Suicide Squad: Katana (Comic)

Mike W. Barr
Suicide Squad: Katana
(Suicide Squad Most Wanted: Deadshot & Katana 1-6, 2016)
Übersetzung: Jörg Fassbender
Titelbild: Cary Nord
Zeichnungen: Diogenes Neves, Ronan Cliquet, Ruy José u.a.
Panini, 2017, Paperback, 140 Seiten, 16,99 EUR, ISBN 978-3-7416-0098-2 (auch als Hardcover erhältlich, 25,00 EUR)

Rezension von Irene Salzmann

Katana alias Tatsu Yamashiro soll eine Wissenschaftlerin befreien, die in Markovia festgehalten wird. Da sie in die Probleme der von King Kobra unterdrückten Bevölkerung hineingezogen wird, misslingt die Mission. Dank des Auftauchens der Suicide Squad kann sie sich befreien und kämpft nun Seite an Seite mit den Schurken, die für die US-Regierung arbeiten, um begnadigt zu werden, sowie den Truppen des rechtmäßigen Herrschers des kleinen Landes.

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Leben und Tod 1: Predator (Comic)

Dan Abnett
Leben und Tod 1

Predator
(Predator: Life and Death 1-4, 2016)
Übersetzung: Michael Schuster
Titelbild: David Palumbo
Zeichnungen: Brian Albert Thies
Cross Cult, 2016, Paperback, 104 Seiten, 15,00 EUR, ISBN 978-3-95981-041-8

Rezension von Christel Scheja

Ähnlich wie in der Mini-Serie „Feuer und Stein“, scheinen es sich auch die Geschichten um „Leben und Tod“ auf die Fahne geschrieben zu haben, weitere Lücken des „Alien“-Universums zu füllen. So ist „Predator“, der erste Band der Reihe, 43 Jahre nach „Aliens: Die Rückkehr“ angesiedelt.

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Hellboy 15: Die Todeskarte (Comic)

Mike Mignola
Hellboy 15
Die Todeskarte
(Hellboy in Hell 2: The Death Card, 2014-2016)
Übersetzung: Frank Neubauer
Cross Cult, 2016, Hardcover, 144 Seiten, 22,00 EUR, ISBN 978-3-86425-398-0

Rezension von Christel Scheja

Hellboy mag tot sein und wandelt derzeit durch die Hölle, aber viel hat sich für ihn nicht verändert. Aber es scheint ein Abschluss für Mike Mignola zu sein, der sich auf diese Weise endgültig von seinem Höllenjungen verabschieden will und deshalb noch einmal zurückgekehrt ist.

 

Hellboy ist zwar nur noch ein Schatten seiner Selbst, aber unterkriegen lässt er sich dabei auf seiner Wanderschaft nicht, auch wenn ihm alte Feinde, die schon ein wenig länger in der Unterwelt weilen, zu schaffen machen, wie der Vampir von Prag, den er vor vielen Jahren umbrachte und mit dem er sich nun auf ein gewagtes Spiel einlässt…

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Sabine Thiesler: Nachts in meinem Haus (Buch)

Sabine Thiesler
Nachts in meinem Haus
Heyne, 2017, Hardcover, 512 Seiten, 19,99 EUR, ISBN 978-3-453-26969-9 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Irene Salzmann

Der erfolglose Kunstmaler Tom Simon lernt die vermögende Gräfin Emilia von Orosz kennen und lieben. Zunächst ist ihre Ehe glücklich, doch dann kommt die Studentin Theresa Kastner regelmäßig in das Haus des Paares, um Emilia das Klavierspielen zu lehren. Es dauert eine ganze Weile, bis Tom begreift, dass die Frauen eine Affäre haben. Er wendet sich an seinen Freund, den unbekannten Anwalt René Bergmann, der dank der Beweise bei der Scheidung eine hübsche Abfindungssumme für Tom herausschlagen kann.

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Robert Jackson Bennett: Die Stadt der tausend Treppen (Buch)

Robert Jackson Bennett
Die Stadt der tausend Treppen
(City of Stairs - The Divine Cities 1)
Übersetzung: Eva Bauche-Eppers
Titelbild: Katarzyna Oleska
Bastei Lübbe, 2017, Taschenbuch, 620 Seiten, 11,00 EUR ISBN 978-3-404-20861-6 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Einst waren sie die mächtigste Macht auf der Welt. Die Rede ist von den Bewohnern des Kontinents. Dank ihrer direkten Verbindung zu den sechs Göttern, deren Wohlwollen sie buchstäblich genossen, schienen sie unbezwingbar. Bis eines Tages ihre Kolonie Saypur rebellierte, ein junger Mann aufstand und eine Waffe fand, mit dem man Götter töten konnte.

