Star Wars Sonderband 180: Der Aufstieg Skywalkers (Comic)

Star Wars Sonderband 180
Der Aufstieg Skywalkers
(Star Wars: The Rise of Skywalker 1-5, 2025)
Text: Jody Houser
Titelbild: Phil Noto
Zeichnungen: Will Sliney
Übersetzung: Matthias Wieland
Panini, 2025, Paperback,128 Seiten, 17,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Auch wenn der letzte „Star Wars“-Film schon ein paar Jahre her ist, bisher hatte es noch keine Adaption in Comic-Form gegeben, Das wurde nun nachgeholt und in entsprechender Form präsentiert.

 

Zwar ist die Erste Ordnung genauso angeschlagen wie der Widerstand, aber das hindert Kylo Ren nicht daran, einem Ruf zu folgen und nach Exegol zu reisen. Dort erwartet ihn eine Überraschung, denn Imperator Palpatine lebt noch immer und zieht im Hintergrund schon lange die Fäden.

Er befiehlt dem letzten Skywalker-Spross nun, nicht nur Rey zu töten, sondern auch mit einer neuen Flotte das Imperium aufs Neue zu errichten. So ist es kein Wunder, dass Rey und ihre Freunde alles tun, um genau das zu verhindern, als sie Wind von den Plänen bekommen.


Der Comic folgt bei der Adaption dem Drehbuch und den Ideen der Macher und erlaubt sich ein paar kleinere Abweichungen, die allerdings nicht so sehr ins Gewicht fallen, da die Handlung an sich nicht verändert wird. Es gibt nur ein paar kleine Ergänzungen an den richtigen Stellen, während die eine oder andere Action-Sequenz natürlich gekürzt wurde, weil sie im Comic eher schwer darzustellen ist. Alles in allem wird aber die Stimmung der Geschichte gewahrt.

Man bekommt letztendlich, was man erwartet, kann die Handlung des Films noch einmal nachverfolgen, ohne diesen noch einmal sehen zu müssen und dabei sein eigenes Tempo bestimmen. Letztendlich muss sich der Leser wie bei allen Adaptionen von Filmen fragen, ob die Kenntnis der Umsetzung wirklich nötig ist, denn Autoren und Künstlern sind natürlich die Hände gebunden und sie können kaum eigene Ideen einbinden.

Alles in allem ist „Der Aufstieg Skywalkers“ die solide Umsetzung des letzten Films der Skywalker-Saga, bei der letztendlich alle Erwartungen erfüllt werden, man aber als Leser keine Überraschungen erwarten darf.