Literatur-News

Erschienen: "Gentlemen in Space"

Neu erschienen als eOnly ist die Anthologie "Gentlemen in Space" im Verlag Ohne Ohren, herausgegeben von Ingrid Pointecker und Grit Richter. Dabei handelt es sich um eine Space-Opera-Anthologie mit 12 Kurzgeschichten zu dem Thema, gibt es in der Zukunft noch echte Gentlemen und wenn ja, was machen die eigentlich so? (eBook, 4,99 EUR)

Der Verlag: Als Gentleman bezeichnet man einen Ehrenmann der aufgrund seiner Geburt, seines Charakters oder anderer Umstände in irgendeiner Form sozial herauszuheben ist. Jeder Gentleman lebt den Kodex von Ritterlichkeit, Charakterstärke und Lebenskunst - doch oft variieren diese Eigenschaften von Mann zu Mann. In ferner Zukunft gibt es sie noch: Gentlemen! Doch man muss schon in den Weiten diverser Galaxien nach ihnen suchen und findet sie gerne auch an überraschenden Orten, wie zum Beispiel einem Friseursalon, zwischen Weltraumschaben oder vor einem Teller Spaghetti. Die Gentlemen in den hier vorliegenden 12 Geschichten sind ganz verschieden, doch es eint sie das Streben nach hehren Zielen. Die einen retten das Universum, andere ihre ganz eigene kleine Welt. Manchmal für Ruhm und Ehre, ein anderes Mal für das Herz der Liebsten. Doch eines ist klar, was auch immer die Gentlemen tun, sie tun es mit Stil!

Die Autoren sind eine bunte Mischung aus alten Hasen und jungen Hüpfern, mit dabei sind David Knospe, Melanie Schneider, Angela Stoll, Markus Cremer, Katharina Fiona Bode, Michael Schäfer, Eliza Bauer, Thomas Waldschicht, Fabian Dombrowski, Robert von Cube, Andrea Bienek und Elisabeth Hofer.

Die Longlist des Seraph 2017 steht fest

Die Longlist für den Seraph 2017 wurde heute bekanntgegeben. In die engere Auswahl dieses phantastischen Literaturpreises haben es in der Kategorie Bestes Buch 14 Titel geschafft, darunter sowohl bekannte Autoren als auch neue Gesichter. Das Beste Debüt wählt die Jury aus sieben Newcomer-Romanen aus. Bis Anfang März wählt die unabhängige Fachjury aus Journalisten, Lektoren und Autoren nun die Shortlist. Im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2017 werden schließlich am 23. März auf der Fantasy-Leseinsel die Sieger verkündet.

Longlist Bestes Debüt:

Katharina F. Bode: "Erasmus Emmerich und die Maskerade der Madame Mallarmé" (Art Script Verlag)
Nicole Gozdek: "Die Magie der Namen" (Ivi)
Selina Haritz: "Traumdealer am Abstellgleis" (Edition Roter Drache)
Julia Lange: "Irrlichtfeuer" (Knaur)
Karin Leroch: "Die Saat" (Ohneohren Verlag)
Carin Mayer: "Innocence Lost" 1 (Ohneohren Verlag)
Swantje Oppermann: "Blindes Misstrauen" (dotBooks)


Longlist Bestes Buch:

Dietmar Dath: "Venus siegt" (Tor)
Akram El-Bahay: "Der feuerlose Drache - Flammenwüste 3" (Bastei-Lübbe)
Nadine Erdmann: "Mind Ripper - Cyberworld 1.0" (Greenlight Press)
Thomas Finn: "Dark Wood" (Knaur)
Christian Günther: "Die Aschestadt - Faar 1) (Amrun Verlag)
Bernhard Hennen: "Himmel in Flammen - Drachenelfen 5" (Heyne)
Wolfgang und Heike Hohlbein: "Laurin" (Ueberreuter)
Ivo Pala: "Schwarzer Horizont" (Knaur)
Katharina Seck: "Die silberne Königin" (Bastei-Lübbe)
Bernhard Trecksel: "Nebelgänger" (Blanvalet)
Dirk van den Boom: "Prinzipat - Die Welten der Skiir 1" (Cross Cult)
Judith und Christian Vogt: Die verlorene Puppe (Feder&Schwert)
Christian von Aster: "Höllenherz" (Edition Roter Drache)
Maja Winter: "Träume aus Feuer" (Bastei-Lübbe)

