Literatur-News

News in Kürze: Uschi Zietsch, Timo Kümmel & mehr

Fabylon kündigte die Fantasy-Trilogie "Drakhim - Die Drachenkrieger" von Uschi Zietsch in der gedruckten Ausgabe als Gesamtausgabe für den Februar 2018 an, bis zum 10. Januar 2018 ist das Werk zum Subskriptionspreis von 14,00 EUR gegenüber dem Normalpreis von 18,00 EUR vorbestellbar. Mehr Infos und das Cover finden sich hier.

Timo Kümmel hat in einem Blogeintrag einen Bildband angekündigt, der noch dieses Jahr bei Atlantis erscheinen soll. Auf rund 60 Seiten wird er die stärksten Arbeiten des Künstlers sowie persönliche Einblicke auf seinen Werdegang und besondere Wegmarken präsentieren. Mehr Infos und das Cover finden sich hier.

Michael Marcus Thurner hat ein Interview mit Uwe Voehl geführt, das er in seinem Blog hier online gestellt hat. Es geht unter anderem um die Serie "Das Haus Zamis", den Autor Logan Dee und die Reihe "Horror Factory".

Mit Fred Saberhagens "Das erste Buch der Schwerter" erscheint ein Klassiker der Fantasy-Literatur dieser Tage wieder neu bei Cross Cult; Näheres zum Titel und das Cover finden sich hier.

Michael Marraks neuer Roman "Der Kanon mechanischer Seelen" ist als eBook jetzt erhältlich, die Printausgabe - ein Hardcover - ist aktuell für diesen Monat angekündigt.

Erschienen: 80er-Jahre-Special von "Geek!"

Derzeit sind die 80er Jahre allgegenwärtig. Der dritte Thor-Film wartet mit 80er-Jahre-Ästethik und Synthie-Musik auf. Die Serie "Stranger Things" lässt das Jahrzehnt wieder aufleben. Bei "The Big Bang Theory" schwelgen die Nerds in Erinnerungen an das goldene Zeitalter, es gibt für einen Geek wohl kein schöneres Jahrzehnt. Kein Wunder also, dass sich "Geek!" in einem Themen-Special dieser Ära annimmt. Das Telespiel erlebte seinen Triumphzug und der C64 zog in die Wohnstuben ein. Die Videothek veränderte den Filmkonsum nachhaltig, während Hollywood gleichzeitig eine atemberaubende Wiedergeburt erfuhr. Unterm Strich aber bleibt ein kulturell packendes Jahrzehnt, das medialer Ausgangspunkt vieler Dinge war, die heute für uns Standard sind. Von "Terminator" bis "The Lost Boys", über Steven Spielberg und Stephen King, Pen & Paper und den ersten Konsolen bis hin zu den Frauenfiguren dieser Zeit, wie Ripley, Leia und Co., lässt das Heft nichts aus. Beleuchtet wird auch, warum Vieles aus den 80ern heute zwar Kult, aber eigentlich unanschaubar ist, manche Dinge eine Renaissance erfahren und wie die Kids von damals heute ihre Kinder mit dem 80er-Jahre-Virus infizieren. Das Special kam als zusätzliche Ausgabe zum zweimonatlich erscheinenden Magazin am Mittwoch zum Preis von 6,99 EUR auf den Markt.

Erschienen: "Alkatar - Der Erbe"

Im Verlag Emmerich Books & Media ist der der zweite Band der "Alkatar"-Reihe, "Alkatar - Der Erbe", von Anja Fahrner erschienen. Er erhält zusätzlich zum Roman neben einem Interview mit der Autorin auch die Novelle "Die Erben der Verbannten" aus dem gleichen Universum. (Taschenbuch, 448 Seiten, 16,00 EUR, 16,00 EUR, (auch als eBook erhältlich, 4,95 EUR))

