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Tipp: "Key Frames - Neue Animationsfilme aus Mitteldeutschland"

Mit dem Förderprogramm "Key Frames 2026" haben der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) und die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) die Produktion von sieben kurzen Animationsfilmen aus Mitteldeutschland erfolgreich realisiert. Die Filme entstanden innerhalb weniger Monate und überzeugen durch künstlerische Qualität und innovative Erzählweisen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen - abrufbar sind sie ab sofort in der ARD Mediathek.

"Key Frames 2026" wurde ins Leben gerufen, um die kreative Stärke und Vielfalt mitteldeutscher Künstler und Produktionsfirmen sichtbar zu machen. Nun liegen die Ergebnisse vor: Sieben Kurzfilme, die aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreifen und eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der Animationsszene in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen unter Beweis stellen.

Das sind die neuen Animationsfilme aus Mitteldeutschland

"Das letzte Wort":
Die dreiteilige Mini-Serie setzt erzgebirgische Holzfiguren an einen Stammtisch, an dem kontroverse gesellschaftliche Themen diskutiert werden: "Tischvorlage I: Von Zwangsgebühr und Staatsfunk": Nussknacker schimpft über den Rundfunkbeitrag und die Öffentlich-Rechtlichen. Gleichzeitig zeigt sich, dass alle ihre Lieblingssendungen haben - von Arztserien über das Sandmännchen bis zu Tierdokumentationen. "Tischvorlage II: Von Tannen und Palmen": Hitzewelle am Stammtisch: Allen läuft das Harz aus den Holzporen, und Tanne kommt verspätet von der Baumpflege. Während die einen in den Erneuerbaren eine gute Brise sehen, sprechen andere von "Windrädern der Schande". "Tischvorlage III: Vom Menschen und seiner Heimat": Am Stammtisch prallen die Meinungen aufeinander: Nussknacker sorgt sich um die Kontrolle der Zuwanderung, Engel sieht die Entwicklung kritisch, während Harlekin für gleiche Rechte eintritt.

"Made in Triptis":
Einst ausgewandert aus Thüringen, wird ein Schiffbrüchiger auf einer tropischen Insel von seiner Vergangenheit eingeholt, als die Brandung eine Tasse mit dem bekannten Triptiser Zwiebelmuster anspült.

"Geschwister: Ein letzter Wunsch": Deutschland 2066: Die schwerkranke Jessica will ihre beiden entfremdeten Kinder noch einmal zusammenführen. Sie haben sich politisch, gesellschaftlich und menschlich in entgegengesetzte Richtungen entwickelt…

"Meier-Schmidt passt sich an":
Meier-Schmidt liebt seine Routine, doch die Welt um ihn herum verändert sich rasant.

"Sprechzeit":
In schwierigen Zeiten erzählen Menschen aus Ost und West von Ausgrenzung und Entfremdung.

Im MDR-Fernsehen feiern die Filme am 30. Oktober im Rahmen der MDR-Kurzfilmnacht ihre lineare Premiere.