Erschienen: "Loke Klingsor: Der Mann mit den Teufelsaugen" Band 4

Im Verlag Dieter von Reeken ist mit Band 4 der Abschlussband der Neuausgabe des Kolportageromans "Loke Klingsor: Der Mann mit den Teufelsaugen" von Robert Kraft erschienen. Dieses Buch enthält den ungekürzten Text der Lieferungen 46  bis 60 im Neusatz mit sämtlichen Illustrationen. (Hardcover, 572 Seiten, 59 Abbildungen, ISBN 978-3-945807-05-7, 40,00 EUR)

Erschienen: "Die Gemeinschaft der Dolche"

Im Loewe Verlag ist der Roman "Die Gemeinschaft der Dolche" von Marie Lu erschienen, Band 1 der Reihe "Young Elites". (Übersetzung: Sandra Knuffinke, Jessika Komina, Hardcover, 416 Seiten, 18,95 EUR, ISBN 978-3-7855-8353-1 (auch als eBook erhältlich, 14,99 EUR))

Der Verlag: Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Dazu benötigen sie Adelinas Hilfe. Doch die unerklärlichen Kräfte, die sie heraufbeschwören kann, fordern einen hohen Tribut.

Erschienen: "Lexikon der deutschsprachigen Science Fiction-Literatur seit 1900"

Bei Peter Lang erschienen ist das "Lexikon der deutschsprachigen Science Fiction-Literatur seit 1900. Mit einem Blick auf Osteuropa", herausgegeben von Christoph F. Lorenz (Hardcover, 636 Seiten, 69,95 EUR, ISBN 978-3-631672-36-5 (auch als eBook erhältlich))

Der Verlag: Das Lexikon enthält Informationen über Biographie, Werkanalyse und bibliographische Angaben wichtiger Autoren der deutschsprachigen Fantasy und Science Fiction im 20. und 21. Jahrhundert. Überblicksartikel befassen sich darüberhinaus mit Fragen des Genres, deutscher Literatur vor und nach 1945, skandinavischen Werken seit 1900, osteuropäischen Werken und angloamerikanischer Fiktion. Christoph F. Lorenz arbeitete als Professor an der Universität Düsseldorf. Er ist Germanist, Musikologe, Altphilologe, Judaist und Theologe und gilt als Experte für Abenteuerliteratur, SF und Fantasy.

Gestorben: William Peter Blatty (1928-2017)

William Peter Blatty ist gestern im Alter von 89 Jahren gestorben. Blatty, in New York geboren, schrieb 1971 den Horror-Roman "Der Exorzist". Als 1973 William Friedkin dieses Buch verfilmte war es Blatty, der das Drehbuch basierend auf seinem Roman schrieb. Bereits zuvor hatte er Drehbücher verfasst, beispielsweise zusammen mit Blake Edwards das für "Ein Schuss im Dunkeln" (1964) und das für "Was hast du denn im Krieg gemacht, Pappi?" (1966). Zum Exorzisten kehrte Blatty 1983 zurück, als er den Roman "Das Zeichen" verfasste. Basierend hierauf entstand 1990 der Spielfilm "Der Exorzist III", wofür er das Drehbuch schrieb und bei dem er auch Regie führte. Mit dem 1977 entstandenen Film "Exorzist II - Der Ketzer" von John Boorman hingegen hatte Blatty nichts zu tun und auch nicht mit den Prequels der Film-Reihe (Renny Harlins "Exorzist: Der Anfang" (2004) und Paul Schraders "Dominion: Exorzist - Der Anfang des Bösen" (2005)).