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Yona - Prinzessin der Morgendämmerung 3 (Comic)

Mizuho Kasagani
Yona - Prinzessin der Morgendämmerung 3
(Akatsuki no Yona 3, 2010)
Übersetzung: Verena Maser
Tokyopop 2016, Taschenbuch, 164 Seiten, 6,50 EUR, ISBN 978-3-8420-3145-6

Rezension von Petra Weddehage

Prinzessin Yona flieht aus ihrem Königreich Koka. Grund ist ihr Cousin Su-won. der ihren Vater König II ermordete. Ihr Leibwächter General Hak bringt Yona in die relative Sicherheit des Windclans. Die Haupstadt Fuga wird derweil von Anschlägen heimgesucht, die der Feuerclan verübt. Dessen Mitglieder stehen auf der Seite von Su-won, dem es dank seines überzeugenden Schauspiels gelingt, zum neuen Oberhaupt gekrönt zu werden.

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Star Trek 14: Qs Schachzug (Comic)

Mike Johnson
Star Trek 14
Qs Schachzug
Übersetzung: Christian Humberg
Titelbild und Zeichnungen: Tony Shasteen
Cross Cult, 2017, Paperback, 152 Seiten, 18,00 EUR, ISBN 978-3-95981-073-9

Rezension von Christel Scheja

Um sich nicht nur immer zu wiederholen, sondern auch eine Brücke zum alten Universum zu schlagen, das ebenfalls nicht unvergessen sein soll, wagt die Serie, die eigentlich den Abenteuern der „Enterprise“-Crew in einer neuen Zeitlinie folgt, ein spannendes Experiment. Denn ausgerechnet Q, beliebtester Bösewicht der „Next Generation“ hat diesmal seinen Auftritt und bringt Raum wie auch Zeit in Unordnung.

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H. G. Wells: Der Krieg der Welten (Buch)

H. G. Wells
Der Krieg der Welten
(The War of the Worlds (1897)
Übersetzung: Hans-Ulrich Möhring
Mit einem Nachwort von Elmar Schenkel.
Fischer, 2017, Hardcover, 304 Seiten, 22,00 EUR, ISBN 978-3-596-95029-4 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Gunther Barnewald

Neben der Novelle „Die Zeitmaschine“ dürfte dieser Roman wohl die berühmteste Schöpfung des begnadeten Autors Herbert George Wells sein. Eine Geschichte, welche sehr viele Menschen kennen, egal ob sie das Buch gelesen, die Verfilmungen gesehen oder die Musik dazu gehört haben von Jeff Wayne mit den jeweiligen sonoren Erzählerstimmen von Richard Burton oder, in der deutschen Ausgabe, Curd Jürgens.

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H. G. Wells: Die Zeitmaschine (Buch)

H. G. Wells
Die Zeitmaschine
(The Time Machine, 1895)
Übersetzung: Hans-Ulrich Möhring
Mit einem Nachwort von Elmar Schenkel
Fischer, 2017, Hardcover, 238 Seiten, 19,99 EUR, ISBN 978-3-596-95030-0 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Gunther Barnewald

Natürlich ist H. G. Wells’ Novelle einer der großen Klassiker der Science-Fiction-Literatur und hat Unmengen von Lesern und auch Kulturschaffenden inspiriert, hat Ideen geformt, Weltsichten geprägt und Phantasien beflügelt.

 

Über den Inhalt lohnt es sich wohl kaum noch viele Worte zu verlieren: Unbekannter Erfinder baut sich eine Zeitmaschine, erklärt diese seinen Freunden (und somit dem Leser) und verschwindet heimlich in die Zukunft, ins Jahr 802701 nach christlicher Zeitrechnung, wo er auf eine degenerierte Menschheit und den Untergang unserer modernen Kultur und Technik trifft.

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Wonder Woman - Göttin des Krieges 1: Kriegswunden (Comic)

Meredith Finch
Wonder Woman - Göttin des Krieges 1
Kriegswunden
(Wonder Woman 36-40 + Wonder Woman Annual 1: War Torn, Chapter 1 - Final Chapter)
Übersetzung: Steve Kups
Titelbild: David Finch
Zeichnungen: David Finch, Goran Sudžuka, Matt Banning, Johnny Desjardins u.a.
Panini, 2016, Paperback mit Klappenbroschur, 156 Seiten, 16,99 EUR, ISBN 978-3-95798-734-1

Rezension von Karl E. Aulbach

Der Panini Verlag wagt mit „Wonder Woman - Göttin des Krieges“ 1, wieder einen Neustart mit einer der ältesten, klassischen DC-Heldinnen. Das ist insofern etwas problematisch, weil die Figur und ihre Beziehungen zu den Amazonen auf der Paradiesinsel oder zur Justice League oder auch zu ihrem Freund (!) Superman eigentlich nicht erklärt werden, sondern der Leser mitten in eine laufende Handlung geworfen wird. Da die meisten Leser aber vermutlich bereits etwas mit der Figur anfangen können - Geschichten um Wonder Woman im Comic werden seit Jahrzehnten in Deutschland publiziert - dürfte dieser Aspekt etwas zurücktreten.

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