fachjury die Entscheidung über die Shortlist von drei Titeln treffen. Der diesjährige Preisträger wird Ende Juni verkündet; die öffentliche Preisverleihung durch den Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar findet voraussichtlich am 11. September im Rahmen der 42. "Wetzlarer Tage der Phantastik" statt.

Folgende Titel sind 2026 in der engeren Auswahl für den Phantastikpreis der Stadt Wetzlar:
Andreas Brandhorst: "Messias" (Heyne)
Wieland Freund: "Die Kathedrale der Vögel" (Hobbit Presse)
Sven Haupt: "Der Himmel wird zur See" (Eridanus)
Ulrike Kotzina: "Indolentia simplex "(Edition Laurin)
Anna Maschik: "Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten" (Luchterhand)
Aiki Mira: "Denial of Service" (Tor)
Bijan Moini: "2033" (Atrium)
Lisa-Viktoria Niederberger: "Lahea" (Otto Müller Verlag)
Bastian Schneider: "Umschreibung" (Sonderzahl)
Dora Zwickau: "Gesellschaftsspiel" (Piper)