Erschienen: "phantastisch!" Ausgabe 65

Im Atlantis Verlag erschienen ist die Ausgabe 65 der Zeitschrift "phantastisch!". Unter der Chefredaktion von Klaus Bollhöfener erscheint diese alle drei Monate (diesmal mit 80 Seiten Umfang, komplett in Farbe, 5,30 EUR; PDF: 4,50 EUR). Die neue Ausgabe enthält unter anderem Interviews mit Reinhild von Michalewsky, Kim Harrison, Kai Meyer und Peter Clines, Berichte beispielsweise über Manfred Borchard, Herbert W. Franke, Ralph Bakshi, Ken Liu, Albert Vigoleis Thelen sowie eine Kurzgeschichte von Jeffrey Thomas ("Die Geister von Punktown"). Das Titelbild stammt von Jan Hoffmann.

News in Kürze: Wolfgang Hohlbein, Uschi Zietsch & mehr

Wolfgang Hohlbein wird persönlich bei einer Vorführung der Rockoper "Blutnacht" am 21. Oktober als Erzähler in die Handlung eingreifen; das Event findet in Karlsruhe statt, Infos zur Veranstaltung finden sich hier.

Uschi Zietsch hat einen Rückschau auf das Jahr 2016 veröffentlicht, darin spricht sie auch über ihren Vater und wie dieser sie zum Schreiben brachte; das Ganze findet sich hier.

Dirk van den Boom hat auf seinem Blog über den Stand seiner Projekte informiert, unter anderem hat er die Arbeiten am dritten "Skiir"-Buch abgeschlossen Weitere Infos finden sich hier.

Stefan R. Meyer erzählt in einem Video über seinen SF-Thriller "NOW" und was das mit seiner Kindheit zu tun hat; hier.

Erschienen: "Jules Verne und sein Werk"

Im Verlag Dieter von Reeken ist das Buch "Jules Verne und sein Werk" von Max Popp erschienen. (Paperback mit Klappenbroschur,, 226 Seiten, 27 Abbildungen, 17,50 EUR, ISBN 978-3-945807-09-5)

Der Verlag: Seit dem Tode Jules Vernes am 24. März 1905 sind zahlreiche Biografien sowie Gesamtdarstellungen und Monografien zu seinem Werk erschienen. Im deutschen Sprachraum sind hierzu gegenwärtig die Biografien von Volker Dehs zu nennen. Schon sehr früh nach Vernes Tod erschien Ende 1908 (im Impressum datiert auf 1909) das hier als Nachdruck im Neusatz vorgelegte von Max Popp verfasste Buch über Leben und Werk des großen französischen Schriftstellers. Popps Verne-Biografie ordnet den Schriftsteller und sein Werk nicht nur in die literaturgeschichtlichen Strömungen ihrer Zeit ein, sondern geht auch auf Vernes Kollegen und Nachfolger auf dem Gebiet der wissenschaftlich-phantastischen Literatur ein, unter anderem auf Kurd Laßwitz, Carl Grunert, Oskar Hoffmann, Percy Greg und Herbert George Wells. Der Text ist an die seit 1996 geltenden neuen Rechtschreibregeln (Stand 2006) angepasst worden, ansonsten aber unangetastet geblieben; lediglich offensichtliche falsche Schreibweisen sind stillschweigend berichtigt worden. Vor allem wurde die als Fremdkörper erscheinende eingedeutschte Bezeichnung "Julius" Verne durchgehend in "Jules" Verne berichtigt.

Erschienen: "Company Town - Niemand ist mehr sicher"

Im Arctis Verlag ist der Science-Fiction-Roman "Company Town - Niemand ist mehr sicher" von Madeline Ashby erschienen. (Übersetzung: Kerstin Fricke, Hardcover, 384 Seiten, 21,00 EUR, ISBN 978-3-03880-000-2)

Der Verlag über das Buch: Sie nennt sich New Arcadia - eine Stadt auf einer Ölplattform, die sich im Besitz der wohlhabenden Familie Lynch befindet. Als der jüngste Lynch-Sprössling und zukünftige Firmenerbe Joel bedroht wird und persönlichen Schutz benötigt, wendet sich die Familie an Hwa. Die Leibwächterin ist eine der letzten rein organischen Menschen, was ihr in einer Welt aus Cyborgs eine besondere Eigenschaft verleiht: Sie ist nicht zu hacken. Als eine Serie von Morden die Bewohner in Angst versetzt, führen Spuren auch direkt zu Hwa. Nicht nur ihre Zukunft steht auf dem Spiel, sondern die der gesamten Company Town.