Happy Sugar Life 5 (Comic)

Tomiyaki Kagisora
Happy Sugar Life 5
Übersetzung: Benjamin Leimser
Manga Cult, 2026, Paperback, 202 Seiten, 10,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Sato hält immer noch die kleine und ein wenig naive Shio bei sich verborgen, weil sie glaubt, in dieser die einzig wahre Liebe gefunden haben. Aber so ganz können die beiden natürlich das „Happy Sugar Life“ nicht in Frieden führen.


Da ist zum einen Shios älterer Bruder Asahi, der die Suche nach der Kleinen immer noch nicht aufgegeben hat und sogar forciert und vielleicht sogar schon langsam auf eine bestimmte Spur trifft.

Zum anderen ist Sato besorgt, das Shio doch irgendwann anfängt immer mehr Fragen zu stellen und ihr zu entgleiten beginnt. Sie muss langsam um ihr Glück fürchten.

Überraschenderweise entsteht die Gefahr jetzt aber in einer ganz anderen Richtung.


Weiter geht es mit der Geschichte einer Liebe, die inzwischen in Besessenheit ausgeartet ist. Sato trägt natürlich die niedliche kleine Shio auf Händen, aber man merkt auch, dass die Kleine vielleicht ein wenig zu allein zu Hause ist und nachdenklich wird.

Immerhin schirmt Sato sie ja auch von allen und jedem ab, verhindert deutlich, dass sie rausgeht und beantwortet auch bestimmte Fragen nur ausweichend. Und das macht, neben allem anderen Sato natürlich auch nervös.

Während sie die Sache mit Asahi immer noch halbwegs im Griff hat, tun sich andere Abgründe auf, und der böse Twist sorgt dafür, dass in die Geschichte jetzt vielleicht ein wenig mehr Pfiff hineinkommt. Denn immerhin könnte das der Anfang vom Ende sein.

Das wäre auch ganz gut so, denn die Handlung war bereits ins Stocken geraten, auch wenn es natürlich interessant ist, zu sehen, wie sich die beiden Mädchen in dieser Situation entwickeln, denn auch die Kleine wird nun etwas aktiver.

„Happy Sugar Life“ erzählt die Geschichte konsequent weiter. Um das Ganze aber wieder ein wenig mehr in Fahrt zu bringen, gibt es zum Ende hin einen bitterbösen Cliffhanger, der die Karten neu mischen könnte.