Der Verlag: Planet Zadeg im Jahr 2592 – Fünf Jahrhunderte nach der Ansiedlung von Erdenmenschen beherrschen reiche Händler eine primitive Gesellschaft der Armut. Um ihre Warenkonvois vor den Kreaturen in der Wildnis zu schützen, züchten sie Kriegersklaven mit übermenschlichen Fähigkeiten. Unter diesen Kämpfern ist Alvan, in dem ein verborgenes Vermächtnis schlummert. Eine Todesmission zu den von Bestien verseuchten Ruinen einer unbekannten Kultur wird für Alvan zu einer Reise in eine fremde Welt und konfrontiert ihn mit der erschütternden Wahrheit.

Gestorben: André Wiesler (1974-2017)

André Wiesler ist am vergangenen Donnerstag im Alter von 43 Jahren gestorben. Er steuerte unter anderem Romane zu den Reihen "Shadowrun" und "Das Schwarze Auge" bei, außerdem veröffentliche Heyne von ihm die Trilogie "Die Chroniken des Hagen von Stein". Zuletzt erschien von ihm im Verlag Torsten Low "Protektor - Monsterjäger mit Sockenschuss". Im Bereich der Spiele-Entwicklung war er im Rollenspielbereich aktiv, unter anderem wirkte er bei "John Sinclair" und Markus Heitz' "Justifers". Ferner übersetzte er Romane von beispielsweise S. L. Viehl und Tom Lloyd ins Deutsche und war bei Poetry Slams zu sehen. André Wiesler war verheiratet und Vater eine Kindes.

Erschienen: "Die Welt von morgen"

Im Verlag Dieter von Reeken ist soeben ein reprografischer Nachdruck der von 1955 bis 1960 in 6 Heften erschienenen Hauszeitschrift des Gebr.-Weiß-Verlags "Die Welt von morgen" erschienen. Diese erschien damals im Großformat von ca. 21,3 x 29,9 bis 23,0 x 31,8 cm und war auf Zeitungspapier in der Regel einfarbig, teilweise (Außen- und/oder Innen-Doppelseiten) schwarz und blau gedruckt. Der Nachdruck erfolgt aus technischen Gründen leicht verkleinert. Die Hefte waren nur vereinzelt paginiert. Die Zuordnung zu den Heftseiten und zur Gesamtseitenzählung ist aus dem Inhaltsverzeichnis ersichtlich. Die von Wilhelm Borchert gezeichneten Schutzumschlag- und Umschlagbilder werden mit freundlicher Erlaubnis der Erbengemeinschaft Bernhard Borchert wiedergegeben. Die verkleinerten Bilder und die bibliografischen Angaben im Anhang sind der SF-Leihbuch-Datenbank entnommen worden. (A4, Broschüre, 100 Seiten, zahlreiche schwarzweiße und 105 farbige Abbildungen (Illustrationen und Umschlagzeichnungen von Bernhard Borchert), 17,50 EUR, ISBN 978-3-945807-16-3)

(C) 2017 Verlag Dieter von Reeken

News in Kürze: Andreas Brandhorst, "Dorian Hunter" & mehr

Andreas Brandhorst war in der Vorwoche zu Gast bei Rocket Beans TV und stand dort Rede und Antwort. Es ging um Künstliche Intelligenz, das Darknet, Smart Homes, Siri und Co., Netzneutralität und das Wegfallen von Jobs durch technologischen Fortschritt. Das Interview findet sich hier. Der Autor hat außerdem bekanntgegeben, dass es bald die beiden "Kantaki"-Trilogien auch als Hörbücher geben wird. "Diamant", "Der Metamorph" und "Der Zeitkrieg" existierten bereits als Hörbücher, werden aber neu produziert, und hinzu kommen die Hörbuch-Ausgaben der 2. "Kantaki"-Trilogie, "Feuervögel", "Feuerstürme" und "Feuerträume"; Sprecher wird wahrscheinlich Richard Barenberg, so Brandhorst.

