Comic-News

News in Kürze: "Lucky Devil", "Der Mann, der vom Himmel fiel" & mehr

Stanleys Leben ist, man kann es nicht anders sagen, einfach beschissen. Tagein, tagaus lässt er sich von seiner Vorgesetzten schikanieren, von seinen Kollegen runterputzen und von seiner Freundin betrügen. Der Schmutz der Großstadt und die ewige Eintönigkeit der Metropole kotzen ihn an und Besserung ist nicht in Sicht. In dieser Situation, in der andere einem Faustkampfclub oder einer Assassinengilde beitreten würden, erhält Stanley Hilfe von unerwarteter Seite: Zed, kurz für Zedirex der Quäler, ist ein echter Dämonenprinz mit schier unermesslicher Macht. Und er hat Stanley zu seinem neuen Vehikel auf Erden erkoren.
Ende September erscheint bei Splitter "Lucky Devil" von Cullen Bunn (Szenario) und Fran Galán (Zeichnungen). (Hardcover, 102 Seiten, 19,80 EUR)

Irgendwo in New Mexico landet ein außerirdisches Wesen in Gestalt eines Mannes. Er nennt sich Thomas Jerome Newton. Mithilfe seiner hochentwickelten wissenschaftlichen Kenntnisse wird Thomas durch Dutzende von Erfindungen, die seine Firma herausbringt, unglaublich reich. Er nutzt seine Mittel, um ein Schiff zu bauen, mit dem er eine kostbare Ressource zurück zu seinem Heimatplaneten transportieren kann: Wasser. Doch sein Reichtum und Ruhm bleiben von der US-Regierung nicht unbemerkt.
1976 erschienen, waren es die kaleidoskopischen Bilder von Regisseur Nicholas Roeg und vor allem David Bowies Präsenz auf der Leinwand, die "Der Mann, vom Himmel fiel" mit der Zeit zu Kultstatus verhalfen. Doch die Geschichte, die auf Walter Tevis' gleichnamigem Roman von 1963 basiert, erkundet Themen wie die Bedrohung durch klimatische Veränderungen und die Gier kapitalistischer Unternehmen, die heute noch immer von eindringlicher Aktualität sind.
Durch Thomas Jerome Newtons unverkennbare Augen werfen Dan Watters und Dev Pramanik in der Mitte August bei Cross Cult erschienenen Graphic-Novel-Adaption einen komplett neuen Blick auf die Welt. (Hardcover, 128 Seiten, 25,00 EUR)

Auf dem Weg zur ersten Million war für Onkel Dagobert der Weg wohl am steinigsten: Auf die Millionärsliste zu kommen, war das oberste Ziel, das es zu erreichen galt. Aber der Kommissar der Millionärsvereinigung wollte es dem Goldschürfer nicht leicht machen. Zeitdruck ist meist kein guter Faktor für ein gutes Ergebnis. Und dennoch…
Morgen erscheint die LTB-"Premium" Ausgabe 39, sie trägt den Titel "Dagoberts Millionen". (Paperback, 370 Seiten, 12,00 EUR)


Zusammenstellung: ojm