Mit "Der Tod der Uhrmacherin" erscheint in Kürze der erste "Dorian Hunter"-Roman von Susan Schwarz alias Uschi Zietsch. Eine Leseprobe zum Roman wurde jetzt hier online gestellt.

Erschienen ist mit "Paradox 2: Jenseits der Ewigkeit" die Fortsetzung von "Paradox" des Autors Philipp P. Peterson, der mit dem Auftaktband der Reihe mit dem Storyteller Award ausgezeichnet wurde. Näheres zum Roman findet sich hier.

Georg R. R. Martin hatte in den letzten Wochen Treffen mit zahlreichen Personen aus der Medienbranche in Los Angeles, er erzählt hier in einem längeren Blogeintrag darüber, soweit es ihm möglich ist.

Der Verlag von Cassandra Clare hat ein Video veröffentlicht, in dem die Beststeller-Autorin erzählt, wie sie es schafft, bei allen Handlungssträngen und Charakteren nicht durcheinander zu kommen. Das Video findet sich hier.

Erschienen: "Welt in Gefahr!"

Band 6 der SF-Abenteuer-Serie "Prähuman" von Carl Denning ist erschienen, der Titel des Romans lautet "Welt in Gefahr!" (eBook, 99 Cent). Es handelt sich dabei um den ersten Teil einer Doppelfolge. Teil 2 wird Mitte Dezember erscheinen.

Zum Inhalt: Lemuria - gab es diesen Kontinent wirklich oder ist er bloß eine Legende? Bekannt ist nur, dass vor 140 Jahren eine Expedition sonderbare Artefakte aus der Tiefe des Indischen Ozeans zutage förderte, die seitdem unter Verschluss gehalten werden. Als Frederic Tubb davon auf einem Kongress in Tokio erfährt, weiß er noch nicht, dass er schon kurz darauf selbst in ein neues Abenteuer gezogen wird. Denn als er in Osaka Maki Asakawa wieder findet, währt die Freude nicht lange. Eines Nachts wird ihre Schwester Yui entführt, die seit einiger Zeit unter sonderbaren Träumen leidet, in denen sie immer wieder eine bizarre, kugelförmige Maschine sieht. Dieselbe Konstruktion findet sich auch in uralten, rätselhaften Höhlenzeichnungen, die im Zusammenhang mit Lemuria stehen. Handelt es sich dabei etwa um eine Maschine der Prähumanen? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Denn schon bald ist eines sicher: Nicht nur Yuis Leben steht auf dem Spiel, sondern das der gesamten Menschheit...

Ab morgen erhältlich: "Die Phantome von Epsal"

Die "Perry Rhodan"-Serie gilt als das umfangreichste Epos weltweit: Seit 1961 wird jede Woche ein neuer Roman veröffentlicht. Die Leser der Science-Fiction-Serie finden sich nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch in Japan, Frankreich oder Brasilien. Morgan ergänzt ein besonderer Roman die Serie: "Die Phantome von Epsal", ein in sich abgeschlossener Science-Fiction-Thriller.

Der Roman greift ein Thema auf, das populäre Science-Fiction-Filme zumeist ignorieren: Wenn sich Menschen von der Erde auf fremden Welten ansiedeln würden, müssten sie sich an die dortige Umwelt anpassen. Sie würden sich verändern, weil die Atmosphäre und die Schwerkraft der jeweiligen Welt wohl kaum dieselben wären wie die der Erde. In der "Perry Rhodan"-Serie zählt eine solche Umweltanpassung seit den 60er Jahren zu den Elementen der Handlung. Immer wieder treten Menschen auf, die größer und breiter oder viel kleiner sind als die Bewohner der Erde. Wer beispielsweise auf einem Mond mit geringer Schwerkraft aufwächst, ist schmal und langgliedrig. Wer aber von einem Planeten stammt, der eine hohe Schwerkraft aufweist, wird sich eher breitschultrig und kompakt entwickeln. Eine dieser Schwerkraftwelten in der Serie trägt den Namen Epsal. Ihre Bewohner sind kräftig und breit gebaut, nicht unbedingt groß, aber dafür mit schnellen Reflexen ausgestattet. Sie und ihre Heimat sind das Thema des Romans, den der in Wien lebende Schriftsteller Michael Marcus Thurner verfasste. Thurner greift in seinem Werk auf klassische Vorbilder der Serie zurück und entwickelt eine Geschichte, die mal an einen Abenteuer-Roman erinnert, mal aber auch Thriller-Charakter aufweist.

Der Held seines Romans ist Perry Rhodan selbst. Der Raumfahrer wird bei einem Besuch auf dem fernen Planeten Epsal zum Zeugen eines Terror-Anschlags, dem ein Militärputsch folgt. In der Folge muss er untertauchen und sich durch verlassene Gebiete schlagen. Dabei kommt er einem Geheimnis auf die Spur, an dessen Ursprung er nicht unschuldig ist...

Der Roman erscheint innerhalb der Reihe "Perry Rhodan EXTRA", in der in lockerer Folge immer wieder einzelne Werke veröffentlicht worden sind. Er umfasst 96 Seiten und wird als gedruckter Heftroman über den Zeitschriftenhandel ausgeliefert. Wer lieber digital liest, kann ihn über alle wichtigen eBook-Shops beziehen. Als Heft kostet der Roman 2,95 EUR, als eBook 1,99 EUR. Das Titelbild schuf Dirk Schulz.

(C) 2017 Pabel-Moewig Verlag KG

Gestorben: Peter Berling (1934-2017)

Der deutsche Schauspieler und Autor Peter Berling ist gestern im Alter von 83 Jahren gestorben. Berling sah man in Filmen wie "Tote pflastern seinen Weg" (1976), "Theo gegen den Rest der Welt" (1980) oder "Cobra Verde" (1987). Als Autor war er ab Anfang der 90er Jahre überaus erfolgreich, vorwiegend schrieb er Historische Romane - in seinem bei Bastei-Lübbe erschienenen mehrbändigen Grals-Zyklus verarbeitete er unter anderem Verschwörungstheorien um die Prieuré de Sion. Zuletzt erschien 2014 im Europaverlag mit "Der Chauffeur", in dem er sich erneut dem Heiligen Gral widmete.

"Das Heidenloch" jetzt auch als eBook erhältlich

17 Jahre nach seinem Erscheinen als Hardcover und 8 Jahre nach Erstausstrahlung des gleichnamigen SWR-Hörspiels ist der fantastisch-mythologische Roman "Das Heidenloch" von Martin Schemm dieser Tage auch als eBook veröffentlicht worden. Bei dieser Publikation, die erneut vom Stadtarchiv Heidelberg als Herausgeber initiiert wurde, sind auch die Original-Illustrationen in das eBook aufgenommen worden. Das eBook ist in den üblichen Formaten erhältlich (7,99 EUR).

"Das Heidenloch" schildert die fiktive Entdeckung einer Geheimakte aus dem Jahr 1907 durch einen Archivar. Diese berichtet anhand von Einzeldokumenten und Protokollen über eine damalige Serie fantastischer und unheimlicher Ereignisse auf dem Heiligenberg nördlich von Heidelberg. Demnach verbreiten dort im Sommer 1907 mysteriöse Wesen Angst und Schrecken. Als es schließlich zu ersten Todesopfern kommt, wird von der Stadt Heidelberg und dem Innenministerium des Großherzogtums Baden eine Untersuchungskommission einberufen, die weiteres Unheil abwenden und das Rätsel lösen soll. Durch historische Forschung und philologische Suche in der antiken Mythologie findet sich schließlich die erschreckende Antwort, in deren Zentrum das mysteriöse Heidenloch steht...